LOGAR 20/8-Waben-Radialschleuder vs CFM-Radialschleuder 18-Halbwaben

  • Hallo zusammen!


    Ich gehe dieses Jahr zum ersten mal mit 9 Völkern in den Sommer, bisher waren das immer 3 Wirtschaftsvölker.

    Daher steht bei mir die Anschaffung einer Schleuder an. Bisher habe ich eine 4 Waben Tangentialschleuder mit Kurbel, die ich wohl behalten werde.


    Derzeit habe ich für den Honigraum sowohl ganze DNM Rähmchen, als auch DNM 0,5. Auf Dauer möchte ich wohl auf Flachzargen (2/3) umstellen.


    Nun habe ich die beiden oben erwähnten Schleudern für mich entdeckt. An der Logar Schleuder finde ich interessant, dass ich da wohl auch 8 Ganzrähmchen in die Schleuder bekomme, das ist nett, wenn ich dann doch mal einen HR mit Ganzrähmchen geben muss. Bei der CFM gehen wohl nur Flachzargen rein, aber zur Not hätte ich noch meine Alte Schleuder.


    Mit 1.500€ sind beide Schleudern in dem Rahmen, den ich mir vorstelle. Ich hab dann noch die Anforderung, dass die Schleuder in den Keller muss, also muss sie durch 2 82cm breite Türen.


    Habt ihr noch einen anderen Tipp für mich?


    Beste Grüße

  • Es erscheint mir passend, mich in diesem Thread anzuhängen, da ich dieses Jahr ebenfalls über eine Schleuder nachdenke. Unser Imkereibedarf hat mir die 12er Radial von CFM empfohlen. Es gibt sie wohl mit Einhängegittern, so daß man zur Not auch mal Ganzwaben schleudern kann.

    Ich habe hauptsächlich Dadant, aber werde einige Völker noch absehbar auf Zander behalten. Diese werde ich aber wohl auch mit Halbzargen ausstatten, aber die ein oder andere Zarge wird wohl auch mal als Ganzzarge dabei sein. Insgesamt werden es dieses Jahr 22, maximal die nächsten Jahre 25-29 Völker sein. Der Durchmesser von 55 cm erscheint mir eher gering, vor allem, wenn gelegentlich auch mal eine Ganzwabe geschleudert werden soll, 12 Waben auch eher niedrig, wobei ich immer alleine entdeckeln werde.

    Eigentlich wollte ich mir dieses Jahr auf dem Apisticus-Tag Schleudern ansehen, aber das wird ja wohl nix. Vielleicht können die Erfahrenen unter Euch mir stattdessen ein paar Tips geben.

    Beste Grüße Sandra

  • Warum willst Du von 0,5 weg ? Ich teste dieses Jahr das erstmal 0,5 DNM im HR & 1.0 für die voll Tracht. Habe mir eine Logar Schleuder Tang mit Motor 52 cm Kessel gekauft . Plus Radial Korb von Carl Fritz für 0,5 Halb . Musste etwas umbauen das der Korb passt. Jetzt kann ich die 0,5 HR Radial Schleudern für die Frühtracht und wenn dann der Raps kommt meine 1.0 Tangial ohne Welle .

  • Warum willst Du von 0,5 weg ? Ich teste dieses Jahr das erstmal 0,5 DNM im HR & 1.0 für die voll Tracht. Habe mir eine Logar Schleuder Tang mit Motor 52 cm Kessel gekauft . Plus Radial Korb von Carl Fritz für 0,5 Halb . Musste etwas umbauen das der Korb passt. Jetzt kann ich die 0,5 HR Radial Schleudern für die Frühtracht und wenn dann der Raps kommt meine 1.0 Tangial ohne Welle .

    Ich finde das Material zu Honig Verhältnis nicht günstig. Ich habe modifizierte Rähmchen, da geht auch noch mal oben Platz weg.
    2 Flachzargen sind 3 Zargen 0,5. Macht 11 Rähmchen mehr löten, weniger Honig je Platz in der Schleuder.
    Ich wollte etwas weniger Gewicht, muss es aber nicht zwingend halbieren.


    Ich werde dieses Jahr im Raps wohl alles im HR haben.
    0,5 und 1.0 weil schon ausgebaut. Und dann halt die 2/3. Auf Dauer sollen es mehr 2/3 werden.


    Momentan haben es mir die Lyson Schleudern angetan. Ich überlege mir die W201000G zu holen, oder wenn sie durch die Tür passt, die W2005000G.


    Die werden sicher zu groß sein, aber ich will in 3 Jahren nicht wieder eine neue Schleuder kaufen.


    Würde sie mir aber gerne mal irgendwo ansehen, hab gehört, dass Geller wohl nen lkw davon bekommt. Ich Kauf da meine Zargen, dann fahr ich da mal hin, statt liefern zu lassen. Mal sehen.

  • Es erscheint mir passend, mich in diesem Thread anzuhängen...

    Hallo Sandra,


    ich gehör jetzt nicht zu den erfahrensten Imkern hier, aber was den Durchmesser bei Radialschleudern anbetrifft, kann ich Dir aus eigener Anschauung schon etwas sagen.

    Zu Beginn meiner Imkerei habe ich eine 12-Waben-Radialschleuder (von LEGA glaub ich) ausgeliehen, um meine Flachrähmchen (159mm) auszuschleudern. Ich konnte deutlich beobachten, dass die Waben vom Oberträger Richtung Unterträger zunehmend schlecht geleert waren. Die Fliehkräfte nehmen rapide ab, je näher eine Wabe an der Achse des Schleuderkorbs steht.


    Ich habe dann sehr viel hier im Forum gelesen bzgl. des notwendigen Mindestdurchmessers einer Radialschleuder. Das Ergebnis war für mich, dass er mind. 80 cm betragen sollte. Ich habe dann eine Radialschleuder (40 Waben) mit 95 cm Durchmesser direkt bei Logar bestellt. Ich bin mit der Schleuder sehr zufrieden. Verarbeitung, Funktionalität und Schleuderergebnis sind in meinen Augen top. Kundenbetreuung war auch super und durch die Bestellung direkt beim Hersteller natürlich auch der Preis...


    Das ist meine Erfahrung mit dieser Thematik. Ich hoffe, es hilft Dir weiter.

  • Ich hab mir sagen lassen, dass dann auch kein Fett oder Abrieb vom Motor in den Honig tropfen kann. Das mit dem Schwerpunkt stimmt. Ich glaub die unten sind auch leichter zu demontieren, wenn man mal quer durch eine Tür möchte.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Ich hab mir sagen lassen, dass dann auch kein Fett oder Abrieb vom Motor in den Honig tropfen kann. Das mit dem Schwerpunkt stimmt. Ich glaub die unten sind auch leichter zu demontieren, wenn man mal quer durch eine Tür möchte.

    Schwerpunkt ist sicher ein Argument, vermutlich DAS Argument, oder?

    Gibt aber auch Schleudern mit Oberantrieb und 2 Quetschhähnen. Da öffnet man nur den oberen Quetschhahn, damit der Honig als Gewicht in der Schleuder steht. Meine hat das. Bei richtiger Befüllung gibt es aber nicht wirklich Probleme mit Unwucht, finde ich.


    Also Metallabrieb und Fett, das runter tropft, dürften bei einer Qualitätsschleuder nicht vorkommen. Schleudern mit Unterantrieb haben zudem oben ja auch eine Traverse, in der die Achse rotiert.

    Ob die Demontage wirklich schneller geht? Beim Oberantreib sind's ja auch nur 2 Schrauben und man kann die Traverse samt Motor abheben. Und man kommt bequemer ran.


    Ein Vorteil vom Oberantrieb ist, dass man mit dem Hubtischwagen unter die Schleuder fahren kann, um sie zu bewegen.


    Ich will nicht sagen, dass der Unterantrieb keine Vorteile hätte, sonst würde er von namhaften Herstellern ja nicht angeboten. Aber ohne die Vorteile in der Praxis selbst erfahren zu haben, würde ich die Entscheidung für den Unterantrieb nicht fällen. Ist ja auch teurer, oder?