20 Stiche wegen Beute hoch heben

  • Über 1000 Stiche musst du gehn.....

    So ähnlich hat sich B. Heuvel, dazu geäußert, wie lang es dauert, bis man so richtig immun gegen Bienengift ist

    Meine Erfahrung mit Immunität war leider brutal(aber scheinbar wirksam)arbeite mit der spanischen dunklen Nordbiene (kein vergleich mit Carnika) als Anfänger wollte ich eine Beute mit wechselhaften hohen Unterboden ,Bienen hingen unten durch wandern,stolperte Boden löste sich

    alles viel auf meine Füẞe(da hatte noch Füẞe) laufen wer vorbei.Hielt meine

    Beine den ganzen Tag ins kalte Schwimmbad das war 1973.Bin heute total

    resistent gegen Stiche wird nicht rot und dick.Lasse mich jeden tag in den Arm stechen kein Witz, warum,habe erfahren das Bienengift eines der Stärksten Antibiotigen ist(wenn man es verträgt).Habe auch versucht es selber zu sammeln mit Elektroschoks es klappt aber die werden stinksauer und greifen über 100m alles an.Resultat bis heute habe absulut nichts mein Arzt zuckt nur mit den Schultern.

  • Wenn ich das als Anfänger lese, so habe ich vermutlich mit meinem Volk "relativ" viel Glück gehabt?

    Bei schönem Wetter gehe ich in den Pausen im Home Office mal schön zum Flugloch und kann mich direkt wenige Zentimeter daneben hocken (spannend zu sehen wie die in einer Kurve im 45° Winkel angeflogen kommen) ohne das je etwas passiert wäre. Auch beim Arbeiten mit dem Freischneider vor der Beute kein Theater, wobei ich mich auch nicht unnötig lange im direkten Trachtflug aufgehalten habe.

    Ich bin grundsätzlich mit Schleier, aber ohne Handschuhe am Volk. Da ich (noch?) nicht Stäbchen durch den Schleier erkennen kann, habe ich den in den letzten Wochen nach kurzer Prüfung der "Laune" auch nach hinten geschlagen. Letzten Freitag haben die es sich aber beim Ziehen des dritten Rähmchens auf einmal anders überlegt und sind auf einmal hochgegangen wie ein Bombe, bin ich da irgendwo an die falsche Stelle gekommen oder passiert so etwas mal immer wieder? Wobei ich fairerweise dazu sagen muss, dass das BN bis zum Bersten voll war mit Brut und nur sehr wenig Futter. Das zuletzt zugegebene Rähmchen dort wurde fleißig ausgebaut, aber ich hatte den Eindruck, dass die nicht dagegen ankamen. Dagegen wurde das im (durch ein Absperrgitter hergestellten) Honigraum praktisch nicht angerührt. Vielleicht ist für meine BF Königin der Naturwabenbau (und ggf. Rähmchenformat) nicht so optimal...

    Noch was in dem Zusammenhang: In den ersten Tagen bin ich ohne Rauch zu den Bienen gegangen, mir wurde aber empfohlen immer beim Öffnen der Beute Rauch zu geben. Da bin ich noch auf der Suche nach dem perfekten Anzünder: klassische Eierkartons haben wir nicht - einfach normalen Karton? Momentan nehme ich die Anzünder aus wachsgetränkter Holzwolle, aber so richtig prall gut funktionieren die nicht.


    Viele Grüße

    Holger

  • Wenn ich das als Anfänger lese, so habe ich vermutlich mit meinem Volk "relativ" viel Glück gehabt?

    Was Du beschreibst, ist noch nicht das Optimum. Ein bisschen Rauch und die einzigen Stiche, die man bekommt, sind die in die Finger, wenn man versehentlich Bienen drückt. So kann und sollte das sein. Ausgenommen sind Problemfälle wie weisellose oder hungernde Völker. Da muss dann ein bisschen mehr Rauch sein. Und natürlich gilt das nur bei Flugbetrieb. Bienen finden es nicht lustig, wenn man sie im Feierabend stört oder bei Sauwetter

    Völker, die nicht so sind, weisle ich um, so schnell es geht.

    Ich benutze Jacke und Schleier nur in einem Fall: Wenn ich einen Schwarm über Kopf vom Ast schütteln muss, damit mir die Bienen nicht in den Nacken rieseln.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Die Grillanzünder würde ich nicht nehmen, sollte mich wundern, wenn die nicht mit Brandbeschleuniger getränkt wären. Vielleicht mußt Du doch mal Eier kaufen gehen. Daß eine Kolonie mal zickig ist, besonders wenn man eine übervolle Wabe nach oben rauszwängt ist normal, noch kein Grund Uwe anzurufen, hihi. Denke immer daran, erst mal eine Randwabe rauszunehmen um die Lücke zu vergrößern, wenn Du Rähmchen ziehst. Weniger in der klebrigen Waschmaschine gerollte Bienen bedeuten auch weniger Aufregung und weniger Lust auf Rache und Vergeltung durch die Bienen.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Veganer leiden Mangel - vor allem Eierkartons fehlen ;), ein Imkerkollege, der selber Hühner hat, habe ich auch ein Pack mitgegeben.

