LOGAR 20/8-Waben-Radialschleuder vs CFM-Radialschleuder 18-Halbwaben

  • Bei richtiger Befüllung gibt es aber nicht wirklich Probleme mit Unwucht, finde ich.

    Wie ist das denn mit der richtigen Befüllung? Du hast Doch die Schleuder mit den 40 Rähmchen. Bei 4 Stück tangential kommt es zu Unwucht, keine Frage. Wie sehr muss man denn auf gleich volle Rähmchen (gegenüberliegend) achten, wenn man 30 oder 40 davon in einer Schleuder hat?


    Wie viele Völker bearbeitest Du eigentlich mit Deiner Schleuder?

  • Recht herzlichen Dank für die hilfreichen Kommentare.

    Nach langem Überlegen und der Tatsache, dass ich absehbar vorerst gemischt halbe und ganze Honigrähmchen schleudern werde, dürfte für mich eher eine Tangential in Form einer Selbstwendeschleuder sinnvoller sein. Hier kann ich, ohne dass ich einen riesigen Radius brauche, auch Halbrähmchen gut schleudern. Häufig kann man ja auch einen Radialkorb einhängen (hat jemand das schon gemacht?). Ich bin bienen- aber leider nicht sehr technikaffin ;) Also sollte ich komplett daneben liegen, dann gerne kommentieren. Nun geht es also weiter zu den Herstellern. Logar, Lyson, CFM, weitere? Welche Motorleistung benötige ich denn zwingend?

    Herzliche Grüße

    Sandra

  • Bei richtiger Befüllung gibt es aber nicht wirklich Probleme mit Unwucht, finde ich.

    Wie ist das denn mit der richtigen Befüllung? Du hast Doch die Schleuder mit den 40 Rähmchen. Bei 4 Stück tangential kommt es zu Unwucht, keine Frage. Wie sehr muss man denn auf gleich volle Rähmchen (gegenüberliegend) achten, wenn man 30 oder 40 davon in einer Schleuder hat?


    Wie viele Völker bearbeitest Du eigentlich mit Deiner Schleuder?

    Eine Schleuder für 20 Waben hätte wahrscheinlich auch gereicht. Ich hab mir eine für 40 Waben gekauft, weil ich einen Durchmesser von mind. 80 cm haben wollte. Außerdem wollte ich Luft nach oben für eine evtl. größere Völkerzahl.


    Ja, ich schau beim Befüllen, dass der Korb einigermaßen gleichmäßig beladen ist.


    Bisher ernte ich von 20+ Völkern, Tendenz steigend. Manch anderer macht sowas mit einer 4W-Tangential, aber ich lege generell viel Wert auf eine gute Ausstattung, auch wenn sie vielleicht etwas zu groß dimensioniert ist. Lieber zu gross als zu klein!


    Wenn man richtig einkauft, Fördergelder nutzt etc. und einen wertschätzenden Honigpreis verlangt, kann man sich auch eine bessere Mechanisierung leisten.


    Aber das ist nur meine Meinung und Erfahrung. Andere sehen das sicherlich anders.

  • Ich kenn' jemanden, der erntet 25 Völker mit einer 4 Wabenschleuder. 3 Zargen DN dauern 5 Stunden, ist Rentner und glaube ich froh, wenn er nicht mit der Frau spazieren gehen muss.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Recht herzlichen Dank für die hilfreichen Kommentare.

    Nach langem Überlegen und der Tatsache, dass ich absehbar vorerst gemischt halbe und ganze Honigrähmchen schleudern werde, dürfte für mich eher eine Tangential in Form einer Selbstwendeschleuder sinnvoller sein. Hier kann ich, ohne dass ich einen riesigen Radius brauche, auch Halbrähmchen gut schleudern. Häufig kann man ja auch einen Radialkorb einhängen (hat jemand das schon gemacht?). Ich bin bienen- aber leider nicht sehr technikaffin ;) Also sollte ich komplett daneben liegen, dann gerne kommentieren. Nun geht es also weiter zu den Herstellern. Logar, Lyson, CFM, weitere? Welche Motorleistung benötige ich denn zwingend?

