Oxalsäurestreifen mit Glycerin

  • seid bloß vorsichtig!

    Schon die Dosierung ...... ich kenne eine Andere;)

    Auch einen anderen Träger...

    Wollte auch mit Fadenerstellung da nix propagieren, finde es nur interessant, weil extrem unstressige Anwendungsmöglichkeit.

    Unabhängig von der nicht existierenden Zulassung sollte man halt unterstützend mit Alkohol- oder Puderzucker-Monitoring beim etwaigen Testen seehr wachsam sein, damit es kein böses Erwachen gibt. Problem bei der langen Anwendungszeit ist halt, dass man aufpassen muss, dass man am Ende notfalls noch Zeit für klassische Behandlung hat.

    Es wäre nur schön, wenn man da den Stein der Weisen gefunden hätte...

  • 2) Hat jemand weitere Infos oder mündlich überlieferte Praxisberichte?

    Ich verwende keine AS, keinen Dampf, kein Träufeln, keine Tücher oder sonst was mehr.

    Ich vertrau den Argentiniern und meine Bienen finden es toll. Hab auch auf die Winterbehandlung mangels möglichen Opfern verzichtet. Wichtig ist, 6 Wochen sind Pflicht, 9 schaden auch nicht ;)

    Jede 2. bienenbesetzte Wabe bei Zander bekommt ein U, bzw. jede 2. Brutwabe. Bei Minis je Zarge Brut ein U über 2 BW.

    Vielen Dank für deine genaue Schilderung.

    Im imkershop24 steht, man soll nach 2-3 Wochen die Streifen entfernen oder erneuern.

    Heißt das, du gibst bei 6 Wochen in der Halbzeit neue Streifen bzw. bei 9 Wochen eben ein zweites Mal?


    Finde das gerade irgendwie sehr spannend. Danke auf jeden Fall für deine Worte!


    Lieben Gruß!

  • nochmal, seid Vorsichtig!

    Die Mischung ist nachhaltig gefährlich. Das Zeug bekommst, wenn erstma verteilt;), zb auf dem Lenkrad, Hose usw. nich so einfach wech. Im Gegenteil, von dort schmierst du du das überall hin, auf die Klamotten, in die Wohnung, auch in die Schnute, und ich sage euch..... nich angenehm!

    Ich mag nich im Schutzanzug an meine Bienen!

    So lange das nich überall wo hin geschmiert neutralisiert ist, machst euch dauerhaft Freude.....

    Aber das sagt euch ja keiner.....;(

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Hab zum Tränken ein langes 50ziger HT-Rohr genommen was man auf beiden Seiten verschließen kann. Passen glaub ich so 20 Streifen rein, müsste ich noch mal genau zählen.

    Vorsicht, gerade wenn die Temperatur beim Mischen zu hoch war baust du dir damit eine Bombe.

    Meine ersten hatte ich in einem Honigeimer, erst normal für 24h und dann auf den Kopf gestellt für die andere Seite. Irgendwann hab ich dann ein Plopp vernommen, mir aber keinen Reim darauf machen können. Bis ich dann am nächsten Tag die Suppe herum laufen sah. Bei Wärme gast da schnell mal was aus. Roch bei mir komisch, hatte CO2 und AS im Verdacht. Bei kaltem anmischen hat man das eher nicht.

    Bei dem Preis lohnt sich das Selbstherstellen ja kaum.

    so sieht es aus.

    Die Suche nach dem Unmöglichen wird einen langfristig nicht zufrieden stellen.

    Man muss sich selbst ein Ziel setzen und damit auch zufrieden sein.

    Jede Behandlung hat seine Vorzüge und Nachteile.

    so sieht es aus. Den großen Vorteil sehe ich in der Gefahr einer möglichen Reinvasion. Das hatte ich beim Blockbedampfen immer wieder bemerkt. Wenn ich nun an einem Stand damit arbeite und ggf. nach 14 Tagen noch Völker vom Wandern dorthin verbringe, mein Nachbar ende August aus der Tanne heim kommt oder Begattungseinheiten noch unbehandelt da stehen, dann kann ich nun mit einem ruhigen Gewissen schlafen und muss mir da keinen Kopf mehr machen oder hinter her springen um zu sehen ob es wieder knallt.

    Auch unterschiedliche Behandlungsbeginne machen da nix mehr aus. Am Ende kommen die bei allen wieder zur gleichen Zeit heraus, die einen hatten sie dann 6 Wochen und die anderen auch mal 9 Wochen drin.

    Mitte Juli bis Ende September und man kann sich voll und ganz aufs Einfüttern, Schleudern und sonstiges kümmern. Das ganze Temperaturunabhängig... Für mich erfüllt das all meine Wünsche.

    In Argentinien gibt es eine Studie bei der auch während der Tracht behandelt wurde und es kam zu keinen erhöhten OS Werten im Honig.

    In Südamerika gibt es in den meisten Gegenden keinen WInter, nur Trocken- und Regenzeit. Da brüten die Völker 12 Monate und alle die keine afrikanisierten Bienen haben, stehen vor dem gleichen Problem wie wir, eher noch unter verschärften Bedingungen, da die Völker in der Trockenzeit die Brut auch zurück fahren und es somit auch zu einem Zusammenbruch kommen würde. Was also unter den Bedingungen funktioniert, kann bei uns nicht viel schlechter sein ^^

    Im imkershop24 steht, man soll nach 2-3 Wochen die Streifen entfernen oder erneuern.

    Irgendwie muss man ja den Umsatz erhöhen ^^

    Heißt das, du gibst bei 6 Wochen in der Halbzeit neue Streifen bzw. bei 9 Wochen eben ein zweites Mal?

    Solange die Streifen nicht austrocknen, was durch das Glycerin fast unmöglich ist und es genau dafür eingesetzt wird um die Feuchtigkeit zu binden, oder komplett abgenagt werden (was bei manchen Völkern passieren kann), solange wirken die auch.

    Dazu wurde gemessen wieviel gr der OS nach 6 Wochen in den Streifen verblieben sind und das war noch mehr als genug.

    Also ich häng die rein und wenn fertig kommen sie wieder raus. Das kann dann teils etwas Arbeit sein wenn die festgebaut wurden, mit dem Stockmeisel oben lösen und ggf BR kippen um dann von unten auch zu lösen und heraus zu ziehen. Bei Zander hängen die teils genau an den Unterträgern oder darauf, wodurch es da dann klemmt wegen festkitten etc.


    Noch als Hinweis, am Anfang wurden die am Rähmchenrand hingehangen, so die damalige Empfehlung, es kann vorkommen, dass hinter den Streifen das Wachs zurück gebaut wird und ggf. teilt man damit sein Brutnest ein wenig, daher die damalige Empfehlung. Richtig wirken können sie nur bei gutem Bienenkontakt, d.h. die müssen dahin wo das Brutnest ist und ich verteil sie dann immer versetzt etwas aus der Mitte.


    Nach 6/9 Wochen plus Kontrolle, mit Bayvarol an einzelnen Völkern, gab es dann noch 2-6 Milben die über 21 Tage gefallen sind, von Oktober bis Dezember lagen dann 1-3 Milben natürlicher Fall auf der Windel. Damit war die Winterbehandlung gestrichen die ich letztes Jahr noch gemacht hatte, jedoch ohne zu zähen.


    Wenn der Milbenbefall bereits zu hoch ist und die kritische Schwelle überschritten, dann sind die Streifen weniger geeignet, die sind eher wie ein Lanzbulldog der zwar langsamer ist, dafür aber verlässlich arbeitet. Bei hoher Milbenlast muss was schnelles her, ob Schwammtuch mit AS, Dampf oder was auch immer, hat man die grobe Entlausung erledigt, kann man wieder auf die langfristige Maßnahme setzen.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Hab zum Tränken ein langes 50ziger HT-Rohr genommen was man auf beiden Seiten verschließen kann. Passen glaub ich so 20 Streifen rein, müsste ich noch mal genau zählen.

    Vorsicht, gerade wenn die Temperatur beim Mischen zu hoch war baust du dir damit eine Bombe.

    Meine ersten hatte ich in einem Honigeimer, erst normal für 24h und dann auf den Kopf gestellt für die andere Seite. Irgendwann hab ich dann ein Plopp vernommen, mir aber keinen Reim darauf machen können. Bis ich dann am nächsten Tag die Suppe herum laufen sah. Bei Wärme gast da schnell mal was aus. Roch bei mir komisch, hatte CO2 und AS im Verdacht. Bei kaltem anmischen hat man das eher nicht.

    die Empfehlung liegt bei 50 Grad, sonst sinkt die Wirksamkeit

  • Macht eine Frühjahrsbehandlung mit OX-Streifen Sinn? 2-3 Wochen. Anstatt Träufeln im Frühjahr wie BH es macht. Oder eine Behandlung zwischen erster und 2. Tracht?

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Macht eine Frühjahrsbehandlung mit OX-Streifen Sinn? 2-3 Wochen. Anstatt Träufeln im Frühjahr wie BH es macht. Oder eine Behandlung zwischen erster und 2. Tracht?

    Du musst halt mindestens 3 Wochen abdecken können damit es eund vernünftige Wirkung erzielt.

    Frühjahr wäre ich dabei, wer zwischen den Trachten behandeln muss, hat davor schon genug verschlafen und sollte diesbezüglich sein Handeln überdenken um die 3-4 Monate ohne Milbenprobleme zu überstehen.

    Ausreißer kann es immer mal geben, wenn man jedoch die Mehrheit notbehandel muss...


    Ach noch ein Vorteil der Streifen, normal erstellt man Ableger und sprüht OS, bleiben die bis August unbehandelt um dann die AS Dusche rein zu hauen.

    Hier kann man die Ableger schon von Anfang an damit versehen, für 2 BW 1 Streifen und im Juli erweitert man dann mit der Behandlung der restlichen Völker auch die der Ableger. Keine AS Keule mehr mitten in die Winterbienen und man hat seine Freude daran.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Mc Fly super. Danke für die guten Tipps.

    Wie kann man sich die Streifen vom Imkershop24 vorstellen? Sind die triefend nass oder eher nur feucht? Wobei sich glaub das DIY der Streifen schon lohnt wenn man 6 Wochen behandelt und die Dinger halt einmal tauschen muss.

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Mc Fly super. Danke für die guten Tipps.

    Wie kann man sich die Streifen vom Imkershop24 vorstellen? Sind die triefend nass oder eher nur feucht? Wobei sich glaub das DIY der Streifen schon lohnt wenn man 6 Wochen behandelt und die Dinger halt einmal tauschen muss.

    Die sind bisher bei mir Recht trocken gewesen, also nix tropfendes. Dank propolisallergie hab ich immer Einweghandschuhe an und empfehle solche beim berühren zu verwenden.

    Sollten die Streifen feucht/tropfend sein, dann etwas abstreifen.


    Einmal tauschen ist nicht, die kommen einmal rein und am Ende wieder raus.

    Bei 1,24 je Volk bastel ich nicht mehr selbst. Wenn diese Streifen eine Zulassung bekommen würden, dann wäre der Imkerschaft und den Bienen wirklich geholfen.

    Keine gefährlichen Säuren für den Anwender und keine verätzte Bienen/Larven für die Bienen.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit