Oxalsäurestreifen mit Glycerin

  • Wo platziert ihr denn die Streifen?

    Meine Erfahrung und Logik sagen mir, die müssen da sein wo die Brut ist. Nur dort ist das "Klima" so, dass die Streifen nicht zu trocken oder zu feucht werden und dazu müssen die Bienen da auch an Ihnen vorbei.

    Wenn man die zu weit raus hängt (Richtung Rähmchenohren), kann es eher zu einem "Umgehen" kommen bzw. die Feuchtereguierung funktioniert nicht so wie erforderlich. Genauso wenn man diese zu weit vom Brutnest weg hat und auf Rand/Futterwaben platziert.


    Meine Streifen befinden sich immer auf den Brutwaben (Dosierung dabei je 2 BW ein Streifen als U drüber) und dazu aus der Mitte heraus versetzt, damit es keine Linie gibt falls es zum abtragen von Wachs kommt. Nach außen geh ich maximal bis 1/3 der Wabe, damit rechts und links vom Streifen immer noch Brut vorhanden ist.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Ich habe die Völker kontrolliert und nur über die Rähmchen gehängt, in denen noch Brut vorhanden ist. Dabei über jedem 2. Rähmchen hängend jeweils ca. 5cm aus der Mitte heraus. Aber so wie du auch schreibst nicht in einer "Linie".


    Nach meinem Verständnis, schlüpfen im BN die Varroen und wollen auch dort wieder hin. Denn die Varroen wollen sich ja weiter fortpflanzen. Also gehören die Streifen aus meiner Sicht auch dorthin, so dass die Varroen an den Streifen "vorbeikommen".

  • Nach meinem Verständnis, schlüpfen im BN die Varroen und wollen auch dort wieder hin. Denn die Varroen wollen sich ja weiter fortpflanzen.

    Im Grunde bleiben sie ja auch hauptsächlich dort und sitzen ggf auf den Bienen bzw wollen wieder abtauchen.

    Also gehören die Streifen aus meiner Sicht auch dorthin, so dass die Varroen an den Streifen "vorbeikommen".

    Genau, die Bienen die diesen "Rucksack" auf haben, müssen auch auch Kontakt mit den Streifen haben. Da sind die Flugbienen an den Randbereichen oder in den HR die schlechteren Kandidaten. Deshalb mach ich auch bei den Minis nur in die Zargen mit Brut einen Streifen über 2 BW und die Zargen mit Futter bleiben frei.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • jepp Markus

    Ich benutze die nicht, vornewech gesagt. Also selber keine Erfahrung damit.

    Vorteile wären ja erkennbar, wenn es funzt.

    Klar, ein wirklich anfälliges Volk (die gibts zur Genüge, merkst ja auch selber) heilst du damit nicht, die Viren müssen da schlagartig raus, das geht nach meinem bescheidenen Wissen nur, wenn die Milben möglichst schnell und möglichst alle frühst-möglich geputzt werden.

    Das klappt, so wie ich erfahre, mit besagtem nicht wirklich gut.

    Ganz ohne Winterbehandlung,(also nix machen im Winter/Frühjahr) und kein Drohnenschneiden, so wie ich das mache, könnte schlimm enden, wenn die Immen sich nich selbst wehren.

    In Kombination mit anderem ....also um den Milbendruck nach ner sagen wir mal TBE, unten

    zu halten, könnte es was taugen. Also die Dauerbienen während deren Aufzucht zu schützen.

    Ist aber auch ne Preifrage ;)

    Selber herstellen, nee , würd ich nich. Internet si ja knallvoll mit sehr fraglichen Anleitungen.... ;(

    Schad, das wir von den Instituten nich geholfen bekommen..... ;( (Geldhuren)

    Die Amis machen wohl gerade was...

    Die Sreifen kommen wohl (ich weiss es nicht genau) wie vieles, ma wieder aus der Imkerschaft?, und haben die Reise um die Erdkugel angetreten/vollbracht, obs hier was taugt, wir werden sehen.... ich bin skeptisch.

    Wiederstandsfähige(re) Bienen......brauchen wir allerdings dringend!

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • ...Da sind die Flugbienen an den Randbereichen...die schlechteren Kandidaten. ...

    Obwohl ich dabei nicht ganz sicher bin. Von dem was ich über die Varroen gelesen habe, sollen diese sich bevorzugt in "kälteren" Bereichen des BN aufhalten. Somit also vorzugsweise am Rand des Brutnestes und dem Rand der Waben... Das wäre für diese Behandlungsmethode natürlich auch nicht ganz unerheblich!


