Wintertraube aufgelöst

  • Der Winter, der sommerlich ist...


    Bei mir stehen tw. Styro- und Holzkisten. Dass dort Unterschiede sind, fällt besonders jetzt auf: In den Holzkisten (DD) sitzt der Bien noch immer in der Traube - überwiegend. Dagegen haben sich die Wintertrauben in den Styrokästen (DN1,5) nahezu komplett aufgelöst - die Bienen belaufen dort sämtliche Waben.


    Offensichtlich wird Futter umgetragen, wohl auch schon gebrütet. Mal sehen, wie lange der Vorrat reicht...


    Damit sind sie weit weg von den ehemals so geschätzten Hünglervölkern, die ruhig bis März in der Traube saßen und sehr wenig verbraucht hatten. Wobei - einzelne sitzen auch in den Styrokästen noch traubig zusammen; in den Holzkästen alle.


    Hoffen wir, dass die Warmphase alsbald zu Ende geht. Heute waren schon wieder Einzelne unterwegs und prüften die Lage - kamen dann mit Pollen von den Christrosen nach Hause.

  • Ich habe heute an einigen Beuten teils schon regen Bienenflug gehabt und mich deshalb entschieden Wärmebretter einzulegen, Futter zu prüfen und bei einigen etwas Reizfutter zu reichen. Dabei ist mir aufgefallen, dass bis auf zwei Ausnahmen alle Völker ihre Traube aufgelöst hatten, die eine Oxi-Behandlung bekommen haben. Andere, wo eine Behandlung nicht nötig war, saßen noch in Traube. Es bestätigt sich bei mir somit die Feststellung aus Bernhard Heuvel's Buch, die mir so bis dato neu war.

  • Dabei ist mir aufgefallen, dass bis auf zwei Ausnahmen alle Völker ihre Traube aufgelöst hatten, die eine Oxi-Behandlung bekommen haben. Andere, wo eine Behandlung nicht nötig war, saßen noch in Traube. Es bestätigt sich bei mir somit die Feststellung aus Bernhard Heuvel's Buch, die mir so bis dato neu war.

    Ob das der Grund ist ? - Ich glaube nicht, denke, es liegt an der Wärmehaltigkeit des umgebenden Raums. Und da isolieren die Styro-Kästen halt besser. Hier wurden fast alle mit OXS behandelt.


    In jedem Fall istmir die Aktivität zu früh...

  • Dabei ist mir aufgefallen, dass bis auf zwei Ausnahmen alle Völker ihre Traube aufgelöst hatten, die eine Oxi-Behandlung bekommen haben. Andere, wo eine Behandlung nicht nötig war, saßen noch in Traube. Es bestätigt sich bei mir somit die Feststellung aus Bernhard Heuvel's Buch, die mir so bis dato neu war.

    Ob das der Grund ist ? - Ich glaube nicht, denke, es liegt an der Wärmehaltigkeit des umgebenden Raums. Und da isolieren die Styro-Kästen halt besser. Hier wurden fast alle mit OXS behandelt.


    In jedem Fall istmir die Aktivität zu früh...

    Ich habe nur Holzbeuten und am Montag hatten wir nachts -7 und tags 1 Grad.

  • Hier sind für Morgen 11C vorhergesagt. Heute waren es 8C und einige Bienen sind geflogen. Auch bei mir sind bei den stärksten Völkern alle Wabengassen über zwei Zargen besetzt. Das war aber auch vor Weihnachten bei der Restentmilbung so. Die meisten belagern 8 Wabengassen. Morgen schiebe ich nochmal saubere Windeln ein um den natürlichen Milbenfall zu ermitteln. VG aus dem Raum MD

  • Hier bei mir heute auch Flug und einzelne gelbe Flecken im Schnee rund um die Beuten. Wollten wohl mal die Blase leeren...

    Hatte wegen starkem Wind die letzten Tage die Einschübe drin. Auf diesen hat man am Gemüll schön gesehen, wo sie sitzen und was sie so machen.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Die meisten belagern 8 Wabengassen.

    Klasse wie stark deine Völker sind, unsere sitzen meist auf DNM 1.0 auf nur 5-6 Wabengassen (Carnica Landmix). Ab kommender Saison wird bei uns in der Betriebsweise einiges geändert, mal sehen welche Auswirkungen das auch bzgl. Einwinterungsstärke hat.


    Hier in Nordfriesland ist aktuell wieder mal abwechselnd heftiger Wind und Sturm bei einstelligen Plusgraden.


    Schöne Grüße - Matthias

    Du lebst dann am intensivsten, wenn du etwas Neues tust.

  • In jedem Fall istmir die Aktivität zu früh...

    Irgendwie müssen die im Frühjahr stärkeren Völker in den Plastekisten ja zustande kommen.

    Das passt schon.

    Ich denke, selbst in den Holzkisten, sogar hier bei mir, werden die Völker jetzt langsam mit dem Brüten beginnen. In den vergangenen zwei Jahren waren sie schon früher.

    Daher bin ich auch sehr skeptisch, dass das Wetter so wenig zum Brutbeginn beitragen soll, sondern mehr oder weniger ausschließlich die Tageslänge. Die ist nämlich recht konstant, der Bruteginn aber überhaupt nicht.