Völker sind eingegangen

  • Achtet dabei aber bitte auf die Temperaturen, so was kann man nicht immer machen - so 6-8 Grad sollte es dafür schon haben... (bei Schneesturm also bitte die Finger weg von den Beuten ;) )

    Also wat mutt dat mutt - wenn Futter alle, besser bei Minus 6-8 Grad füttern als auf +6-8 Grad warten und sie sind verhungert oder? Haben wir letztes Jahr drei Völker so mit Futterteig auflegen gerettet bei Schnee und Eis, alle durchgekommen. Dies Jahr mehr eingefüttert und alles gut.


    Schöne Grüße - Matthias

    und bei Minus 6-8 Grad gehen Sie aus der Traube an das Futter?

  • und bei Minus 6-8 Grad gehen Sie aus der Traube an das Futter?

    Stefan, die Wintertraube der Völker saß jeweils in der oberen Zarge direkt unter der Folie. Der Futterteig wird dann, direkt darüber auf den Rähmchen aufgelegt, sehr gut angenommen (Futterteig hat Knetgummikonsistenz, ein Zwei-Euro-Stück großes Loch in die Futterteigtüte schneiden und mit Loch nach unten zeigend auflegen). Die Damen müssen sich dann zur Abnahme nicht in die Kälte begeben, alles gut.


    Inzwischen sind wir einige Erfahrungen schlauer und füttern im Spätsommer und Herbst genug ein, so dass seitdem keine Notfütterungen mehr erfolgen müssen, was auch der (vorteilhaftere) Normalfall sein sollte.


    Schöne Grüße - Matthias

    "Wenn du es eilig hast, gehe langsam". Lothar M. Seiwert

  • Genauer reinschauen, tu ich, wenn ich wieder heben kann. Leistenbruch

    Flugloch aber verschließen. Wenn es mal etwas wärmer wird, können von den restlichen Fünfen, Bienen dort aufräumen. Je nachdem, warum das passiert ist, kann es für die Anderen sehr nachteilig sein. Infektgefahr

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Hallo in Futtersorgen vereinte Imkerfreunde!


    Hab schon öfter daran gedacht, wenn es sein muss, bei Kälte nicht nur reinzuschauen, sondern auch Waben zu ziehen, diese Arbeit unter einer grösseren Folie zu machen, die ich mir über den Kopf und über den Bienenkasten werfe. Muss eine grosse Folie sein, damit sie allseitig bis auf den Boden reicht.

    Es müsste klappen, wenn man alles, was gebraucht wird, direkt neben dem Volk bereitstellt,

    gleich die Foljie mit drüberwirft und während des Arbeitens weder Deckel noch sonstetwas aus dem Folienzelt hinausgibt. So, dass es absolut zu bleibt, bis der Deckel wieder drauf ist.

    Alles was ins Volk soll. (Zuckerpack, Futterw usw) würde ich zuvor überm Heizkörper vorwärmen und warm eingepackt mit unter die Folie bringen.

    Hab keine Ahnung, ob das ein guter Tip ist. Habs mämlich selber noch nie probiert.

    Wenn, dann wegen des Aufwandes nur in wirklich dringenden Fällen, denke ich.

    Ein Smoker muss nicht mit unter die Folie.


    Ansonsten wundert mich dass die einfache und immer wirksame Methode des

    Wabenwechselns kaum angesprochen wird und wie ich meine, viel zu kurz kommt.

    Gerade, wenn man ein abgestorbenes Volk hat, hat man oft intakte, saubere Futterwaben zur Verfügung.

    Es ist auch nicht verboten aus soeiner eine schimmlige Ecke auszuschneiden und sie dann zu verwenden.

    Wenn bei mir die ersten Reinigungsflüge erfolgen, merke ich mir die Völker, die nicht fliegen, in der Annahme, dass sie tot sein könnten. Das sind dann die ersten, die ich aufmache um Gegebenenfalls früzeitig an deren Waben zu bekommen.

