Vereinsmitgliedschaft ohne DIB ?

  • Du bei den Berufsimkern.

    Dann kannst Du die Vorteile aus beiden Welten nutzen.

    Welche Vorteile siehst Du für Marcus oder auch jemanden anderen bei den Berufsimkern?

    Hallo Jelle,

    wir haben diese Konstellation bei uns. Wo ich fortbildungsmäßig etwas lernen konnte, war in der Regel meistens bei den Berufsimkern. Im Verein die Abendseminare sind natürlich Wohnortnäher, aber halt zwangsläufig auf ein- zweimal im Jahr auf ein bestimmtes Thema ausgerichtet. Ob das dann jenes ist, das Dir auf den Nägeln brennt? Kann sein, aber die Wahrscheinlichkeit ist ungleich geringer.

    Wenn ich mir dann im Vergleich eine Veranstaltung wie Donaueschingen anschaue, wo komprimiert fast alle Hersteller und Händler vertreten sind, zeitgleich in verschiedenen Sälen verschiedene Seminare über die drei Tage laufen, dann ist der Erkenntnisgewinn doch ein anderer, so haben wir das zumindest empfunden. Wenn Corona es zulässt, dann wird das auch wieder so werden.

    Was es bei dieser Art von Veranstaltung, als kostenloses Give Away mit dazu gibt, den Kontakt zu vielen Imkern im gesamten deutschsprachigen Raum. Es ist nach ein paar mal mitmachen wie ein Familientreffen, zu dem man einmal im Jahr hin kommt. Man geht Abends oder auch zwischendrin mal miteinander zum Essen (Falls nicht jedes Thema im Seminar gerade den eigenen Geschmack trifft), man lernt Leute kennen, die man auch unter dem Jahr mal anrufen kann bei speziellen Problemen. Wem das noch nicht reicht, der kann dann auch zweimal im Jahr das ganze mitmachen.

    Ab diesem Jahr dann in Friedrichshafen statt Donaueschingen im Süden und in Celle im Norden.

    Was ich bei den Berufsimkern erleben durfte war, dass mit Wissen und Tipps nicht gemauert und gesteuert wird. Man hilft sich selbstverständlich gegenseitig. Im kleinen Verein war alles gut, bis die Völkerzahlen wohl als zu hoch angesehen wurden. Dann war es erst, ich nenne es mal seltsam, dann wurde es bald bösartig. Solches Verhalten habe ich bei den Berufsimkern noch nie erleben müssen.

    Wobei das ja die private Ebene betrifft, nicht die Vereine als solche. Diese Beobachtung wurde mir so schon von vielen bestätigt, auch in anderen Vereinen. Einerseits logisch, jemand der von dieser Arbeit leben will, leben muss, muss diese Tätigkeit anders angehen als jemand, der gerne in seiner Freizeit mit Bienen arbeitet/sich damit beschäftigen will. Es wird wohl als Bedrohung gesehen, bzw. haben dann wohl einige Angst, ihren Honig nicht mehr verkaufen zu können.

    Bis jetzt kenne ich niemanden, der seinen Honig nicht verkaufen konnte. Nicht im Ortsverein, nicht bei den Berufsimkern. Ich bin hier trotzdem noch in einem anderen Ortsverein, in dem normalerweise einmal im Monat eine Versammlung abgehalten wird. Ich finde das konkurriert nicht, das ergänzt sich gegenseitig. (im Idealfall)


    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.