Historische Betriebsweise in Franken

  • Das ist tatsächlich derzeit nur reines Interesse. Ich denke man kann von der Geschichte der Imkerei viel lernen, auch wenn vieles natürlich nicht 1:1 auf heute anwendbar ist - aber man lernt ja auch dazu, wenn man die Unterschiede von gestern zu heute begreift, warum manches verworfen wurde und die Zeit nicht überdauert hat, was sich über die Jahrhunderte bewährt hat usw. Ggf. wage ich mich auch mal selbst daran, einen Korb zu flechten - wenn ich viel Zeit habe - oder einen Kurs dazu zu machen, aber so weit bin ich noch nicht.


    Gruß

  • Hallo Zauberlehrling,

    da hast Du dir aber ein Feld ausgesucht.

    Und Du möchtest etwas über die Geschichte erfahren.

    Sehr ehrenwert! Und hier gibt es geballte Kompetenz in Sachen Geschichte.

    Viel Glück wünscht

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Nein, im Ernst! Ich gehe ganz einfach davon aus, dass es so viele belesene und langjährig erfahrene Imker gibt. Da muss es doch möglich sein, hier etwas weiter zu helfen.

    Entschuldigung, ich wollte wirklich helfen und etwas Mut machen.

    Aber bei DER Unterstellung dann eben nicht!

    Danke, das war unnötig.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Danke Rolf!



    Hallo Harald, ich hatte ja nichts unterstellt und bin nach wie vor für fachliches Input dankbar. Mir ist auch bewusst, dass ein überregionales Forum für so eine spezielle Frage möglicherweise nicht geeignet ist, daher mein saloppes "..ein Anfang". Es soll der Anfang meiner Recherchen sein in der Hoffnung, solche Imker und Interessierte zu erreichen, die vielleicht noch altes Wissen haben und an die ich anderweitig nicht heran komme. Der Verteiler ist ja recht groß. Und es kamen ja auch schon einige hilfreiche Tipps.


    Grüße

  • Bei Frau Mittl gibt es auch noch was zur ehemaligen Biene , ihrer ersten Belegstelle, Zander, Ohrwaschl ... im Nürnberger Raum.

    https://bienen-dialoge.de/


    Rolf

    Wieder so Autoren die das Problem erkannt haben, aber nicht einmal wissen das die Apis Mellifea Carnica keine einhemische Biene in Deutschland ist - also von "historisch richtig rechechiert" ist anders... - ansonsten Schiffer's Idee anders angegangen - offensichtlich geht Tautz so langsam auch auf die polemische Schiene, oder war dies die Reszessorin seines Buches?

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  • Wieder so Autoren die das Problem erkannt haben, aber nicht einmal wissen das die Apis Mellifea Carnica keine einhemische Biene in Deutschland ist - also von "historisch richtig rechechiert" ist anders... - ansonsten Schiffer's Idee anders angegangen - offensichtlich geht Tautz so langsam auch auf die polemische Schiene, oder war dies die Reszessorin seines Buches?

    Lieber Franz-Xaver,


    ich kann Dir versichern, dass Herr Tautz nicht auf die "polemische Schiene" geht. Aber er hat ein weiteres Buch geschrieben, das am 18. März erscheinen wird: Die Sprache der Bienen, im Knesebeck Verlag. Auf der Verlagsseite heißt es dazu:

    "...unterhaltsam aufbereitet, beleuchtet Deutschlands renommiertester Bienenforscher Jürgen Tautz in diesem Buch mit frischem Blick nicht nur die faszinierende Tanzsprache, sondern befasst sich auch mit weiteren spannenden Phänomenen im Informationsaustausch zwischen Bienen."


    Ich konnte das Buch schon lesen und für die nächste Ausgabe der bienen&natur besprechen, und kann hier nur sagen: große Klasse!


    Viele Grüße, Gilbert

  • Wieder so Autoren die das Problem erkannt haben, aber nicht einmal wissen das die Apis Mellifea Carnica keine einhemische Biene in Deutschland ist - also von "historisch richtig rechechiert" ist anders...

    Wo hat sie das mit der Carnica geschrieben?


    Rolf

    Konfuzianer:

    "Man soll ein anständiges Menschenleben führen, aus dem einfachen Grund, weil man ein anständiges Menschenwesen ist."

  • Das steht da tatsächlich nicht, aber so manches andere...

    Puh, da sind beim "intensiven Lesen und Forschen" aber auch so einige Dinge durcheinander gekommen.

    Ob das eine empfehlenswerte Quelle für historische Fragen ist???

  • Servusla,

    Ich habe heute die letzten verkauften Völker ins nördliche Mittelfranken ausgeliefert und bin bei einem wundervoll renovierten alten Bienenhaus für 40 Völker vorgefahren. Da hing auch noch ein originaler Bienenkorb auf einem Bodenbrett mit ausgehobeltem Flugschlitz, ähnlich wie bei einem allemannischen Drehrumpf. Der Korb war aus Roggenstroh geflochten, knappe 50 cm hoch und knappe 40cm Durchmesser (Augenmaß). Der Kollege war schon Rentner und meinte, dass mindestens sein Großvater schon in dem Haus geimkert hat.

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