Imkerführerschein

  • Tote Völker, wo dass Flugloch nicht zu sind......

    Offene Waben die rumstehen

    Völker die ewig nicht besucht werden ( hohes Gras kann da auch ein Indiz sein )


    Völker die immer wieder schwärmen, weil sich keiner kümmert.... usw.

  • Woran macht man fest, das ein Stand z.B. vernachlässigt ist? Das muss nachweisbar sein mit harten Dokumentierbaren Fakten.

    Da werden ehrenamtliche Hilfsheriffs ernannt, und so wie Fischereiaufseher mit Sonderrechten ausgestattet. ;)
    (Manche haben dann vielleicht Sheriff als Hobby, und andere das Imkern.)

  • Lass die Kirche im Dorf ;-)

    Dass nicht zugelassene Zeug, auf dass du dich vermutlich beziehst, meinte ich gar nicht. Gibt diverses Andere mit komischen Buchstaben drauf, was da in die Völker gekippt wird.

    Ich finds lustig, wie hier Äpfel mit Birnen zusammengeschmissen werden. Was hat Stabilbau mit dem Imkerführerschein zu tun? Und nur mal so aus dem Nähkästchen, ich war lange ohne Verein unterwegs, allerdings mit Rahmenbedingungen, auf denen ich imkerlich aufbauen konnte. Und die Meldung bei Veterinär und TSK war keine Frage. Dass scheint aber heutzutage von Manchen schon als Gängelei und staatliche Willkür empfunden zu werden.

    Ein gangbares Konzept mit kleinstem gemeinsamen Nenner, wäre ein Leichtes, wenn die eigenen Befindlichkeiten mal hintenanstehen würden und man sich auf Sachebene unterhalten könnte. Abgehobenes Wunschdenken unter Imkern, ist schon klar.;)

  • Wir sollten uns hier nicht selbstzerfleischen, die Missstände in Imkereien sind eher die Ausnahme. Missstände in der Haltung von Wirbeltieren eher die Regel. Das fängt bei der Haltung von großen Hunden in Mietwohnungen an, über Schweinemast bis hin zum Kükenschreddern. Wir sollten nicht zulassen oder Anlass geben da mit reingezogenen zu werden.

  • An der Stelle sei noch gesagt, das gar nicht so sicher ist unter welche Punkte des Tierschutzgesetzes die Biene eigentlich so fällt. Hier ist in allen wesendlichen Teilen des G. ist die Rede von Wirbeltieren.
    Die Kaskede, die eine Erweiterung des TierSchG auf Insekten mit sich zieht ist unvorstellbar und von keinem Menschen (der bei voller Geisteskraft ist) gewollt sein.

    Du hast den Teil mit "konkret auf Bienen erweitern" im nicht zitierten Abschnitt offenbar überlesen. Insekten sind Tiere, Tiere müssen aber nicht Insekten sein. Aufgrund Historie, Haltung und Nutzung kann man bei voller Geisteskraft Ausnahmen oder Sonderfälle definieren.


    Ich wüsste im Gegenzug nämlich nicht, dass Schlangen oder Kampfhunde bereits im WaffG enthalten wären, was der Grund für meinen Aufreger war...


    Unter besonders definiertem Schutz stehen Bienen im Gegensatz zu Fisch oder Wild nämlich nicht, trotz dass sie überwiegend unter Eigentumsrecht stehen, was bei Fisch und Wild einer der Gründe für die besondere Festschreibung im StGB ist. Damit wären zwei Schritte getan, um ein Spezialgesetz gar nicht erst erarbeiten zu müssen.


  • Wir haben genug Interessen und Hobby´s ( privater und beruflicher Natur ), wo wir nach und nach mit Reglementierungen und Verboten unterworfen worden sind! Keine Sorge.


    Man merkt echt die Angst bei vielen - oh, die absolute Freiheit wird einen genommen. Das aber auch viele Reglementierungen Vorteile haben können, merkt keiner.

    Ach!? Und dann bist du dir nicht zu schade, noch weitere gesetzliche Regulierungen zu befürworten, weil du ja schon so vielen Regulierungen im privaten Hobbybereich unterworfen bist? Das ist schon fast bemitleidenswert... Es gibt keine "absolute Freiheit", aber deine individuelle Bewegungsfreiheit. Die wird bis in deinen Garten weiter eingeschnürt. Das kann man nicht bei voller Geisteskraft (ich leihe den Ausdruck mal aus einem anderen Beitrag) wollen, wenn man etwas weiter als nur bis zu einem Lizenzerhalt denkt.


    Wenn ein Hobby eine gewisse unmittelbare Aussenwirkung im öffentlichen Bereich hat, wie z.B. Jagen, Fliegen, Fallschirmspringen oder meinetwegen Bootfahren, oder sich mit beruflichen Erfordernissen überschneidet, dann will ich gar nichts dagegen sagen. Aber an der Haustür oder im eigenen Garten muss dann Schluß sein, selbst wenn man Nebenstände ausserhalb hat.

