Anzahl von Bienenstichen

  • Beim letzten Mal habe ich NUR Futtersirup nachgefüllt.. Wollte also garnicht "stören", aber die Wächterbienen machen einen echt guten Job.

    Was macht ihr nach einem Stich?

    Mal paar schöne Fotos.

    Dateien

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    In der Ruhe liegt die Kraft. Macht die Natur nicht kaputt, Ihr habt nur die Eine.

  • Moin,


    Stiche im Gesicht sind immer doof. Wenn sie unter den Schleier kommen ist entweder der Schleier Mist, oder die Bienen sehr zahlreich und aggressiv.


    Gegen beides kann man etwas tun, gerade jetzt ist der Austausch "griffiger" Königinnen gut möglich. Und bis man den richtigen Schleier gefunden hat braucht's auch mal mehrere Anläufe.


    Mit der Zeit gibt sich das mit den Schwellungen - schmerzhaft ist's trotzdem. Achte auf deine Handhabung der Bienen, wenn du Ruhe brauchst oder willst gib etwas Rauch, dann gibt sich das auch mit den Stichen, durchhalten! :thumbup:


    Beste Grüße


    Peter

  • Mir ging es in diesem Jahr ähnlich.

    Zig mal gestochen - an der HAnd oder ähnlich. Dabei jeweils eine leichte Schwellung. Dann aber einmal in den Kopf gestochen - das tat schon vom Stich her deutlich mehr weh.


    Ich nutze bei Stichen immer die Temperaturmethode (Löffel in heißes Wasser oder Notfalls Kaffee und dann auf den Stich --> die Temperatur soll das Gift eliminieren, was bisher auch sehr gut hilft).


    Also auch am Kopf mit dem Löffel immer auf den Stich gehalten. Da ich sowieso müde wahr, hab ich mich hingelegt und versuhct zu schlafen - jedoch bekam ich am ganzen Körper Ausschlag und es juckte sehr stark.


    Meine Frau hat mich ins Krankenhaus gebracht, da die Schwellungen am ganzen Körper zu sehen waren und es mir nicht gut ging. Im Krankenhaus wurde ich an den Tropf gehangen und nach 2h konnte ich, ohne Schwellungen, wieder heim.


    Da hatte ich natürlich ein wenig Angst und sogar überlegt mit der Imkerei aufzuhören, da ich nicht unbedingt neben der Beute sterben wollte ;-)


    Nunja, ich habe nicht aufgehört und wurde wieder gestochen - aber jeder nachfolgende Stich war wie früher.


    Erklären kann ich mir nicht warum (evtl. weil der Stich direkt in den Kopf war und von dort das Gift gut verteilt werden konnte???).


    VG,

    DerWiesenimker.

  • Beim letzten Mal habe ich NUR Futtersirup nachgefüllt.. Wollte also garnicht "stören", aber die Wächterbienen machen einen echt guten Job.

    Im Imkermarkt werden derzeit ständig Königinnen angeboten :)

    Achte auf deine Handhabung der Bienen, wenn du Ruhe brauchst oder willst gib etwas Rauch, dann gibt sich das auch mit den Stichen, durchhalten!

    Zum Füttern?


    Vielleicht lehne ich mich ja grad zu weit aus dem Fenster, aber so, wie sich das anhört, würde ich umweiseln. Beim Füttern habe ich inzwischen weder Schleier noch Handschuhe an (ähmja, bin ich vielleicht manchmal etwas inkonsequent? [Blockierte Grafik: https://www.smilies.4-user.de/index.php?section=Verlegen]) und es passiert mir nichts. Auch nicht, wenn ich diese runden Futterdome verwende, die auf den Rähmchen draufliegen, oder mit Glas füttere.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Bei meinem letzten Volk, welches im Winter leider einging (hat aber andere Gründe) konnte ich auch mit Badehose hin. Die konnte man "streicheln".

    Umweiseln ist mir zu hoch, da habe ich keine Erfahrung. Und derzeit bin ich froh wenn sie mich in Ruhe lassen.

    In der Ruhe liegt die Kraft. Macht die Natur nicht kaputt, Ihr habt nur die Eine.

  • Sorry wenn man Angst hat (aus welchen Gründen auch immer) an die Bienen zu gehen... dann macht das doch keinen Sinn..


    Ich für meinen Teil habe auch mal ein aggressives Volk, allerdings schütze ich mich dann auch entsprechend. Wenn ich aber grundsätzlich Angst habe hiermit umzugehen würde ich es ehrlich gesagt ganz sein lassen. Da es bei dir jetzt auch nicht so aussieht als hättest du schon tausende an Euronen reingesteckt...

    Ist halt auch nicht für jeden was.

    Vllt dann lieber mal dem Imker um die Ecke zuschauen und den Honig dort kaufen, das gibt manchmal genauso viel Freude wie sich zu sehr Gedanken zu machen um Gesundheit, Job usw.


    ist immer eine Frage des trade-off ;)

  • Eine gute jacke mit angesetztem Schleier macht den Imker ruhig und auch die Bienen!

    Wenn eine Biene kommt und der Imker zuckt weg, dann ist das Alarm für die Mädels.

