Oxalsäurestreifen mit Glycerin

  • Danke dass du uns teilhaben lässt, dennoch fände ich es lesbarer, du würdest deine Zahlen in einem persönlichen Thread sammeln (z.B. bei Vorstellungen) und hier nur am Schluss zusammenfassen.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • Auch ich berichte hier mal von den Streifen, die ich in 3 bis 4 Völkern verwende. Zuerst muss ich allerdings sagen, dass ich mich doch schon etwas wundere, wenn ich teilweise von Leuten lese, die 50 Völker erstmals und ausschließlich mit diesen Streifen behandeln (gerade keine andere Behandlung erfolgt!). Warum probiert man das ganze nicht mal bei nur einigen Völkern und noch viel gravierender: Wie kann man denn dann zusätzlich das Schicksal des Volkes einzig und allein in die Hände der Streifen legen, die man bis dato noch nicht getestet hat? Das halte ich schon für - gelinde ausgedrückt - naiv und etwas sehr risikobereit. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich die besagten Völker Anfang August mit TBE, Fangwabe und anschließendem OS-Sprühen in brutfreiem Zustand behandelt habe und knapp 2 Wochen danach die Streifen eingehängt habe, um einen kleinen Reinvasionsschutz über die folgenden 6 bis 8 Wochen zu haben. Nur so macht es für mich auch Sinn: erst der Hammer, um die Milben los zu bekommen (TBE) und dann die Absicherung der getanen Arbeit mit den Streifen als Langzeitbehandlung. Es fallen da je nach Volk in etwa 3 bis 7 Milben täglich und das fühlt sich für mich auch gut an. Die Streifen werden anfangs leicht angefressen, ausgefranzt, dann aber toleriert. Sie scheinen wirklich bienenverträglich zu sein, erhöhter Totenfall ist nicht festzustellen. Auch laufen die Bienen munter über die Streifen und scheinen den Kontakt nicht zu scheuen. Ich werde weiterhin berichten. Ursprünglich hatte ich nach der TBE keine Behandlung mehr vor. So sorge ich jetzt auf äußerst unkomplizierte Weise dafür, dass die Völker auch noch so die ein oder andere Milbe verlieren. Da schläft man nachts etwas besser. Werde weiterhin berichten.

  • Auch ich berichte hier mal von den Streifen, die ich in 3 bis 4 Völkern verwende. Zuerst muss ich allerdings sagen, dass ich mich doch schon etwas wundere, wenn ich teilweise von Leuten lese, die 50 Völker erstmals und ausschließlich mit diesen Streifen behandeln (gerade keine andere Behandlung erfolgt!). Warum probiert man das ganze nicht mal bei nur einigen Völkern und noch viel gravierender: Wie kann man denn dann zusätzlich das Schicksal des Volkes einzig und allein in die Hände der Streifen legen, die man bis dato noch nicht getestet hat? Das halte ich schon für - gelinde ausgedrückt - naiv und etwas sehr risikobereit. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich die besagten Völker Anfang August mit TBE, Fangwabe und anschließendem OS-Sprühen in brutfreiem Zustand behandelt habe und knapp 2 Wochen danach die Streifen eingehängt habe, um einen kleinen Reinvasionsschutz über die folgenden 6 bis 8 Wochen zu haben. Nur so macht es für mich auch Sinn: erst der Hammer, um die Milben los zu bekommen (TBE) und dann die Absicherung der getanen Arbeit mit den Streifen als Langzeitbehandlung. Es fallen da je nach Volk in etwa 3 bis 7 Milben täglich und das fühlt sich für mich auch gut an. Die Streifen werden anfangs leicht angefressen, ausgefranzt, dann aber toleriert. Sie scheinen wirklich bienenverträglich zu sein, erhöhter Totenfall ist nicht festzustellen. Auch laufen die Bienen munter über die Streifen und scheinen den Kontakt nicht zu scheuen. Ich werde weiterhin berichten. Ursprünglich hatte ich nach der TBE keine Behandlung mehr vor. So sorge ich jetzt auf äußerst unkomplizierte Weise dafür, dass die Völker auch noch so die ein oder andere Milbe verlieren. Da schläft man nachts etwas besser. Werde weiterhin berichten.

    Genau unter diesem Aspekt habe ich die Streifen auch gesehen. Aussage weiter oben: Durch die ganzen Behandlungen vorab, könne man die Wirksamkeit der Streifen gar nicht belegen.


    Das die nich eine allzu hohe Wirksamkeit haben, zeigt aber der Milbenfall nach einer erneuten Bedampfung! Der war nämlich sehr hoch, obwohl sonst wenig Milben fielen....

  • Bei mir ist das total unterschiedlich.

    Bei manchen scheint es okay gewirkt zu haben, bei anderen wiederum eher schlecht. Ich werde da noch nicht schlau draus.


    Wir haben in unserem Betrieb Arbeitsanweisungen zur Produktion von Landmaschinengeräten. Da steht in einfachen Worten Schritt für Schritt was zu tun ist. Trotzdem werden immer wieder andere Schritte unternommen. Manchmal denken sich die Kollegen auch neue Schritte aus. Oder machen bewusst falsche Schritte und bringen das anderen bei.

    Es kommen auch immer wieder Geräte zurück, die niemals den Test bestanden haben können. Da wurde der Test also entweder nicht gemacht oder die Ergebnisse wurden ignoriert.

    Mich wundert das gar nicht, wenn die Qualität dieser Streifen schwankt.

  • Dann ist das was dort liegt nicht unbedingt viel... Wenn ich alleine sehe, was bei meinem Volk 3 gefallen ist, dann sind das alleine in acht Tagen 261 Milben gewesen. Ergo im Schnitt pro Tag ca. 33 Milben. In vier Wochen könnten das bei dem Schnitt fast tausend Milben sein, vermutlich so viele wie bei dir liegen...


    Weil ich aber den Streifen nicht getraut habe, hatte ich nochmal eine Bedampfung durchgeführt. alleine dabei fielen am 1. Tag 86 Milben!!


    Ich muss ehrlich sagen, da zweifel ich an der Wirksamkeit und deine Windel zeigt diese auch nicht unbedingt. Natürlich sind dort Milben gefallen, aber es wäre mal gut zu wissen wie viele nun noch im Volk verblieben sind...

  • Die Langfrist-Applikationsform beeinflußt mit großer Wahrscheinlichkeit das Mikrobiom des Bienenvolkes, mglw. auch der einzelnen Biene. Das Thema ist so komplex und die Forschungen dazu erst am Anfang. So betrachtet, sind Langzeitbehandlungen eigentlich Black-box-Versuche.

    Ein Beispiel dafür, wie sehr die Wissenschaft noch im Dunklen tappt:


    https://journals.asm.org/doi/10.1128/mBio.00503-21

  • Die Langfrist-Applikationsform beeinflußt mit großer Wahrscheinlichkeit das Mikrobiom des Bienenvolkes, mglw. auch der einzelnen Biene. Das Thema ist so komplex und die Forschungen dazu erst am Anfang. So betrachtet, sind Langzeitbehandlungen eigentlich Black-box-Versuche.

    Ein Beispiel dafür, wie sehr die Wissenschaft noch im Dunklen tappt:


    https://journals.asm.org/doi/10.1128/mBio.00503-21

    eien Ameisensäurebehandlung killt auch alles