Klimadeckel - (langjährige) Erfahrungen und Vergleiche

  • Wollen wir nicht einfach beim Thema bleiben??

    Das wäre schön.


    Wenn ich aber einen Wandaufbau von 18mm Holz, 14mm Stroh, 18mm Holz als 50 mm Holz bezeichne, sind das keine Grundlagen mit denen man ernsthaft diskutieren kann.

    Nur mal als ein Beispiel von vielen. Das gleiche Spiel betreibt er jetzt wieder mit seinen "Halbrähmchen"


    Die versteckten Vorwürfe an die, die saisonbedingt Änderungen vornehmen in Leierkastenmanier vorgetragen, nerven einfach nur. Zumal bei jeder Wiederholung verwirrende Änderungen in der Beschreibung auftreten, wie das obige Beispiel zeigt.

    Immer wieder nachfragen nach Passagen, die schon lange beantwortet wurden und von anderen Mitgliedern auch gut verstanden wurden.

    Ich glaube nicht, dass du nach drei Wochen beurteilen kannst, wie nervig und störend die Beiträge von Keinimker seit Jahren sind.

    Wenn man ernsthaft mögliche Fehlerquellen bei der Konstruktion des Klimadeckels aufdecken möchte, um diese abzustellen kann man nicht so dilettantisch vorgehen.

    "Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“ Pippi Langstrumpf

  • Ohne dir zu nahe treten wollen, du bist jetzt gerade derjenige der weiter auf dem alten herumhackt und nicht einfach weiter NUR beim Thema bleibt...

  • Wenn ich jetzt schon mein Verhalten nicht mehr erklären darf, ist es noch sinnloser weiter zu schreiben.

    Wenn die Grundannahmen nicht stimmen oder missverständlich wiedergegeben werden, kann man darauf aufbauend nur zu falschen oder ungenauen Ergebnissen kommen. Oder es kommt zu Zufallsergebnissen. Für Lotteriespiel habe ich keine Lust.

    Wenn das, was zum Thema geschrieben wird konsequent ignoriert wird, wie soll man weiter kommen? Ich hacke jetzt nicht mehr weiter... Wofür auch?

    "Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“ Pippi Langstrumpf

  • Guten Tag Sulz!


    Danke für deine "vorsichtige" Antwort.

    Es steht ja auch geschrieben, alles was man übers Jahr fürs Volk braucht, soll man das komplette Jahr drauflassen (Fütterer; nicht dauernd rauf und runter, hin und her).

    Die Gerstung-Maße sind ja gut, es unterscheiden sich die ganzen Maße oftmals nur um weinge cm oder in Hoch-/Lang-Wabenmaß.

    Natürlich gibt es auch viele "erfundene" Mode-Maße.

    Gerstung - nach meiner Anfänger-Meinung - wollte alles 100%ig richtig machen.

    Da hat er sich dann in viele technische "Spielereien" verzettelt. Ich hoffe das liest jetzt nicht ein "Zettler-Meister".

    Das hat aber die Masse an Bienenhaltern dann abgeschreckt.


    Sonnigen Sonntag vom Rolf!

    Konfuzianer:

    "Man soll ein anständiges Menschenleben führen, aus dem einfachen Grund, weil man ein anständiges Menschenwesen ist."

  • Berggeist schreibt: Wenn ich aber einen Wandaufbau von 18mm Holz, 14mm Stroh, 18mm Holz als 50 mm Holz bezeichne, sind das keine Grundlagen mit denen man ernsthaft diskutieren kann.

    Schönes Beispiel! ABER VÖLLIG AUS DER LUFT GEGRIFFEN!

  • Der Lüge bezeichnen lasse ich mich aber nicht.

    Genau diesen Wandaufbau für die Zargen beschreibst du irgendwo. Ich glaube in "Fragen an kein Imker".

    In diesem Faden schreibst du aber in in 121 wörtlich:

    generell 50mm starke Zargenwand aus Holz

    Nein, das ist (wohl) nicht dein Dachaufbau. Aber du bringst doch dauernd nicht zum Thema gehörende Leiertriaden in die Fäden.



    Und hierzu noch:

    Ohne dir zu nahe treten wollen...

    Bist du schon auf den Gedanken gekommen, dass ich vielleicht extra wegen dir, der erst drei Wochen hier angemeldet ist, weiter ausgeholt habe, um dir das Problem, dass immer mehr Mitglieder hier im Forum mit dem destruktiven Schreibstil von Keinimker haben, deutlich zu machen?

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  • Das größere Problem sehe ich, in den drei Wochen die ich jetzt hier bin, das ständig völlig von der Frage des Erstellers abgewichen und nicht darauf eingegangen wird. Dass ich hier ständig Leute den Schädel einschlagen...

  • Es handelt sich nicht um Stroh als Füllung, wie ich nachgelesen habe, sondern um Späne.

    Holzspäne. Das ist zwar auch Holz, aber sicher nicht das, was die Mehrheit der Leser hier unter dem Begriff Holz versteht. Ich bin sicher nicht der einzige, der unter 50 Millimeter Holz eine massive Holzplatte versteht.

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  • Lass mal gut sein, Berggeist.
    Du wirst schon die Stelle zum zitieren finden 😉

    Bis dahin sind die Zargen, Böden, Kissen(Kästen) und Dächer, D.h. aus Holz.

    Meine Rähmchen habe ich beschrieben (nicht als Nonplusultra) und bebildert. Ich habe keine Empfehlung abgegeben.


