Wärmeschied/angepasster Brutraum

  • bei einem verhonigenden Brutnest fördert man so am sichersten, das es bald mehrerer Volksteile mit legenden Königinnen gibt :)

    Da hast Du natürlich Recht. Ein bisschen aufpassen sollte man schon und ein paar Tricks wären auch hilfreich...:)

  • Das von @Schillbee eingebrachte Zitat von Armbruster:

    "Das Zwischenhängen von leeren, hellen Waben mitten ins Brutnest ist ein Mittel um zu Treiben, bei Spitzenvölkern schon sehr zeitig anwendbar."

    "Das gilt dann umso mehr später für Mittelwände“, entspricht nicht dem, was ich praktiziere oder empfehle. Im Übrigen mache ich heute manches anders als vor 30 Jahren. Das liegt auch daran, dass sich Klima und Bienen geändert haben. Bei Völkern die Mitte Februar über 10.000 Bienen haben muss man außer Futterkontrolle bis zur Salweidenblüte nichts machen. Das Brutnest fasse ich nicht an. Bei DNM ist es fast immer in einer Zarge, die kommt nach Unten, ggf. wird ein Drohnenrahmen am Rand eingegangen. Bei DD wird auch nur am Rand erweitert, Drohnenrahmen oder MW. Auch dieser Winter mit strengem Frost und Schnee endete hier 18. Februar, am 20. wurde der erste Pollen eingetragen, dies führte zu einem kräftigen Bruteinschlag. Obwohl der März noch kühl ist, ist es kein Winter mehr. Diese Völker werden zur Frühtracht voll da sein, da muss in nicht gereizt oder getrieben werden. VG Jörg

  • Ein Schied was von den Bienen links und rechts umlaufen werden kann, bremst überhaupt gar nicht . Die Königin aber legt kompakt auf wenigen Waben, was den Vorteil hat dass Sie nich lange - unnötige - Wege zurücklegen muss.

    Wie sind die Wege zu bewerten, welche die Königin leere Zellen suchen muss weil die innerhalb der Schiede noch anderweitig belegt sind oder wenn sie "stundenlang" von den Bienen am Schied vorbei geleitet werden soll?

    oK.

    wenn das Brutnestinnere natürlich voll Honig ist, dass die Königin keinen Platz zum legen hat und sie hinter dem Schied dann... also da funktioniert das ganze Schieden ja natürlich nicht, ....ich kann mir aber gar nicht vorstellen...ich schiede nach dem Reinigungsflug an den ersten Flugtagen...also bei mir ist da Platz, die tragen das Futter von außen von hinter dem Schied ran, weil im Innern das verbraucht ist.

    ...die Mädels lesen keine Lehrbücher und machen einfach was sie wollen..:S:love:

  • Ein starkes Volk braucht diese "Krücke" nicht, es ist nach Auswinterung bereits bereit für die Frühtracht.

    Wenn Du mir einen Rat geben könntest, wie man besser darin wird, das zu erreichen, welcher wäre das?

  • Warum verwechselt man immer wieder Einengen mit Anpassen.



    Grüße stefan

    Weil es Begrifflich zwar unterscheidbar ist, aber im Zeitablauf auf das Selbe herauskommt. Das Anpassen wird in der Folge zur Einengung, ganz einfach weil der Imker erst dann mit Erweiterung reagiert, wenn das gewünschte Brutbild erreicht worden ist.

    Ein starkes Volk braucht diese "Krücke" nicht, es ist nach Auswinterung bereits bereit für die Frühtracht.

    Wenn Du mir einen Rat geben könntest, wie man besser darin wird, das zu erreichen, welcher wäre das?

    Grundsätzlich erstmal analysieren, warum bestimmte Völker trotz scheinbar gleicher Bedingungen bedeutend stärker ein und auch auswintern. Diese sollte eigentlich jeder Imker schon mal gehabt haben, welcher schon ne Weile imkert.

  • Das Anpassen wird in der Folge zur Einengung, ganz einfach weil der Imker erst dann mit Erweiterung reagiert, wenn das gewünschte Brutbild erreicht worden ist

    Blödsinn (jetzt muss ich mal deutlich werden)! Es gibt keinen Grund zu warten, bis der Platz zu wenig ist. Man kann und sollte erweiteren, wenn die Waben vor dem Schied ganz überwiegend bebrütet sind und dann ist das eben nicht so, wie Du behauptest.

    Dass man es auch falsch machen kann, ist kein Argument gegen das Schieden.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Das Anpassen wird in der Folge zur Einengung, ganz einfach weil der Imker erst dann mit Erweiterung reagiert, wenn das gewünschte Brutbild erreicht worden ist

    Blödsinn (jetzt muss ich mal deutlich werden)! Es gibt keinen Grund zu warten, bis der Platz zu wenig ist. Man kann und sollte erweiteren, wenn die Waben vor dem Schied ganz überwiegend bebrütet sind und dann ist das eben nicht so, wie Du behauptest.

    Dass man es auch falsch machen kann, ist kein Argument gegen das Schieden.

    Sicher, es gibt mindestens 3 Arten zu Schieden.

    Gar nicht ( oder nicht mehr wie ich), richtig oder falsch. Ich hätte Dir ja gern (zum Beispiel auf eine freundliche Anfrage;)) gern erzählt, wie, in welcher Beute un Erfolg wir früher (80er) geschiedet haben.

    Aber gleichfalls schönen Samstag noch und ich bin raus hier....:)

  • @Schillbee Du hast es auch meiner Ansicht nach nicht verstanden. Und lehnst etwas ab, was du nicht verstanden hast.


    Wenn ca. 80 % belegt ist, sollte erweitert werden.


    Aber mach Du nach deinem Prinzip, nur lehne nicht unwissend Dinge ab, die sinnvoll und für das Volk förderlich sind.

  • @Schillbee Du hast es auch meiner Ansicht nach nicht verstanden. Und lehnst etwas ab, was du nicht verstanden hast.


    Wenn ca. 80 % belegt ist, sollte erweitert werden.

    Bleibt doch cool - viele Wege führen nach Rom ;).


    Ich glaube schon, dass @Schillbee weiß, was er da macht. Und wenn man Völker hat, die es gar nicht benötigen, im FJ eingeengt zu werden, um so besser.


    Zum "Erweitern" des Brutnests - solange die Kö' genug Platz hat, ihre Stifte zu setzen, muss im BR nichts geändert werden. Erweitert wird bei mir mit Honigräumen...