Re-Strukturierung Imkerforum

  • Ich hatte mal eine Zusammenstellung der FGAs (Frequently given answers) vorgeschlagen, dafür fehlten aber die Mitstreiter.

    Hoffentlich ein wieder normales IFT am 11-13.3.2022 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda.

  • @Cptn Jack, hihi,

    auch wenn ich manchmal so anhöre, möchte ich nicht immer nur meine Meinung hören und von meiner offensichtlich perfekten Betriebsweise ( ich hoffe, es ist kein Neuling dabei, dem ich noch Ironieimogys dranhängen muß ). Das wäre langweilig, ich möchte nicht tief im Müll nach neuen Ideen suchen und ja, das ist eine Befindlichkeit. Wenn Du unbedingt wissenschaftliche Tatsachen hören willst, nimm das: Die meisten Neuerungen sind Mist und man könnte auf sie gut verzichten. Wissenschaft aus.

    Vor kurzem gab es hier einen jungen Mann, offensichtlich nicht ausgelastet, so wie Du und ich, der eine wunderschöne Tafel der unterschiedlichen Beuten erstellt hat.

    Wenn Du also genug Zeit hast, weil Du momentan, wie jeder normale Imker Zeit ohne Ende hast und auch der Thailandurlaub zur Zeit nicht möglich ist, dann versuche doch mal eine Art Stammbaum zu bauen oder einen Fragenkatalog wie beim Wahlomat, wo unterschiedliche Betriebsweisen im Zusammenhang mit der gewählten Beute aufgedröselt werden oder wo man nach Beantwortung von 20 Fragen die am besten passende Betriebsweise samt Beute ermitteln kann. Wir Anderen gucken, daß unsere Völker gerade in den nächsten Tagen nicht verhungern oder ausgeraubt werden, wir kümmern uns um die Standorte, die diesjährigen und die kommenden, sortieren und vervollständigen unser benötigtes Material für die Saison oder trinken schon am Vormittag einen originalen Jagertee, für den es nun wirklich keinen adäquaten Ersatz aus Imkersicht gibt, leider.

    Viele liebe Grüße, bleibt vorsichtig und am Ball

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ist sicherlich gut gemeint, aber wo ziehst du da die Grenzen? Was ist denn schon eine neue Betriebsweise? (Ist "in Sandalen imkern" schon eine eigene Unterkategorie?) Wie oft genug angemerkt findest du unter 3 Imkern 4 Meinungen zu ein und demselben Sachverhalt. Glaube nicht, dass sich die Betriebsweisen so einfach kategorisieren lassen. Die bestehende Unterteilung unter "Betriebsweisen" erfüllt da doch einen guten Zweck.

    Und einem Neuling ist auch damit nur dann weitergeholfen, wenn sie/er dann weiß welche Betriebsweise gefahren werden soll. Ich lese nun hier schon knapp anderthalb Jahre mit und habe dahingehend eher den Eindruck, dass Neulinge (die komplett ahnungslos) beginnen wollen eher mit der Frage "Ich will mit dem Imkern anfangen - Welche Beute ist die Beste?" hier auflaufen, als mit der Frage "Welche Betriebsweise passt zu mir?". Demnach könnten oben angedachte Kategorien eher den eigentlichen Gedanken verfehlen. Wer auf diesem Level einsteigt, dem kann auch oft erstmal nur geraten werden sich Paten zu suchen, einen Kurs zu belegen und Literatur zu lesen. Vielen Neulingen fehlt doch bestimmt zunächst die Übersicht über die Bandbreite an imkerlichen Möglichkeiten zu Betriebsweisen und Magazinen. Diese dann mit zig verschachtelten, unterkategorisierten Foren zu erschlagen halte ich für überflüssig. Vom Moderationsaufwand ganz zu schweigen.


