Völker auswählen - was behalten, was verkaufen?

  • du musst ja irgendwie Honig bekommen.

    Schwächlinge dauern schon mal bis fast alles vorbei ist;) Die miese Genetik fliegt auch rum. (Pampelmusenvölker)

    Andererseits, brauche ich auch Kandidaten die aufgeteilt werden sollen um Jungvölker zu machen (Pfefferle), also von hinten aufrollen.

    Winterst du Ableger ein, nimmst Risiko.....

    Verstärkst du, meinetwegen nach Zimmer, geht das Risiko deutlich nach unten, UND es gibt Frühtracht (Kirsche) wenns Frühtracht gibt.

    Also besser nich im Frühjahr peppeln, im Herbst Umweiseln und Verstärken hat eher was. (für mich)

    Ich verstärke und Weisele um mit meiener Minizusetzzarge.

    Was das sit erzähl ich vielleicht ma wenn ich gute Laune habe, dessen bewusst das Ideen gerne geklaut und Komerzialisiert werden.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • aber nicht alles von der selben Mutter, oder?

  • Doch. «Alles» sind acht Völker. ;)

  • Züchterkontakt ist aufgegleist! Wer direkt vor Ort umlarven und konsequent alles umweiseln, falls alles klappt, dann habe ich immerhin schon mal überall Bucki F1. :love:

    Und alles Königinnen mit ggf. Potential, dass macht die Entscheidung nicht leichter. Zusammenlegen im Herbst, im Hinblick auf den Honigertrag und an die eigenen Rahmenbedingungen angepasstes Wachstum. (werde ich mir mal eintätowieren lassen, damit ich mich endlich dran halte...;) )

  • Und alles Königinnen mit ggf. Potential, dass macht die Entscheidung nicht leichter. Zusammenlegen im Herbst, im Hinblick auf den Honigertrag und an die eigenen Rahmenbedingungen angepasstes Wachstum. (werde ich mir mal eintätowieren lassen, damit ich mich endlich dran halte...;) )

    Ach, weisst Du, ich habe eh noch so wenig Erfahrung, dass ich das sowieso nicht beurteilen kann. ;)

  • Interessant wie sich hier die Diskussion entwickelt :/

    Eine weitere Anschlussfrage: Gebt ihr jedem Beinen die bezahlen?

    1) Es gibt Leute, die wollen Bienen kaufen, weil sie es schön finden, wenn es im Garten summt, sonst aber kein oder sehr geringes Wissen über Bienen und Imkerei zu haben scheinen.

    2) Auch hatte ich schon einige, die jedes Jahr neue Bienen suchen, weil sie sie immer "verbrauchen"

    3) Interessenten, die einen Großvater hatten, der mal geimkert hat und daher wissen, wie es geht, Drohnenbrut in die Bäume hängen und im freien Winterfutter anbieten.

    Ich habe schon überlegt mir einen Fachkundenachweis zeigen zu lassen in Form einer Teilnahmebescheinigung eines "neuzeitlichen" Kurses. Wir haben Verantwortung für die Bienen, die wir abgeben und für die Imker, die im Flugradius der neuen Bienenbesitzer stehen." abzugeben. X( Wie geht ihr damit um? Was denkt ihr darüber?

    Wald und Wiesen Bienen die lieb sind auf 10 Rähmchen Zander im April für 150 - ist das nach eurer Meinung OK?

  • Mit der Zeit kennt man seine Kunden und kann sie einordnen. Die größte Kategorie hast vergessen: 4. Imker, die was Ordentliches suchen.


    Und wer im April noch ein Volk sucht, muss halt was hinlegen!

  • Danke für den Hinweis, Du hast natürlich völlig recht, die Mehrheit sind Imker und Jungimker, die gewissenhaft und ernsthaft imkern. Ich hatte mich nur auf die "Besonderheiten" fokussiert, was aber einen falschen Eindruck zulässt.

  • Ich halte es bei unseren Hühnern so, dass ich auch Anfragen, bei denen ich ein schlechtes Gefühl habe, ablehne. Es sind Lebewesen und den soll s gut gehen...


    So werde ich es auch bei den Bienen halten. Man kann den Leuten zwar nur vor den Kopf gucken, aber bei so ein paar Aussagen habe ich bisher sofort Abstand genommen.

  • Hallo, ich hatte es, glaube ich, schon mal erwähnt, unvernünftige "Tierliebhaber" gibt es überall, auch in der Terraistik und Aquaristik durfte ich die kennenlernen! Und gleich beleidigt sein, wenn man dann - im Interesse der Tiere und auch des Kunden - auf grobe Fehler und Missverständnisse hinweist... Zum Glück leben die wenigsten von und vom Völkerverkauf, Hunde könnte ich daher niemals züchten, da könnte ich nicht mehr ruhig schlafen.

    Zu Eins: Ganz klar NEIN! Zum einen tun mir die Bienen leid, zum anderen will ich niemand unterstützen, der aus welchen dubiosen Gründen auch immer keinen Wert auf ein Gesundheitszeugnis legt oder sich offensichtlich nicht auskennt. Der wird den Bienen nicht gut tun, den Imkern nicht und auch kein zufriedener Kunde sein.

    1. Lade ich zu mir in den Garten ein und betonte den Aspekt, das Bienen analog zu Kühen/Schafen/Hühnern Nutz- und keine Wildtiere sind und das auch körperlichen/zeitlichen/ideellen Einsatz erfordert.
    2. Wären mir suspekt, würde ich im zweiten Jahr mit Unterstützung vor Ort verkaufen
    3. Kenne ich auch, wenn sie dieses Jahr noch mal auf mich zukommen, biete ich ein Praktikum an. Immerhin kennen sie das schon besser als viele andere und haben einen persönlichen Bezug zu den Bienen.

    150 Euro wäre für mich die Untergrenze, hatte gerade am WE mal eine Liste mit minimalen Kosten und mittleren Kosten für die Abgabe eines Volkes im März/April mit Zeugnis erstellt. Bei 150 Euro für ein ordentliches Volk liegt der Gewinn im Bereich von 10 bis 20 Euro, neeee - dafür bleiben die lieber bei mir am Stand.