LOGAR 20/8-Waben-Radialschleuder vs CFM-Radialschleuder 18-Halbwaben

  • Gut, ich fasse das mal für mich nach der Schleuder zusammen:

    Mit Carl Fritz habe ich heute Morgen nett telefoniert. Er hat mir jetzt auch zu einer 16 Ganz-/28 Halbrahmen-Radialschleuder, 72 cm Durchmesser geraten

    Bei dieser könnte ich 25er-Eimer drunter stellen, diese leere ich dann ins Klärfass, nach dem Abschäumen durchs Sieb in Gebinde. Wie lange müsste das Fass denn rumstehen, bis ich ablaufen lassen kann. Stelle mir so vor, Honig, Wetter und Zeit und alles stimmt zum Schleudern, aber das Fass ist noch voll. Dann fange ich doch wieder mit Hobbock an oder bin dann beim zweiten Fass?

    Herr Fritz schlug mir vor, Schleuder, 25er-Eimer, diese in einen Siebkübel und darunter mein Lagergebinde. Klingt auch charmant.

    Evtl. klingt das hier alles für Euch blöd, aber als ich mit Bienen (2 für meine Obstbäume) angefangen habe, war der Honig eben so in Kauf zu nehmen. Nun spielt er plötzlich so eine große Rolle, weil irgendwie die Bienen sich so artfremd (Kaninchen) verhalten und mich zwingen, mich mit der Logistik drumrum zu beschäftigen.

    Ich sehe mich schon im nächsten Jahr hier mit dem nächsten Thema beschäftigt: Marketing und Vertrieb ;)

  • Bei dieser könnte ich 25er-Eimer drunter stellen, diese leere ich dann ins Klärfass, nach dem Abschäumen durchs Sieb in Gebinde. Wie lange müsste das Fass denn rumstehen, bis ich ablaufen lassen kann. Stelle mir so vor, Honig, Wetter und Zeit und alles stimmt zum Schleudern, aber das Fass ist noch voll. Dann fange ich doch wieder mit Hobbock an oder bin dann beim zweiten Fass?

    Nimm lieber 12,5kg-Eimer. Das Klärfass muss ja so hoch stehen, dass Du es in Deine Lagergebinde abfüllen kannst. Und ein 300kg-Fass ist z.B. 75 cm hoch. Einen 25kg-Eimer so hoch zu heben und auszuschütten ist nicht schön. Oder halt nicht voll machen.


    Ich lass meine Fässer 3 Tage +/- im warmen Raum stehen, während ich das Schleuderschlachtfeld aufräume. Wie schnell sich der Honig klärt, hängt von seiner Temperatur und Viskosität ab.

    Wenn abzuschätzen ist, dass 1 Fass nicht reicht für die Erntemenge, mach ich lieber 2 Fässer z.B. 2/3 voll. Dann ist das aufgeschwommene Zeug besser abzuschöpfen als bei einem randvollen Fass und einem, in dem nicht viel drin ist.


    Du brauchst so viel Fassvolumen wie Du erfahrungsgemäß für jede einzelne Honigernte (Frühtracht, Sommertracht etc.) brauchst. Nicht abernten und nicht schleudern zu können, weil die Fässer noch voll sind, wäre natürlich ungünstig.


    Herr Fritz schlug mir vor, Schleuder, 25er-Eimer, diese in einen Siebkübel und darunter mein Lagergebinde. Klingt auch charmant.

    Ja, ist platzsparender als Fässer. Das funzt aber glaub ich nur richtig gut mit Heizung im Siebkübel. Und Du musst halt Siebe reinigen.:rolleyes:


    Evtl. klingt das hier alles für Euch blöd, aber als ich mit Bienen (2 für meine Obstbäume) angefangen habe, war der Honig eben so in Kauf zu nehmen. Nun spielt er plötzlich so eine große Rolle, weil irgendwie die Bienen sich so artfremd (Kaninchen) verhalten und mich zwingen, mich mit der Logistik drumrum zu beschäftigen.

    Ich sehe mich schon im nächsten Jahr hier mit dem nächsten Thema beschäftigt: Marketing und Vertrieb

    Ich empfehle, nur so viele Völker zu halten, wie Du den Honig auch gut loskriegst. Darüberhinaus solltest Du eh immer 1 Jahresernte als Reserve im Lager haben. Nicht zu schnell auf zu viele Völker aufbauen! Dann wird die Imkerei ein furchtbarer Stress. Einer der besten Ratschläge aus Bernhards Buch:

    Halten Sie lieber weniger Völker und imkern Sie diese perfekt!

  • rase

    Voll schafft Tabea doch wohl alleine.


    frisbee

    Kandiert Rapsanteil und Obstblüte im kalten Kessel nicht aus. Herr Fritz deutete dies an, als ich sagte, dass ich im Hobbock abschäumen möchte. Er meinte, das könne durchaus nach kurzer Zeit schon passieren.


    Das Buch von Heuvel habe ich erst gelesen, als ich diverse Vermehrungsmöglichkeiten schon probiert hatte. ;)

    Dieses Jahr bin ich aber schlauer. Ich werde nur mit Bedacht vermehren und meinen Bestand versuchen zu optimieren.

    Vom letztjährigen Honig sind nur noch 70 kg übrig. Der von rase gezeigte Verkauf vor dem Haus funktioniert auch bei mir sehr gut. Das gleiche noch einmal an zwei meiner Bienenstände funktioniert bisher gut. Dazu Sondersachen wie Weihnachten. Aber mir ist auch klar, dass ich bei 20 + Völkern noch über alternative Vertriebsstrategien nachdenken muss.

    Ich denke aber über medizinische Anwendungen nach, da muss ich dieses Jahr etwas experimentieren. Da werden wohl ein paar Völker außerhalb der Produktion laufen. Deswegen wird die Menge des Restes wohl funktionieren - außerdem weiß man ja nie, wie das Wetter dieses Jahr wird. Letztes Jahr hatte ich mit meinem ersten Honigjahr richtig Glück, aber das kann ja auch ganz anders laufen. Von daher: lieber etwas großzügiger kalkulieren.