Absperrgitter mit Holzrahmen

  • Hallo zusammen, ich bin am überlegen ob ich meine Absperrgitter in einen Holzrahmen fasse, dass sie nicht mehr direkt aufliegen und es die Bienen leichter passieren können. Ist das ein Problem mit dem Beespace, denn das Holz muss ja eine gewisse Dicke haben. Wie seht ihr das? Wie dick würdet ihr den Rahmen ausführen? Grüße Tom

  • Ich bin nur verwundert, dass die welche es zu kaufen gibt deutlich stärker sind

    Ja, leider passen die dann nicht zu den Magazinen. Zum einen arbeiten die Hersteller da selbst auch mal schlampig, zum anderen muss man darauf achten, dass die Gitter auch zu den Zargen passen.

    D.h. max 12mm Holzstärke.

    Das wäre schon zuviel. Da der Beespace zwischen den Zargen ja ohne Gitter stimmen muss, dürfen nur 8-10 mm hinzukommen, wenn die Gitter nicht in einem Falz liegen, sondern auf der Außenkante der Zargen.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • sollte es oberhalb und unterhalb des Gitters die 8-10 MM sein? Wenn ich das Holz 12mm dick mache und das Gitter in der Mitte einlasse, dann hätte ich doch ca. 10mm nach ober und 10mm nach unten

  • Hallo, nein das Gitter nicht mittig. Bei Zander muss das Gitter flach auf dem Brutraum aufliegen, nach oben hin die 8 mm Luft. Bei Dadant genau umgekehrt.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Zur Sicherheit nochmals ganz ausführlich: Das Ziel muss es sein, dass der Abstand zwischen den Oberträgern des (oberen) Brutraums und dem Absperrgitter genau dem Beespace entspricht und dass aber auch der Abstand zwischen dem Absperrgitter und den Unterträgern des (untersten) Honigraums genau dem Beespace entspricht.


    Schlussfolgerung: Wenn Du überall Beespace unten hast, muss Dein Holzrahmen so beschaffen sein, dass er unter dem ASG dem Beespace entspricht und oben bündig mit dem ASG schliesst; wenn Du überall Beespace oben hast, muss es genau umgekehrt sein: Der Holzrahmen muss unten bündig mit dem ASG schliessen und oben um den Beespace höher sein.


    Alles klar? :)

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • In Wort und Bild sehr klar beschrieben,

    Wie es aussieht , so dass es für die Bienen leichter ist, das Hindernis in den Honigraum zu überwinden.

    Wer passende Holzrahmen nicht selber bauen möchte, findet diese auch im Handel.

  • Habe die gleichen wie Werner.

    (Habe die 12er Liebig Beuten)

    Da quetscht man auch beim Auflegen keine Bienen und sie können auch emsig unter und auf dem Gitter spazieren.

    Allerdings bauen sie trotzdem manchmal auch wild drunter.

    Bei den Seegebergern liegt das Gitter wohl DIREKT ( so wie ich das mal als Gast beobachten konnte) auf den Oberträgern der Brutraumrähmchen ?

    Fand ich gruselig, beim Auflegen ein kleines Bienenmassaker :(

  • Ein kurzer Rauchstoß oben drauf sollte das Massaker reduzieren weil sie artige Bienen meist dann in die Zwischenräume zurückziehen.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.