Rührgerät von Lyson-Geschwindigkeit drosseln, aber wie?

  • Hallo,

    ich habe seit einem Jahr das Rührgerät von Lyson . 200kg oben aufliegendem Motor mit Untersetzungsgetriebe-400V und Programmautomatik. Durchmesser 63cm


    Mein Problem ist , dass mein gerührter Honig immer sehr viel Luft zieht. Ja ich weiß, man soll immer den letzten Wendel unter dem Honig haben. Das habe ich auch berücksichtigt. Trotzdem habe ich den Eindruck, das der Rührer zu schnell dreht. Angegeben ist eine Rührgeschwindigkeit von 36 U/min . Die Automatik ist nur eine einfache Programmierung bezüglich der Rührzeit und der Rührdauer. Hat jemand eine Idee wie man die Rührgeschwindigkeit drosseln kann oder gibt es für mein Problem noch eine andere Lösung.

    Ich würde mich über eine rege Diskussion sehr freuen.

  • Nachsehen, wie der Motor angeschlossen ist, wenn er in Dreieckschaltung angeschlossen ist, ändern in Sternschaltung. Bringt eine deutliche Leistungsminderung und vermutlich auch eine deutliche Drehzahlreduzierung.


    Als "Nichtelektriker" keine Experimente machen. Die Sache ist kein großer Aufwand und kann beim Fachmann keine großen Kosten verursachen.

    Gruß Bernd http://www.hommel-blechtechnik.de

    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."

    (Bertrand Russel, englischer Philosoph und Mathematiker 1872 - 1970, Nobelpreis für Literatur 1950)

  • Das gleiche Problem hatte ich auch. Laut Verkäufer gibt es diese Probleme schwerpunktmäßig bei der Sommertracht, weil sie länger gerührt werden muss. Dadurch wird Schaumhonig produziert.

    Außerdem sind die Pauseintervalle zu kurz / die Steuerung zu unflexibel.

    Versuche das Gerät gegen die Premiumversion zu tauschen. Falls das nicht funktioniert, würde ich die Mühle nur zwei mal am Tag (händisch) laufen lassen.

  • Das Günstigste wäre ein Frequenzumrichter. Aber das geht nur mit entsprechenden Elektrokenntnissen. Hättest Du jemanden im Bekanntenkreis?
    Ein anderer Motor, der halb so schnell dreht, ginge auch. Da was zu finden, ist ohne Fachmann aber auch schwer. Am Besten, eine Firma aufsuchen, die Elektromotoren repariert.


    Gruss

    Ulrich

  • Nachsehen, wie der Motor angeschlossen ist, wenn er in Dreieckschaltung angeschlossen ist, ändern in Sternschaltung. Bringt eine deutliche Leistungsminderung und vermutlich auch eine deutliche Drehzahlreduzierung.


    Als "Nichtelektriker" keine Experimente machen. Die Sache ist kein großer Aufwand und kann beim Fachmann keine großen Kosten verursachen.

    Das ist eine gute Idee danke Ulrich

  • Hallo, und Stern bzw. Dreieck geht nur bei Drehstrom.

    Untersetzungsgetriebe-400V und Programmautomatik

    Hat er.


    Stern- oder Dreieckschaltung ergeben keine unterschiedlichen Drehzahlen, sondern nur unterschiedliche Leistungsaufnahme.

    Jein. Asynchronmotoren sind da, soweit ich mich erinnere, ein bisschen eigen....

    Da Drehzahl, Drehmoment, Leistung, Spannung und Stromaufnahme ja bekanntermaßen zusammenhängen... Die Sternschaltung reduziert die die Wirksamen Spannungen an den einzelnen Klemmen. Dadurch wird ersteinmal die Stromaufnahme geringer....

    Dadurch wird im Prinzip auch die (Maximale) Leistung reduziert. Der Motor "versucht" aber weiterhin die Nenndrehzahl zu erreichen. Kann er aber aufgrund der niedrigeren Spannungen ev. nicht. Das könnte aber zu erhöhten Strömen führen (da ja die Spannung niedriger ist) -> Motor könnte abrauchen. Ich würde es nicht machen.... Oder wirklich Rechnen...

    Sicherste Methode wäre ein Frequenzumrichter...

  • Hallo,


    ich nehme meine Empfehlung mit der Änderung von Dreieck auf Sternschaltung zurück. Ich würde das zwar (persönlich) probieren und dabei einige sich verändernde Parameter im Auge behalten. Die Gefahr, dass durch die Anwendung durch "Nichtelektrofachleute" Schaden entsteht, ist aber zu groß.


    Allerdings verändern sich auch bei der Anwendung eines Frequenzwandlers einige Parameter, die im Auge behalten werden müssen um Schaden zu vermeiden.


    Der Anwendungsfall ist deshalb besonders problematisch, da das Rührgerät unter Last anlaufen muss und die Anlaufsituation durch erhebliche Unterschiede bei der Konsistenz des Honigs sehr unterschiedlich sein kann.