    Hat da jemand vielleicht noch Infos bzw. Erfahrungen zu?

  • Also hier die neuen Zahlen, die wegen brutfreiheit erfolgte Behandlung zweier Völker sorgt natürlich für Ausreisser. Diese sind farblich geschrieben. Erste Zahl ist erste Zählung, zweite usw.


    V1 34 / 16

    V2 32 /8

    V3 20 / 21

    V4 10 / 0

    V5 8 / 96

    V6 36 / 17

    V7 121 / 55

    V8 31 / 197

    V9 22 / 14

  • Vorteile wären ja erkennbar, wenn es funzt.

    Es funzt gut, solange die Schadschwelle nicht überschritten wurde.

    Klar, ein wirklich anfälliges Volk (die gibts zur Genüge, merkst ja auch selber) heilst du damit nicht, die Viren müssen da schlagartig raus, das geht nach meinem bescheidenen Wissen nur, wenn die Milben möglichst schnell und möglichst alle frühst-möglich geputzt werden.

    Das klappt, so wie ich erfahre, mit besagtem nicht wirklich gut.

    Sobald die Schadschwelle überschritten oder angekratzt wurde, muss was anderes her z.B. a la Schwammtuch

    Ganz ohne Winterbehandlung,(also nix machen im Winter/Frühjahr) und kein Drohnenschneiden, so wie ich das mache, könnte schlimm enden, wenn die Immen sich nich selbst wehren.

    In Kombination mit anderem ....also um den Milbendruck nach ner sagen wir mal TBE, unten

    zu halten, könnte es was taugen. Also die Dauerbienen während deren Aufzucht zu schützen.

    Ist aber auch ne Preifrage ;)

    Bin da letztes Jahr auf Risiko gegangen nachdem die Fallzahlen gut waren und hab auf die Winterbehandlung verzichtet. Lediglich bei Völkern die noch lange gebrütet haben konnte ich dann im Frühjahr einzelne Milben sehen, was dann durch dieses bescheidene Jahr auch nicht mehr viel ausgemacht hat.

    Schad, das wir von den Instituten nich geholfen bekommen..... ;( (Geldhuren)

    ja leider, man könnte viel mehr bewirken und auch mehr Völker über den Winter bringen.

    Die Amis machen wohl gerade was...

    Randy ist da ja voll dabei, laut seiner Studie schnitt die Methode ebenfalls sehr gut ab.

    Die Sreifen kommen wohl (ich weiss es nicht genau) wie vieles, ma wieder aus der Imkerschaft?, und haben die Reise um die Erdkugel angetreten/vollbracht, obs hier was taugt, wir werden sehen.... ich bin skeptisch.

    Argentinien, von Imkern entwickelt. Was in Gebieten ohne Brutpause klappt, das sollte hier erst recht klappen. Mittlerweile vertreiben die die Streifen weltweit, selbst China nimmt wohl große Mengen davon ab.

    Wiederstandsfähige(re) Bienen......brauchen wir allerdings dringend!

    So sieht es aus. Nur ob wir das über rezessiv vererbte Eigenschaften so einfach hinbekommen bleibt eine spannende Frage. Zumindest bisher mit der Standbegattung nicht zu erreichen.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Den kleinen Kumpel habe ich heute beim zählen gefunden... Dürften ja bald keine Milben mehr drin sein, weil der alle auffuttert... ;)

    Und die neuen Zahlen:


    V1 34 / 16 / 34


    V2 32 /8/14


    V3 20 / 21/35


    V4 10 / 0/2


    V5 8 / 96/133


    V6 36 / 17/30


    V7 121 / 55/52


    V8 31 / 197/209


    V9 22 / 14/14


    Wenn die Zahlen bei V4 weiter so niedrig bleiben überlege ich am Wochenende nochmals zu verdampfen, um zu prüfen ob dann was fällt... Was denkt ihr?

  • sebihees: Die starken Schwankungen der natürlichen Totenfallzahlen/Tag? (tlw. um Faktor 2) kann ich nicht nachvollziehen - außer bei behandlungsbedingtem Anstieg. Ohne imkerliche Eingriffe fallen die Schwankungen nach meinen Erfahrungen nicht so stark aus.

  • Ausser den beiden rot markierten Stellen habe ich keine Behandlung mehr durchgeführt, tatsächlich nur Beuten kurz angekippt, Blatt raus und gezählt. Nicht das Volk geöffnet oder sonstiges...


    Gewundert hat mich das auch. Unterschied von der Tageszeit wann ich gezählt habe derzeit nur wenige Stunden (1-2).