    Herzliche Grüße

    Sandra

    Recht herzlichen Dank für die hilfreichen Kommentare.

    Nach langem Überlegen und der Tatsache, dass ich absehbar vorerst gemischt halbe und ganze Honigrähmchen schleudern werde, dürfte für mich eher eine Tangential in Form einer Selbstwendeschleuder sinnvoller sein. Hier kann ich, ohne dass ich einen riesigen Radius brauche, auch Halbrähmchen gut schleudern. Häufig kann man ja auch einen Radialkorb einhängen (hat jemand das schon gemacht?). Ich bin bienen- aber leider nicht sehr technikaffin ;) Also sollte ich komplett daneben liegen, dann gerne kommentieren. Nun geht es also weiter zu den Herstellern. Logar, Lyson, CFM, weitere? Welche Motorleistung benötige ich denn zwingend?

    Herzliche Grüße

    Sandra

    Ich habe mir eine

    LOGAR® 4-Waben-Tangentialschleuder, Korb ohne Mittelachse, Motor 110 W

    gekauft plus einen Radialkorb von Carl Fritz für 9 Halbrähmchen , musste nur die Achse verlängern , bzw musst Du bei Logar eine extra bestellen.


    Mein Plan ist bei max 8 WV 0.5 HR zum Start und Zwischen Tracht Radial zu schleudern und bei Volltracht 1.0 HR DNM Tangial .

  • Ich hab derzeit 10 WV und dabei soll es auch bleiben (wie schon bei 4, und 6 Völkern *g*).

    Wenn man erstmal bereit ist 1.500€ auszugeben, dann sind weitere 500€ auch nicht mehr so weit. Und die Maschinen lassen sich gut wieder verkaufen.


    Für Förderung lebe ich im falschen Bundesland (NRW). Am Vertrieb muss ich dann auch wieder arbeiten.


    Ich sehe das wie Du, Puffer nach oben sollte vorhanden sein. Und mit kleinen Kindern ist die Zeit auch übermäßig vorhanden, da lass ich lieber die Maschinen die Arbeit machen.

  • Ich habe mir eine

    LOGAR® 4-Waben-Tangentialschleuder, Korb ohne Mittelachse, Motor 110 W

    gekauft plus einen Radialkorb von Carl Fritz für 9 Halbrähmchen , musste nur die Achse verlängern , bzw musst Du bei Logar eine extra bestellen.


    Mein Plan ist bei max 8 WV 0.5 HR zum Start und Zwischen Tracht Radial zu schleudern und bei Volltracht 1.0 HR DNM Tangial .

    Ich verstehe Deine Entscheidung nicht. 4 Waben Tangential, ergibt 8 0,5er Waben Tangential, warum dann eine 9er radial? Da sparst Du "nur" das Wenden. Ist auch Zeit, aber dann hätte es auch eine 4 Waben Selbstwendeschleuder getan, machst nicht 2 Körbe dreckig. Und bei 8 Völkern, sind es im Raps oder Linde doch auch so 150-250 oder mehr Rähmchen die durch die Schleuder wollen, besonders bei Halb- oder Flachzargen.


    Dieses und sicher auch nächstes Jahr, werde ich auch das "Problem" haben, dass ich 0,5er, 2/3 und 1er Honigräume haben werde. Mein Ziel ist, auf Dauer nur noch 0,5 (als ersten HR) und 2/3 im HR zu haben. Daher will ich auch eine 80er Trommel haben. Die 100er Trommel klingt aber auch interessant.