    Lüge, nein! Aus der Luft gegriffen! Ja.

  • dass das Außendach von unten gesehen eine geschlossene Wanne bildet, in der die Kissenzarge liegt.

    Das ist ein wenig verwirrend ausgedrückt, aber das Problem ist vorhanden.

    Eventuell gab es in den rohen, massiven Brettern, die bei der Volksbeute verwendet wurden, Risse und Unebenheiten, die einen Luftzug ermöglichten und es deshalb funktionierte.

    Wenn ich aber schon bei Warré von "Wenden des Kisseninhalts, um ihn trocken zu halten" lese, werden die möglichen Schwierigkeiten bei der Klimadeckelkonstruktion deutlich.

    Da man den Mäusen und anderen Tieren den Zutritt zum Kisseninhalt aber verwehren sollte, ist vielleicht beim Material des Dachbodens eher so etwas wie eine Bausperre zu verwenden, wenn man bei Holz bleiben will. Also auf leichten Abstand gesetzte, schmale Brettchen.

    Guten Morgen!


    Der hinterbelüftete Stülpdeckel mit dem Kissen ist doch nicht an die Warré-Beute gebunden. Was hindert dich, dir diese beiden Teile für deine Dadant-Beuten zu bauen?


    Viele Grüße von

    DOMMY

    (der genau dieses System seit mindestens vier Jahren bei seinen Hohenheimern einsetzt. :))

  • der genau dieses System seit mindestens vier Jahren bei seinen Hohenheimern einsetzt.

    Dieses von Warré beschriebene System mit dem dicht aufliegendem Stülpdachboden?


    Zunächst die Beschreibung von Warrè selbst, dass sein Kisseninhalt feucht wird.

    Dann recht große Temperaturunterschiede bei meinen Bienenständen zwischen innen und außen im Laufe des Jahres. Das versuche ich zwar zu minimieren, aber nur ein kleiner Teil ist von mir zu beeinflussen.

    Und die Tatsache, dass dabei einige, mir für meine Betriebsweise wichtig erscheinende Dinge, nicht möglich sind.

    Ich schließe absolut nicht aus, dass es funktionieren kann mit so einem Klimadeckel. Ich sehe aber theoretisch schon viele mögliche Schwierigkeiten, die sich in der Praxis auch bestätigt haben. Zumindest bei mir (und in vielen Praxisberichten anderer Imker). Ich gönne jedem den Erfolg mit dem System.

    Ein großes Problem ist, dass mehrere verschiedene Aufbauten von "Klimadeckeln" im Umlauf sind. Man spricht also nicht immer über das Selbe. Die Nutzbarkeit der Deckel steht und fällt aber mit dem Aufbau. Schon 2 cm Unterschied in der Dicke des Kissens können über Gedeih und Verderb entscheiden. Von Materialien mal ganz abgesehen.

    Selbst der absolut identische Aufbau kann bei dir funktionieren und bei mir nicht.

    Ein jeder kann sich glücklich schätzen, bei dem es funktioniert. Aber das tut es eben nicht überall.

    Ich wunderte mich auch nicht sonderlich, wenn so manchem Verfechter des Systems die möglicherweise auftretenden Nachteile gar nicht auffallen.

    "Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“ Pippi Langstrumpf

  • Ergänzend noch: Der kleine quadratische Querschnitt der Warrébeuten ist für einen Klimadeckel vorteilhaft. Größere, rechteckige Querschnitte machen ihn nicht unmöglich, aber erschweren die gute Wirksamkeit.

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  • Hallo Berggeist,


    genau diese dicht aufliegende, 1 cm dicke Holzplatte im hinterbelüfteten Deckel mag ich persönlich sehr: Da kann ausreichend Kondenswasser durch, so dass der Innendeckel zu jeder Jahreszeit wunderbar trocken bleibt.


    Das im Original 10 cm hohe Strohkissen hatte ich dagegen nur zwei Jahre im Einsatz, es hat mich nicht überzeugt: Nur die stärksten Völker erzeugen genug Wärme, damit der Jutestoff nicht schimmelt. Dazu kommt noch, dass die Kissen sehr unpraktisch sind: Will man z.B. nachfüttern, muss das Kissen durch einen Zwischendeckel ausgetauscht werden.

    Daher habe ich die Kissen allesamt (mindestens 10) ausrangiert und nutze nur noch Zwischendeckel. In diesen übernimmt eine bis zu den Innenrändern reichende Weichfasermatte (Steico Universal) die Funktion des Strohs.


    Viele Grüße

    DOMMY

  • Siehst du, es sind zwei vollkommen unterschiedliche Aufbauten, von denen du selber schreibst.

    Du behauptest das Warrèsystem erfolgreich zu nutzen. Das stimmt aber gar nicht. Mit dem hast du schlechte Erfahrungen gemacht. Erst mit der abgeänderten Form, von dem wir jetzt noch nicht den genauen Aufbau, inklusive Maßen kennen, bist du zufrieden.

    Das macht es dann so schwierig, da allgemeingültige Aussagen zu treffen.


    Ich habe mich bemüht, hier im Faden die Schwierigkeiten aufzudecken. Wahrscheinlich für viele nicht ausreichend verständlich. Aber besser kann ich es nicht.

    Ich hoffe, dass möglichst viele in der Lage sind, hier einige Dinge zu verstehen und bei der Konstruktion zu beachten, damit nicht von vornherein der Misserfolg unabwendbar ist.

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