    Erschwerend ist auch die Thixothropie, die bei den verschiedenen Honigsorten zwar unterschiedlich ist, jedoch den Anlauf des Rührers durchaus erheblich erschweren kann.

    Gruß Bernd http://www.hommel-blechtechnik.de

    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."

    (Bertrand Russel, englischer Philosoph und Mathematiker 1872 - 1970, Nobelpreis für Literatur 1950)

  • Als nicht-Elektrofachkraft würde ich nicht an Drehstrom schrauben.


    Ob das mit dem Stern/Dreieck klappt, hängt auch davon ab, was die Steuerung macht. Ich würde das nicht einfach so tauschen, ohne genau Bescheid zu wissen.


    Frequenzumrichter oder ein anderes Getriebe können die Drehzahl reduzieren. Aber vorher würde ich klären, ob es wirklich an der Drehzahl liegt. Hast du die Umdrehungen mal gezählt? Vielleicht dreht das Ding einfach zu schnell.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Nachsehen, wie der Motor angeschlossen ist, wenn er in Dreieckschaltung angeschlossen ist, ändern in Sternschaltung. Bringt eine deutliche Leistungsminderung und vermutlich auch eine deutliche Drehzahlreduzierung.


    Als "Nichtelektriker" keine Experimente machen. Die Sache ist kein großer Aufwand und kann beim Fachmann keine großen Kosten verursachen.

    Als nicht-Elektrofachkraft würde ich nicht an Drehstrom schrauben.


    Ob das mit dem Stern/Dreieck klappt, hängt auch davon ab, was die Steuerung macht. Ich würde das nicht einfach so tauschen, ohne genau Bescheid zu wissen.


    Frequenzumrichter oder ein anderes Getriebe können die Drehzahl reduzieren. Aber vorher würde ich klären, ob es wirklich an der Drehzahl liegt. Hast du die Umdrehungen mal gezählt? Vielleicht dreht das Ding einfach zu schnell.

    Das ist eine gute Idee, darauf bin ich noch nicht gekommen, werde ich morgen machen, danke

    Nachsehen, wie der Motor angeschlossen ist, wenn er in Dreieckschaltung angeschlossen ist, ändern in Sternschaltung. Bringt eine deutliche Leistungsminderung und vermutlich auch eine deutliche Drehzahlreduzierung.


    Als "Nichtelektriker" keine Experimente machen. Die Sache ist kein großer Aufwand und kann beim Fachmann keine großen Kosten verursachen.

  • Als nicht-Elektrofachkraft würde ich nicht an Drehstrom schrauben.


    Ob das mit dem Stern/Dreieck klappt, hängt auch davon ab, was die Steuerung macht. Ich würde das nicht einfach so tauschen, ohne genau Bescheid zu wissen.


    Frequenzumrichter oder ein anderes Getriebe können die Drehzahl reduzieren. Aber vorher würde ich klären, ob es wirklich an der Drehzahl liegt. Hast du die Umdrehungen mal gezählt? Vielleicht dreht das Ding einfach zu schnell.

    Also ich war neugierig und habe jetzt doch schon mal nachgezählt, es waren 37-38 Umdrehungen pro Minute, für mich eindeutig zu schnell. Mal sehen was der Verkäufer dazu sagt, das Gerät ist jetzt ein Jahr alt. Danke nochmal für den Tip

  • Moin

    Mein Rührer (eigenbau 200kg) läuft mit 400V und 39 U/Min. ich weiß nicht wie der Rüherer selbst aussieht aber bei mir hatte ich noch nie Schaum/luft auf/in dem Honig auch nach 4Wochen nicht(sommerhonig)

    meine Rührflügel sind so aufgebaut das sie den Honig noch oben "pumpen" dadurch wird an der Welle keine luft runtergezogen. zum anderen laufen die kurz (6x am Tag für 10 min (alle 4h))

    über Zeitschaltuhr. Ein Elektriker meines vertrauens hat mir einen Schaltkasten für die Schaltuhr gebaut. War nicht teuer und funktioniert hervorragend ich hab sogar noch eine steckdose parallel so das ich zwei Rührer gleichzeitig betreiben kann (1xFrühtrach/1xRaps)

    ich denke an der Drehzahl liegt es nicht! eher die Dauer oder die Förderrichtung und der Rührer muss natürlich tief genug im Honig laufen (wenn ich richtig gelesen habe tut er das??)

    VG Martin

  • Der (geteilte) Rechen wird nicht viel Luft in den Honig rühren. Es ist vermutlich die Kombination aus hoher Geschwindigkeit und kurzen Rührpausen, die den Schaumhonig erzeugt. In ein 500g Glas passen dann nur noch ca. 430 g.

    Da man die Programme per Tastendruck starten muss, bringt die zusätzliche Zeitschaltuhr bei diesem Rührgerät nichts.