    Bisher war das immer so, jedes Mal, wenn ich 100€ bei der Ausstattung gespart habe, habe ich am Ende 300€ mehr bezahlt. Und dann musste ich noch Zeug verramschen oder es liegt irgendwo in der Ecke. Daher möchte ich bei der Schleuder diesen Fehler nicht wieder machen. Als Reserve bleibt mir die 4er Tangential mit Kurbel, und zur Not kommt da ein Motor drauf.

    Und in eine 100er Radial kann man sicher auch DN 1.0 einhängen.

  • Ich habe ja erst mal nur 6 Stück Halbe 0.5 DNM HR gekauft , um mal zu testen . Wie ich damit zurecht komme . Wenn ist geplant die 0.5 zu schleudern , und mit 1.0 zu erweitern . Ich Schleuder ca 4 x in der Saison und möchte testen was einfacher ist Radial 0.5 oder Tang. 1.0.

  • Danke Sternekoch .

    Ich finde die Logar auch interessant, allerdings dann eher die 6 Waben-Version, da diese auch mit 3 Rähmchen zur Not mal laufen kann. Man hat ja doch mal die eine Wabe übrig. Außerdem finde ich die zwei Abläufhähne interessant, von denen einer bodennah ist, die Neigung im Boden finde ich auch praktisch und einen 24er-Radialkorb gibt es im Zubehör.

    Das Äquivalent von CFM kostet 1000,- mehr, hat aber einen Not-Knopf.

    Bei Lyson habe ich noch nicht ganz nachvollziehen können, wo der Unterschied zwischen Classic, Optima und Premium liegt, außer bei der Garantiezeit. Dieser Hersteller liegt dann kleiner/gleich der Logar.

    Selbstwende finde ich interessant, weil erstens auch für Halbrahmen geeignet, zweitens (so zumindest meine Denke) sollte ich komplett auf Flachzargen umstellen, vernünftig zu verkaufen.

    Falsch?

    Mit der 6 Waben-Version müsste ich doch auch bei 25-30 Völkern auch bei einer zukünftigen Betriebsweise mit ausschließlich Dadant noch hinkommen, oder? Da fehlt mir leider noch komplett die Erfahrung bzw. das Vorstellungsvermögen.

    Ich habe letztes Jahr mit der 4 Waben-Version von CFM in unserem Imkerverein geschleudert und die Abläufe im 1-Mann-Betrieb waren recht reibungslos. Immer wenn die Schleuder fertig war, hatte ich die Rähmchen fertig. Die Honigmenge war auch so, dass ich immer gut mit Eimer wechseln nachkam. Ich stelle mir bei einer Radialschleuder das schwieriger vor, wenn eine größere Menge Honig anfällt und das Sieb die Kapazitätsgrenze erreicht hat (ist aber von mir nur eine theoretische Betrachtung). Bekomme ich alleine auch genug Rähmchen entdeckelt für die Radialschleuder oder steht sie dann längere Zeit still? Wobei diese Schleuder ja auch, so habe ich das hier im Forum verstanden, einen längeren Schleudergang hat.


    Wie schon gesagt, ich fände es sehr interessant, ob jemand praktische Erfahrungen mit den Radialkörben für die Selbstwendeschleudern hat. Sollte das nämlich gut funktionieren, dann wäre das ja eine optimale Lösung. Ich könnte beide Formate gut schleudern.

  • Bei Lyson habe ich noch nicht ganz nachvollziehen können, wo der Unterschied zwischen Classic, Optima und Premium liegt, außer bei der Garantiezeit. [...]


    Mit der 6 Waben-Version müsste ich doch auch bei 25-30 Völkern auch bei einer zukünftigen Betriebsweise mit ausschließlich Dadant noch hinkommen, oder? Da fehlt mir leider noch komplett die Erfahrung bzw. das Vorstellungsvermögen.[...]


    Bekomme ich alleine auch genug Rähmchen entdeckelt für die Radialschleuder oder steht sie dann längere Zeit still? Wobei diese Schleuder ja auch, so habe ich das hier im Forum verstanden, einen längeren Schleudergang hat.