    Auch bei DNM/Zander/Kuntzsch eine Wabe weniger und ein dünnes Schied nehmen, gerade bei den Hoffmanns hat man ganz schön zu knacken.

    Bei einem oder 2 Völkern ist ein Smoker übertrieben und eher Brandschutz für einen kleinen Schnipsel Eierkarton, anzünden - rüber hauchen- und erledigt.

    Ansonsten ist ein kleiner Gasbrenner mit Piezozündung als Anbrenner des Smokers sehr schnell und zuverlässig.

  • Da bin ich noch auf der Suche nach dem perfekten Anzünder: klassische Eierkartons haben wir nicht - einfach normalen Karton? Momentan nehme ich die Anzünder aus wachsgetränkter Holzwolle, aber so richtig prall gut funktionieren die nicht.

    Brenner mit Piezo Zündung. Ansonsten in der Not Eierkarton.
    Für ein Volk reicht auch nur Eierkarton, stinkt aber...
    Von Pappe würde ich wegen dem enthaltenen Kleber Abstand nehmen.


    Langer gebündelter, trockener Grasschnitt eignet sich auch gut. Kann man den Smoker auch komplett mit voll machen. Zusammenwickeln, knicken, anmachen, reinstopfen, bisschen anblasen, weiter stopfen, bis er voll ist. Qualmt ewig.

    Letzten Freitag haben die es sich aber beim Ziehen des dritten Rähmchens auf einmal anders überlegt und sind auf einmal hochgegangen wie ein Bombe, bin ich da irgendwo an die falsche Stelle gekommen oder passiert so etwas mal immer wieder?

    Hier ist die Frage, ob du zuerst eine Randwabe gezogen hast, um Platz zu schaffen und dich dann an die Brutwabe vorgearbeitet hast.

    Keine Waben aus der Mitte als erstes ziehen. Das kann Bienen rollen und quetschen. Dann sind die nicht mehr lieb. Vor allem keinen Drohnenrahmen zuerst ziehen, da ist die Königin mit Vorliebe drauf. Wäre schade um sie....

    Immer erst Platz zum Arbeiten am Rand schaffen.


    Was die auch nicht mögen, ist ein kräftiger Ruck und Knack beim Wabenlösen (Hoffmannseitenteile), dann ist die ganze Kompanie wach und verteidigungsbereit.

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Hier ist die Frage, ob du zuerst eine Randwabe gezogen hast, um Platz zu schaffen und dich dann an die Brutwabe vorgearbeitet hast.

    Keine Waben aus der Mitte als erstes ziehen. Das kann Bienen rollen und quetschen. Dann sind die nicht mehr lieb. Vor allem keinen Drohnenrahmen zuerst ziehen, da ist die Königin mit Vorliebe drauf. Wäre schade um sie....

    Immer erst Platz zum Arbeiten am Rand schaffen.

    Ich arbeite ja auch mit einem Schied: Von links habe ich den Brutraum, dann kommt ein Schied mit Absperrgitter und danach Mini-"Honigraum" und dann ein komplettes Absperrschied. Bei der Duchsicht fange ich von rechts an und schaffe mir durch das Verschieben Platz (circa in der Breite von 2 -3 Waben samt Ohren) Das ging dann echt in dem Moment los, wo ich (ohne Bienen zu quetschen) den Rahmen gegriffen und leicht nach rechts ziehen wollte...

  • Ich hab dafür so ne Lötlampe mit Stechkartusche im Werkzeugkoffer... Funktioniert seit 2-3 JAhren immer. Im Vergleich zu jedem Feuerzeug, was immer dann nicht geht, wenn man es gerade braucht.

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."

  • Meinst Du die kleinen Minidinger für Hobbyköche?

    die taugen nicht für outdoor. Ich hab einen von Weihmayr mal günstig bei Amazon geschossen.
    Der ist ok. Bei allen vorherigen gab es immer irgendwann Zündprobleme.

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Moin,

    ich hab auch eine Lötlampe. Achte da aber drauf, dass du eine mit Piezo hast, sonst bist du ständig dabei, die Flamme mit Feuerzeug und dem dazugehörigen nicht-funktionieren anzumachen;-)

    Ne Lötlampe bekommst du für ca. 20€ (weiß allerdings nicht ob mit oder ohne Piezo) plus teilweise schon Gaskartuschen. Eine Kartusche hält ca eine Saison.

    Als Rauchmaterial nehme ich immer getrocknete Kräuter bzw. Lavendel (den wir in Massen im Garten haben) oder sammle Rainfarn. Gehächselte Äste z.B. von unseren Obstbäumen ist auch super! Alternativ 1 Sack Pellets, der reicht ewig und hält länger als der Lavendel;-)

    Ich bin dieses Jahr von meinen Mädels sehr positiv angetan, kein großes Auffliegen, nichts hektisches, etc. Stiche hab ich auch nur bekommen, wenn ich unachtsam mit den Bienen umgegangen bin. Hab letztes einen nicht ganz sauber aufgesetzten Honigraum hingeruckelt. Das fanden die im Spalt sitzenden Wächterbienen dann gar nicht lustig. Den Stich kann ich auch verstehen, war meine eigene Schuld.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool: