Re-Strukturierung Imkerforum

  • Ist die Einteilung in starre Kategorien (vulgo Unterforen) nicht eher so ein 90er- oder 00er-Ding? Würde man nicht lieber mit Schlagworten – Achtung, jetzt kommt’s! – Häschtägs arbeiten? :/

    Ich habe überlegt, ob ich das auch schreiben soll, habs dann aber gelassen.

    Ja, so sehe ich das auch. Wie bei Büchern in einer Bibliothek gibt es bei festen Strukturen halt das Problem, dass man sich für eine entscheiden muss, und der Rest halt nicht passt.


    Will ich Bücher nach Autor, nach Fachgebiet, nach Erscheinungsjahr oder gar nach Größe sortieren? Ich muss mich in der Bibliothek halt entscheiden. Mit Haschtags kann man das Problem umgehen, aber dafür muss ich halt diszipliniert Haschtags setzen. Das wird in einem Forum leider auch nicht klappen.

  • Ich bin hier auch noch recht neu und finde die Struktur bestens!

    Mit einer Untergliederung geht meiner Meinung nach zu viel verloren. Es verschwindet der Blick über den Tellerrand. Was machen die Anderen, was könnte ich für mich übernehmen.

    Ich finde das ist auch sehr wichtig, um zu lernen und in die Zukunft zu denken. Nicht nur in Nieschen zu Spitzenleistungen heranwachsen, sondern alle voranbringen!

  • Ich finde die Idee nicht uninteressant.


    Nur das Problem ist, dass es hier viele Gegenstrom Antworten gibt und wenn man das Forum liest und die Suchfunktion nutzt, vieles schon erzählt wurde. Man findet einige interessante Herangehensweisen für jede Beute im Forum..... man muss nur wissen, wo man suchen muss.


    Ich fand den Faden zu Herrn Heuvels Buch darum so gut, weil bestimmte Punkte anderes gesehen wurden. Man hatte aber als gemeinsame Grundlage das Buch. Und daraufhin konnte man schon Punkte diskutieren.

    Auch wenn die kritischen Stimmen häufig abgewürgt wurden, konnte man daraus Schlüsse ziehen für die eigenen Tätigkeiten an den eigenen Völkern.


    Der Austausch für bestimmte Themen, wie das Schied setzen, sind ebenso ausführlich abgehandelt.


    Und man stellt irgendwann fest.... dass es nur auf die eigene Entscheidung herausläuft, etwas zu tun oder nicht zutun. Kein Lehrmeister kann einem dies komplett abnehmen. Bücher sind nur Wegweiser, die Diskussionen im Imkerforum sind viel kontroverser als ein Buch, Vor- und Nachteile kommen zu Wort.


    Somit ist die Ordnung hier das kleinere Problem.

    Das größte Problem ist, wo fängt man an zu lesen, kennt man die richtigen Begriffe um die Suchfunktion wirklich zu nutzen. Kann man der Diskussion bereits folgen oder fehlt da noch die Grundlage..... ein Anfänger hat es immer schwer.

  • Hallo, ich bin jetzt hier schon ein paar Jahre dabei und sehe das Forum wie ein Sandkasten, wo immer der Sand schön gesiebt ist, es dafür gesorgt wird, dass ganz böse Kinder entfernt werden und meistens immer interessantes Spielzeug vorhanden ist. Ich persönlich finde es unhöflich dem Sandkastenbetreiber neue Sachen "vorzuschreiben".

    Bis bald

    Marcus

  • Als ZaDantler solltest Du nur in Dich gehen, sonst nichts. Sorry, aber Du hast es gewollt, oder?

    Nee, ich will ein ZaDantler-Unterforum, wo wir uns alle an den Händen halten und laut sagen "ich habe keinen Fehler gemacht beim ersten Beutenkauf, und ich zieh das jetzt voll durch!". Das wäre klasse ;)


    Andernfalls versteck ich mich im Dadant-Forum und tu so, als ob ich meine Honigräume drehen kann...merkt ja keiner :D

  • -Zander/DN einräumig

    - Zander/DN zweiräumig

    - Großwaben

    - Flachzargen

    - Warre


    macht 5 mal 12 Monate = 54 Unterforen. Da wir die alten Fäden vermutlich nicht verschieben wollen also 66 Unterforen. Klingt voll übersichtlich.

    Ich wäre übrigens für weniger Unterforen. Steigert die Übersicht, aber nun benutze ich sowieso immer die „neuste Beiträge“ und meine Benachrichtigungen und die Suche, also eigentlich ist es mir egal, ich brauche die Struktur nur, wenn ich was neues aufmache.

  • Wenn man eine sehr spezielle Art der Imkerei betreibt, könnte ein eigenes Unterforum tatsächlich helfen. Ich gestehe ich vermisse schon tatsächlich auch das Warré-Forum, wo ich speziell zu meiner Beute und Betriebsweise vorsortiert alles spezifische gefunden habe. Hier muss man als Exot mehr suchen, sich durch massenhaft OT wühlen und ggf fragen weil alles breiter ist. Dafür bekommt man aber den Blick über den Tellerrand der ja auch nicht schadet und den eigenen Horizont erweitert. Bsp. Bücher. Zu Warré kenne ich genau 3 „Bücher“ (Warré, Heuvel, Heaf). Wenn ich mich auf diese beschränkt hätte, hätte ich jetzt viel mehr Platz im Regal. Spannenderweise findet man aber sogar in Büchern von Leuten welche die eigene Betriebsweise vehement ablehnen und für untauglich halten, Impulse die man super übertragen kann. So lässt sich z.B. Liebigs „Teilen und Behandeln“ und auch sein “von unten sprühen, von oben träufeln“ wunderbar im Stabilbau einsetzen, ohne dass das je in seiner Absicht war. Und so ist das auch hier im Forum, man kann sich aus „fachfremden“ Beiträgen immer Impulse rausziehen wenn man die Augen offen hält.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • Ergänzung: natürlich hat man manchmal auch keinen Bock mehr, wenn auf eine Frage wie man etwas in seiner Beute/Betriebsweise macht oder ein Problem löst erst mal eine Rechtfertigungsdiskussion warum denn bloß diese Beute/Betriebsweise losgeht. Da hilft das berühmte dicke Fell und dreimal tief durchatmen vor dem Schreiben.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • Ja, das mag ich auch nicht. Das ist übrigens kein Imker-Thema. In Konsolen Foren bekommt man auf die Frage „wie löse ich das Problem bei meiner xbox“ auch öfter mal die Antwort „Kauf dir eine PlayStation“ (zu recht 😉) oder bei Heimwerkern wird „welche einhell Säge kaufe ich mir“ mit gut gemeinten „wer billig kauft kauft zweimal“ beantwortet und wenn man sagt „ich hab kein Geld für Profi Geräte“ wird gesagt „Spar halt länger“.

    Aber ja, nerven tut es mich da auch.