    Hallo Jungimker, vorab, mein Ausführungen sind jetzt rein subjektiver Natur und persönliche Erfahrungen, aber ich denke, sie könnten Dir helfen:

    1. Die höherwertigen Linien zeichnen sich in den Fällen, wo ich es vergleichen konnte, durch zum Beispiel eine aufwendigere und detaillierter programmierbare Steuerung aus, zum Teil wohl auch durch dickeres Material und mehr Ausstattungsvarianten.
    2. 6-Waben-Selbstwendeschleuder habe ich seit drei Jahren, damit komme ich gut klar und das auch mit mehr als Deinen Völkern ist das kein Problem. Entdeckeln, Honig umfüllen, Material stapeln usw, bleibt ja alles wie es war. Ich habe allerdings auch 24 Völker mit einer 4-Waben-Band-Handschelduer ohne Freilauf geschleudert. Wenn Tangential, empfehle ich aus eigener Erfahrung dann immer Selbstwender mit Vollautomatik.
    3. Kommt auf die Schleuder an, bei einer 12er Radial (gibt es so was?) und ordentlich langer Laufzeit und Entdeckeln mit dem SpeedKing (beheiztes Messer) auf dem Dorn überm Deckelwachschmelzer, das sollte klappen. Eine 48-Waben-Radialschleuder und Gabelentdeckelung: Nie im Leben, da trocknet Dir vor der Honig in der Schleuder an! :P:DDer längere Schleudergang ist ja auch noch in Minuten zu bemessen und nicht in halben Stunden.
  • Hallo HaroldBerlin,

    danke Dir. Ja, unser Imkereibedarf vor Ort hat mir eine solche 12-Radial vorgeschlagen.

    Nach stundenlangem Lesen, den verschiedensten Erfahrungen, bin ich gerade bei zwei Varianten:

    Selbstwendeschleuder mit Radialeinhängekorb, damit wäre ich dann flexibel beim Rähmchenmaß, aber teurer

    Radialschleuder, gibt es auch mit Tangentialkorb, und Führen meiner Zandervölker mit 10erDadant-HR oder 2/3 Flachzarge Zander.


    Deine Erfahrung mit dem Management der Selbstwendeschleuder habe ich eben auch gemacht.

    Da hatte ich aber eben nur Zander-Ganzzargen. Vom Gewicht und der Betriebsweise sagt mir aber Flachzarge eher zu, nur dass mir noch komplett die Erfahrung im Handling mit der Radialschleuder fehlt.


    Respekt für die 24 Völker mit Hand. Mir haben schon acht von Hand gereicht und meiner Familie auch ;)

  • Jeder hat so seine persönliche Schmerzschwelle und schwächere oder stärkere Völker.

    Mit SW-Schleuder macht es wieder viel mehr Spaß.


    Radial habe ich noch nicht besessen. Ich habe auch Heidehonig, den kriegst Du damit sicher nicht raus.


    Radial ist halt - bei passendem Durchmesser - günstiger in der Anschaffung und einfacher vom mechanischen und elektronsichen Aufbau. Engpass wird dann ganz schnell die Entdeckelung und der Abtransport des Honigs. Daher setzen die auch viel größere Imkereien ein, die von Hand die Waben "herumtragen" und pumpen den Honig ab und entdeckeln maschinell.


    Mir graut bei der Selbstwendeschleuder davor, das mir währned der Saison die Steuerung mal Probleme macht, das kommt bei Elektronik ganz sicher und wird unbezahlbar.

  • Das befürchte ich auch. Da käme nämlich dann wieder der Hersteller ins Spiel. Herr Fritz kommt häufiger zu besagtem Imkereibedarfsladen, ist also öfter in der Gegend. Ob und wie das bei anderen Herstellern ist?


    Bei Radial habe ich als 1-Frau-Betrieb auch so meine Befürchtungen, wie ich wie wild entdeckele und dabei gerade der Eimer unter dem Hahn überläuft....