• Und noch mal moin! Habt ihr eine Ahnung was das ist? Mit meinem Anfänger Blick hätte ich jetzt zuerst auf aus kristallisierten Zucker getippt. Will mich aber absichern. Wenn man mit dem Stockmeißel die Flüssigkeit rausholt, ist es eine weiße dünne Flüssigkeit. Ich würde nicht denken, dass es eine Art Schleim ist. Also hoffe ich mal, wir können AFB ausschließen.

  • Weiß cremig seh ich auf meinem Handy nicht. Dann kann es auch verfrorene Brut sein. Das macht, wegen der runden Formation ebenfalls Sinn

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Hallo Jens,

    es sieht für mich nach kristalisiertem Honig/Zucker aus.

    War diese Rähmchen im letzten Jahr im Honigraum und ist nach dem schleudern in den Brutraum umgehängt worden?

    Also von der Faulbrut scheint es wirklich weit entfernt zu sein. Auch keine abgestorbenen Maden.

    Die beschriebene helle Flüssigkeit würde eher zu meinem ersten Satz passen. Einfach mal kosten.

    Gruß Eisvogel

    Als ich mich zum imkern entschlossen hatte, fand ich mich ratlos vor diversen modernen Beuten-Systemen.

    Abbé Emil Warre 1948, 12. Auflage Bienenhaltung für alle, Übersetzt von Mandy Fritsche, 2010

  • Hallo Jens


    Halte das auch für Zucker - flüssiges kann da auch dabei sein.

    Wenns süss schmeckt, mit Wasser gut besprühen oder bespritzen, dann nehmen sie das Futter auf.

    Ich besprühe oder beträufle solchen Zucker immer, damit die Waben saubergemacht werden .

    Wenn es wärmer wird - erst etwa im März, lasse ich Waben, die noch etwas Futter enthalten, auslutschen. Aber damit keine Räuberei aufkommt, nicht im Freien.

    Ich lege einen dünnen Sperrholzdeckel, der bei mir 3 Löcher von 20 mm Durchmesser im hinteren Bereich, also fluglochfern, aufweist, auf ein Volk. Darauf kommt eine Zarge,

    In diese Zarge hänge ich nicht mehr als 5 von den Waben ein, die ich sauber haben will.

    Mit Abständen, damit das Licht dzwischen fällt.

    Ich entdeckle die Restfutterflächen. Das Deckelwachs schmeisse ich mit hinein. Besonders unbebrütete Honigwaben will ich sauber haben, Brauche sie natürlich in Kürze für die Honigräume.

    Bei diesen Waben bleibt oft kristall. Zucker zurück, den ich oft 2 mal bespritzen muss, bis er sauber ausgeräumt ist.

    DIe aufgesetzte Zarge bekommt einen Deckel aus Glas.

    Es muss aber für Schatten gesorgt sein, sonst hat man einen Sonnenwachsschmelzer gebaut.

    Zwei etwa 6 cm dicke Hölzer quer drauf u ein ausladender Blechdeckel drauf, erfüllt den Zweck

    Ganz gut geht es mit einer verglasten Schauzarge, von denen ich 4 Stück habe man macht dann

    aber nur die Schutztür im Nordwesten und im nordosten auf. Kann bei denen natürlich die normalen Deckel wieder drauflegen. ( kein Glas.)

    Die Sache mit dem Glas und dem Zwischenboden mit wenig Durchschlupf sichert den Erfolg.

    Für das Volk bleibt auf diese Weise nämlich alles, wie es war.

    Brutraum unverändert dunkel und draussen hell.

    Das Neue da oben, muss für die Bienen das Helle draussen sein. Da draussen gibts Beute und die wird geholt.

    Wenn man die Zarge einfach nur Aufsetzt und Waben reinhängt, passiert es manchmal, dass diese Waben - trotz Zwischenboden - wie eigene angenommen und bewirtschaftet werden.

    Es kam sogar vor, dass sie das von mir entdeckelte Futter überhaupt nicht angerührt, sondern wieder zugedeckelt haben.

    Schon wieder vom Einen zum Anderen gekommen. Wusste wieder nicht, wo aufhören.

    Gruss RS

  • Alles klar, besten Dank! Das sind Kristallzuckerwaben von der Einfütterung Juli-September aus dem geschiedeten Brutnest (4 Waben November) Frostschaden könnte auch sein. Wir hatten -20 Grad.