    Wenn ich dann nach dem Futter sehe, habe ich schon warm eingepackte Futterwaben dabei, um sie bei Bedarf dem einen oder anderen Volk zu geben, indem ich eine brutnestnahe leere Wabe herausnehme u diese angewärmte Futterwabe dorthinhänge.

    Die Vorteile dieser Methode:

    Keine weiteren Teile (Rahmen in Höhe d. Zuckerpacks) nötig. (herschleppen, putzen, verräumen) kein neuer leerer Raum über den Waben.

    Keine weiteren Undichtigkeiten. (zwischen Rahmen u Zarge).

    Volk ist sofort vor Hunger sicher, nicht erst, wenn Zucker heruntergetrage worden ist. (wichtig bei Kälte)

    Das bisschen Energie, das die erwärmte Wabe mitbringt, wird dem Volk guttun indem sie die Wärme ersetzt, die beim Öffnen fort ist.

    Übrigens: die Futterwaben eines abgestorbenen Vokes kann man auch einzeln hantieren. Das

    Könnte auch mit Leistenbruch gehen. Aber: Ersteinmal Gute Besserung!


    Gruss RS


    Was ich noch erwähnen wollte:

    Futterwaben erwärmen geht gut indem man sie auf den Heizkörper im Wohnzimmer stellt. Sie fallen dort nicht auf, weil sie von der Lehne des Sofas verdeckt werden. Stören auch nicht, wenn Besuch kommt.

    2 Reihen kann man da auf Einmal warmmachen, wenn man die eine Reihe an der Wand anlehnt und die andere an der Lehne des Sofas.

    Leider fangen sie bald zu tropfen. Die Meisten der Tropfen rinnen an allen Seiten des Heizkörpers herab. Die Wenigsten an Wand und Sofalehne.

    Sie fangen sofort an, im Teppichboden zu versickern.

    Wenn man wie wir mit Holz heizt und der Heizkörper wieder einmal richtig heiss wird, riecht es im ganzen Haus angenehm nach Karamel. Wenn man Waben dort hinter der Sofalehne vergisst, werden diese schnell von Wachsmotten befallen. Danach riechen sie völlig anders.

    Vielleicht probiert es mal einer von Euch auf diese Weise. Ich werde meine Futterwaben wohl anders erwärmen müssen, denn meine Frau lehnt diese tolle, gerade von mir ersonnene Methode entschieden ab.

  • Würde ich nicht tun. Ich halte mich da an Guido Eich, Futterwaben verstorbener Völker werden ausnahmslos eingeschmolzen.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • Würde ich nicht tun. Ich halte mich da an Guido Eich, Futterwaben verstorbener Völker werden ausnahmslos eingeschmolzen.

    Und auch das Tauschen von ausgeschleuderten Honigwaben oder das Bilden von Brutscheunen geht garnicht. Da können ganz schnell Krankheitserreger auf den ganzen Stand verteilt werden. Aus diesem Grund ist Einzelaufstellung dringend geboten, sonst erfolgt die Übertragung durch sich verfliegende Sammlerinnen. Noch schlimmer sind Drohnen, die werden überall ohne Passport eingelassen. Wir sehen ja derzeit was dabei rauskommt wenn wir hier so einfach Leute aus Mutationsgebieten über unsere Grenzen lassen. Und ich Trottel habe die überschüssigen Futterwaben im Frühjahr eingefroren und im Herbst wieder aufgesetzt nur weil ich nie einen Lehrgang besucht habe. Gut dass mir durch das Forum all meine Fehler endlich mal bewusst geworden sind. Aber ich werde wohl wieder das Risiko eingehen voll verdeckelte saubere Futterwaben (ohne Kotspuren oder sowas) aus Völker die es nicht über den Winter geschafft haben aufzuheben. So, jetzt könnt ihr mich fertig machen.