    Das ist meine Erfahrung. Ich möchte nicht auf Schutz verzichten, wegen der Bienen!

    Ich habe keine Probleme mit Stichen. Habe kaum Reaktionen.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Uih, das sieht ja schlimm aus!

    Na, wer den Schaden hat, gell? ;)


    Imkerst du auch mit Handschuhen?

    Als ich die konsequent NICHT mehr an zog wurde alles viel ruhiger! Ich spürte ohne Handschuhe mehr - auch die Stiche- und wurde dadurch vorsichtiger und einfühlsamer.

    Natürlich gab es jede Menge Stiche in die Finger! Nach ca. 40 tat es nur noch weh, ohne Schwellung.


    Seit Jahren imkere ich nun ohne jeden Schutz im T-Shirt und ohne Rauch. Nur wenn sie etwas wetterfühlig sind brauche ich den Schleier.


    Stiche im Kopfbereich werden bei mir auch dick, aber meist nur noch 1 Tag.


    Also mein Tipp: öfter stechen lassen an weniger empfindlichen Stellen, also hauptsächlich an den Fingern. Ca. 40 mal Zähne zusammenbeißen, dann wirds besser!!


    Alex

  • Nach dem Schmidt's Sting Pain Index (Schmidt-Stichschmerz-Index) sind wir mit unserer westlichen Honigbienen noch gut weggekommen. Laut diesem befindet sich der Stich bei 2 (auf einer Skala bis 4) und fühlt sich frei übersetzt wie folgt an: "Brennend, ätzend, aber man kann es aushalten. Ein brennender Streichholzkopf berührt deinen Arm und wird dann zuerst mit Lauge und anschließend mit Schwefelsäure gelöscht."


    [Das Bild mit entsprechenden Copyright-Hinweisen ist eine Verlinkung auf die Original-Seite und deren Einbindung hier hoffentlich in Ordnung.]


    Grüße vom Apidät, der sich bei einem Stich im Gesicht ungern in der Öffentlichkeit zeigt

    Einmal editiert, zuletzt von hartmut () aus folgendem Grund: Einbindung aufgehoben und nur verlinkt.

  • Blouson mit Schleier, Feuerzeug+Stück Eierkarton in der Tasche für ein bißchen Rauch

    Flasche/Eimer mit Wasser- um nach einem Stich die Händen zu waschen.

    Hände haben die gleiche Temperatur wie die Bienen- sind also, wenn sie nicht drücken, kein Fremdkörper für die Bienen im Gegensatz zu Handschuhen. die nach einem Stich nach Alarm riechen.

  • Im Imkermarkt werden derzeit ständig Königinnen angeboten :)

    Hab mir letztes Jahr von 3 Anbietern insgesamt 10 begattete, teilweise belegstellenbegattet dort geholt für Kunstschwärme...von denen gibt es jetzt keine mehr in meinen Beuten. So einfach ist das auch nicht mit den Königinnen.

    Es gibt schnelle Damen für den Notfall und es gibt Damen von Dauer...die zu finden ist aber nicht immer leicht.

  • Hab mir letztes Jahr von 3 Anbietern insgesamt 10 begattete, teilweise belegstellenbegattet dort geholt für Kunstschwärme.. von denen gibt es jetzt keine mehr in meinen Beuten.

    Hui, gut zu wissen. Dann weiß ich doch schon wieder, warum ich lieber bei mir bekannten Züchtern aus der Region schaue :)

    Ich denke allerdings, besser als ständig gestochen zu werden ist so eine "Notfallkönigin" allemal.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Moin,

    ich hatte vor einigen Jahren 2 Wespenstiche mit allergischen Reaktionen, von Rötungen und "Juckungen" an vielen Körperstellen bis zur Schwellung der Zunge. Die Stiche selbst schwollen nicht an. In der Notaufnahme wurde eine Allergie festgestellt. 2 Jahre später einen Wespenstich ohne jede Reaktion, also glaubte ich nicht an eine Allergie.

    In diesem Jahr bemerkte ich bei der wöchentlichen Kontrolle der Bienen nicht, dass der Gummizug meiner Jacke zu lose ist. Beim Abnehmen des Honigraumes bekam ich ungewollten Besuch bis in den Schleier. Meine Frau zählte 17 Stiche, 2 oder 3 davon am Kopf. Symptome, außer dem Schwellen der Zunge, wie bei den Wespenstichen, Schwellungen eher kaum, jedoch eine leichte Übelkeit. Der Notdienst wunderte sich über den normalen Blutdruck. Rötungen und Jucken waren nach ein paar Stunden wieder weg.

    Vor 3 Wochen wurde ich in den Fuß gestochen ( hatte nur mal kurz was gucken wollen und Latschen an den Füßen), wahrscheinlich hatte ich eine Biene gequetscht. Der Fuß ist am Folgetag mittelmäßig geschwollen, nach 3 Tagen sah er wieder normal aus.

    Ich gehe immer in Jacke, Schleier, langen Arbeitshosen, Lederturnschuhen und Handschuhen zu den Bienen.

    Beste Grüße von der Küste!