    Zudem schwächt sich damit auch das "gemeinsame" Forendenken. Ich will doch grade Antworten von allen Ecken der Imkerei, damit ich vielleicht auch sehe, dass ich mit meiner Betriebsweise vielleicht so nicht immer weiterkomme.

  • CptnBruno ich kann Deinem Vorschlag nur wenig abgewinnen. Je mehr man in Unterforen verschiebt, desto schwieriger wird es etwas zu finden.

    Wenn viele eh auf die aktuellen Themen antworten, oder auf Themen, auf die sie markiert haben, dann wissen sie gar nicht, in welchem Unterforum sie gerade unterwegs sind, und dann hat die Struktur keinen Mehrwert.

    Und dann wird es immer schwieriger, die geeignete Stelle zu finden, wo man seine Frage platzieren soll, und dann kommt es unter Fragen von Neuimkern rein, und somit landet es wieder nicht in der Struktur.


    Generell bin ich nicht gegen Veränderungen, aber ich erkenne keinen Mehrwert. Und anscheinend gibt es bisher (ok es sind erst 20 Antworten eingegangen) keinen, der sofort "Ja" zu Deinem Vorschlag schreit. Ergo sind die meisten wohl zufrieden mit der jetzigen Struktur, oder zumindest nicht unglücklich genug.

  • Ist die Einteilung in starre Kategorien (vulgo Unterforen) nicht eher so ein 90er- oder 00er-Ding? Würde man nicht lieber mit Schlagworten – Achtung, jetzt kommt’s! – Häschtägs arbeiten? :/


    Beispiel: Jemand weiss nicht, wieviel Futter jetzt in seiner Zanderkiste sein sollte. Er stellt seine Frage und gibt an, dass sie die Schlagworte Futter, Futtervorrat, Zander, März betreffe. Damit wäre allen mehr geholfen, als wenn man die Frage nun nicht mehr unter «März», sondern unter «Zander einräumig» einordnen würde. Aber die korrekte Schlagwortvergabe würde wohl wesentlich mehr Disziplin als das Verfassen von themenbezogenen Inhalten erfordern, was meine Idee zur unrealistischen Utopie machen dürfte.

  • CptnBruno: Mach mal! Sortier mal ein paar tausend bestehende Beiträge nach Betriebsweise. Lockdown und nichts zu tun? Hast du keine Bienen?
    Ich bin gespannt... Soll ich dir vielleicht die ersten 10 Beiträge raussuchen und du sagst mir dann mal, wo die deiner Meinung nach hingehören. Das wird spassig... :evil::D;(X(:rolleyes:

    ...und mal so nebenbei. Wie wird die bestehenden Unterteilung wohl entstanden sein?

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."

    Einmal editiert, zuletzt von BaarImker ()

  • Organisationen benötigen Struktur. Wie der Bien braucht es das auch für ein kommunikativ lebendiges Forum. Man kann mit vielen unterschiedlichen Strukturen gleiche Ziele verfolgen und erreichen. Letztlich geht es darum, für die doch recht inhomogene Klientel das Kommunizieren möglichst übersichtlich und strukturell verständlich zu machen.


    Wie schon erwähnt, passt nicht alles zur vorhandenen Struktur. Jedoch wird nach der vorgeschlagenen Änderung Anderes nicht zur neuen Struktur passen. Man kann nicht allem gerecht werden.


    Ich schätze Diskussionen, die über ganz andere Kategorien (Überschriften) letztendlich zu interessanten Einsichten führen. Eine zu detaillierte Kleinteiligkeit verhindert m.E., dass man davon etwas mitbekommt.


    Und den vielbeschworenen Neulingen wurde noch immer geholfen, wenn sie sich auch helfen ließen - egal in welcher Kategorie.


    Ich kann mir vorstellen, dass strukturelle Änderungen aufwändig sind. Da sollte der Nutzen schon klar auf der Hand liegen, bevor man das anfasst. Mir erschließen sich die Vorteile noch nicht.