  • Wenn ein Hobby eine gewisse unmittelbare Aussenwirkung im öffentlichen Bereich hat, wie z.B. Jagen, Fliegen, Fallschirmspringen oder meinetwegen Bootfahren, oder sich mit beruflichen Erfordernissen überschneidet, dann will ich gar nichts dagegen sagen. Aber an der Haustür oder im eigenen Garten muss dann Schluß sein, selbst wenn man Nebenstände ausserhalb hat.

    Bewegen sich deine Bienen nur in deinem Garten und haben keinen Einfluß auf die Umgebung?

    Wo kommt denn dann die AFB her?

  • So langsam wird es hier persönlich - kennen wir uns irgendwo her - vielleicht aus dem Sandkasten? Mit welchem Recht nimmst DU Dir raus, unsere "Geisteskraft" anzuzweifeln? Wenn du auf diese Schiene gehen willst, kein Problem. Das der Staat schon längst in Deinen Garten Eingriff hat, hast du wohl noch nicht gemerkt - dieses in puncto Bepflanzungsabstand zum Nachbar über den Verbot der Pflanzung spezieller Spezies bis hin der Regulierung was du in deinem Garten aufbauen darfst oder nicht!

  • Im Prinzip möchte ich auch auf meinem Grundstück in Ruhe gelassen werden, aber wenn im Garten neben meinen Völkern ein Pseudo-ist-das-alles-schön-und-ich-mach-bio-also-gar-nix-Imker seine Völker mit Milben und Krankheiten ausstaffiert indem er sie einfach vergammeln lässt, oder im anderen Extrem so mit origineller Chemie vollballert, dass meine davon auch noch was abbekommen, dann wäre es mir lieber wenn man dagegen was unternehmen könnte.

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • .... Das der Staat schon längst in Deinen Garten Eingriff hat, hast du wohl noch nicht gemerkt - dieses in puncto Bepflanzungsabstand zum Nachbar über den Verbot der Pflanzung spezieller Spezies bis hin der Regulierung was du in deinem Garten aufbauen darfst oder nicht!

    Hier unterstellst Du etwas offensichtlich und allgemein bekanntes. Der Staat "hängt" sich bereits jetzt schon überall rein. Unabhängig ob dein Land gemietet, gepachtet oder Eigentum ist. Von der Grundsteuer bis zum Baurecht und nicht zuletzt Deinem richtigem Beispiel.

    Aber ist das noch nicht genug???

    Im Prinzip möchte ich auch auf meinem Grundstück in Ruhe gelassen werden, aber wenn im Garten neben meinen Völkern ein Pseudo-ist-das-alles-schön-und-ich-mach-bio-also-gar-nix-Imker seine Völker mit Milben und Krankheiten ausstaffiert indem er sie einfach vergammeln lässt, oder im anderen Extrem so mit origineller Chemie vollballert, dass meine davon auch noch was abbekommen, dann wäre es mir lieber wenn man dagegen was unternehmen könnte.

    Stellvertretend für andere Beiträge nehme ich mal Deinen, weil der grad so ein Musterbeispiel ist, sorry. Das Prinzip ist erstmal richtig und gut. Aber dann geht es schon los. Wirre Annahmen und unüberlegt vorgebracht, nochmal sorry. Ein BIOimker, welcher seine Völker natürlich führt und DADURCH Milben und Krankheiten produziert-- das ist schon mal ne gewagte Konstruktion welche meiner Meinung nach beweist, dass Du leider von besagter Problematik noch nicht viel verstanden hast bzw. vorab fremden Feinbildern anheim gefallen bist.

    Weiter--oder im anderen Extrem mit (welcher) Chemie "vollgeballert" (welch polemische Verballhornung:)), dass Deine gleich "Mit behandelt werden"?! (man könnte sagen: freu dich doch! ABER ein BIOimker behandelt doch nicht, oder?:))

    Und dagegen kannst (könntest !) Du nichts unternehmen??

    Wie wärs zum Bleistift mit dem Rechtsweg unter Ausnutzung der bereits vorhandenen Gesetzte??

    Bereits jetzt schon gibt es so viele Verbote, Gestze und Verordnungen, dass man kaum noch ungestraft in der freien natur "pinkeln" kann. (bin auch nicht besser; ein absurdes Beispiel für ein ebensolches Vorhaben:))

    Leute, Leute hört auf mit solchen Beispielen und gebt dem Affen nicht noch Zucker;).

  • Hier regen sich nur Leute auf, die von dem Teil gar nicht betroffen sind und es werden grundlos Ängste geschürt.

    Der Hundeführerschein existiert bald 10 Jahre und es ist noch nichts negatives eingetreten.


    Der Imkerführerschein wird doch mit Sicherheit nicht aussagekräftiger oder kompetenter als ein DIB Honigkurs, der bloß eine reine Anwesenheitsveranstaltung mit Zertifikat ist.