Einwabenableger - wie jetzt genau?

  • Hi!

    Nachdem ich https://www.bienenjournal.de/i…einwabenableger/angeguckt habe, dachte ich, das ich mit in meinem zweiten Bienenjahr mal an die Vermehrung herantraue.

    Im Forum hier ist das Meinungsbild ja eher gemischt, aber anscheinend meistens bei den Postern, die irgendwelche Abweichungen vorschlagen.


    Daher dachte ich, frage ich lieber, bevor ich Mist baue.


    Meine Situation ist die:

    • Ich bin im sonnigen Süden (Bayern).
    • Dadant.
    • Hab Zeit, kann es also Mitte Mai machen.
    • Vermutlich werde ich keine übrigen Futterwaben haben.

    Daher bin ich an eurer Meinung interessiert, bei diesen Dingen:

    • Wenn ich keine Futterwaben habe, wie mache ich dann die Wabenanordnung? Also eine oder 2 Mittelwände? Unter Umständen habe ich aber ausgebaute leere Waben.
    • Ich würde eine Futtertasche reinhängen. Im Artikel steht einfach nur "Futter". Ist dann egal, was? Wäre unverdünntes ApiInvert ok? Oder geht es eher um eine Trachtsimulation, also Zuckerwasser 1:1?
    • Es gab hier im Forum Diskussionen bzgl. der Anordnung der Brutwabe. Spricht etwas gegen ein Wärmeschied zwischen Brutwabe und Beutenwand?
    • Boden offen oder geschlossen? "Geschlossen" heißt für mich nur "Varroabrett drin".
    • Flugloch "auf Bienenbreite" verkleinern. Wieviel ist das eigentlich in mm? Mit oder ohne Beinchen? Und wenn der Boden zu ist, kriegen die dann auch genug Luft?
    • Außenstand: Ich wollte die Methode mit Grünzeug vorm Flugloch machen, damit die Bienen sich neu orientieren, ohne dass ich die erst ewig transportieren muss. Sollte kein Stress sein, oder?


    Allerbeste Grüße!

    Volker

  • Wenn Du es wirklich tun willst:


    Die ausführliche Variante in Wort und Bild


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    Gruß, Thorsten

  • Ich bin mal so gemein.
    Für mich hören sich diese vielen Fragen nach Stress an. Benutz mal die Suchfunktion zu Einwabenablegern.


    Bienen sind Hardware. Die Software bei Dir stimmt noch nicht.

    Gruss

    Ulrich

  • Hallo, kein flüssiges Futter.....

    Du hast doch schon ein vernünftiges Beutenmaß, musst du dann die Vermehrung machen, die mit die schlechteste Überhaupt ist `?

    Wenn du trotzdem so machen magst, dann wirklich 1:1 wie es vorgebetet wird, sonst geht das in die Hose. Sicherlich bietet Dadant mehr Potenzial als Zander oder gar DN, ist trotzdem nicht schön.

    Hör dir heute Abend mal zum Einschlafen das an:Einwabenableger

    Bis bald

    Marcus

  • Hallo,


    Einwabenableger, entsteht aus der Not/Zeitdruck heraus nicht unter optimalen Bedingungen (Wärme, Bienenmasse, Futter, Pollen, Liebe... usw.) Großartige Königinnen und Völker gibt das nicht!

    KS oder mehr als eine Wabe.



    Grüße Stefan

  • Hallo vhe,

    dann mach doch einfach einen 2-Waben-Ableger. Mit Dadant hast du dann auch schon mehr Brut und aufsitzende Bienen gegenüber DN oder Zander.


    Grüße,

    Stefan

    Ich imker mit 12er Dadant modifiziert (Frankenbeute und Holz von Weber) und Buckfast- und Carnica-Landbienen in Porta Westfalica.

  • Vergiss diesen sch..ß.... das funktioniert in einem von 4-5 Fällen...

    dachte ich, das ich mit in meinem zweiten Bienenjahr mal an die Vermehrung herantraue.

    Gut so, das kann man machen, dazu machst Du am Besten einen Königinableger.

    In Deinen BR gibt im April 7-8 Waben. Im Mai, nimmst Du aus dem BR eine Futterwabe, 2 Brutwaben mit Königin darauf und 2 MW in eine neuen Beute. Nach 2 wochen kontrollieren auf Stifte und ggf. erweitern - das kann ebi einem Königinableger schnell gehen. Das übrige Volk wo die Königin raus ist muss natürlich beim Ablegerbilden noch eine Wabe mit stiften haben, dann 4-5 Wochen in Ruhe lassen, dann auf brut kontrollieren... Im Idealfall hast Du dann in beiden Völkern Brut oder zumindest Stifte... - Viel Spaß...

  • Ich hatte letztes Jahr einen Einwaben-, einen Zweiwaben- und einen Dreiwabenableger direkt nebeneinander stehen. Je mehr Waben sie hatten, desto mehr Spaß haben sie mir gemacht.
    Der Einwabenableger hatte eine Königin vom Züchter bekommen und die anderen beiden waren Königinnenableger. Der Einwabenableger war so schwach, dass er geräubert wurde und kam nicht so richtig in die Gänge. Wir haben ihn dann gegen Ende der Saison mit zwei Brutwaben verstärkt. Jetzt ist er gut über den Winter gekommen. Achso, alle wurden Anfang/Mitte Mai gebildet.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Ich habe letztes Jahr zwei Einwaenableger gemacht, davon ist einer eingegangen, dem anderen musste ich am Ende mit Brut aus einem anderen Volk verstärken. Meine Lektion: Lieber weniger Ableger richtig den viele so halb. (meine Erfahrung, vllt läuft das wo anders besser)

    Imker seit 2017, Status: Vollblut-Anfänger ;)

  • wen man sich so ansieht... - nicht bei den 2R-Zandern , sondern DD-Videos schauen ;)


    Kauf dir ein Buch zu Imkern mit Dadant und vergiß Pia....

    Wenn man Ableger früh bilden will, sollte man nicht zu stark schieden, da darf ruhig Pollen und Futter drauf sein

  • Ich hab letztes Jahr auch noch einen ein Waben Königinnenableger gemacht und nicht aufgelöst, obwohl er schwach war, weil ich gern mehr Völker wollte.
    Mit dem hatte ich mehr Arbeit als mit jedem starken, ich hab am Ende doch noch Brutwaben dazu gehangen und während der Saison und den ganzen Winter mir sorgen um den gemacht.

    Wenn ich nochmal bei letztem Jahr wäre, hätte ich mir einfach zB bei Uwe Eichholz für einen schmalen Taler noch einen Kunstschwarm gekauft und die damit vereinigt. Damit hätte ich jetzt ein ordentliches Volk und vor allem weniger Sorgen gehabt.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD