• Die 3 Liter Schüssel steht auf

    und was für eine Schüssel war das? Auf Glas oder Porzellan? - Ich würde es mit einem professionellen, bienengerechten Futtergeschirr versuchen... ;-)

    Kunststoffschüssel, davon habe ich mehr im Einsatz und das funktioniert wunderbar.

    Achso, ich habe auch die Segeberger Futterzargen. Ich finde die sind unpraktisch, teuer und schwierig sauber zu halten.

    "Soviel Theorie wie nötig und soviel Praxis wie möglich"

  • :D
    Du bist doch auch Imker, oder?
    Du vergleichst Zuckerwasser (egal ob nun 3:2 oder 1:1) mit Futterteig? Überleg doch mal.
    Die Völker, die kein Futter annehmen oder zu Hunderten in der Futtertasche Rückenschwimmen üben sind die, die den nächsten Frühling nicht erleben. Nicht immer, aber fast... meistens.

    Schau dir Ubbos Frage und seine Bemerkungen zu den verschiedenen Einträgen an, dann solltest du erkennen dass meistens nicht immer ist.

    Hätte er von ertrunkenen Bienen im Futter berichtet, dann wäre die Diagnose sehr viel eindeutiger und das Volk nicht immer aber fast... meistens dem Tode geweiht.

    So kann es einfach daran liegen, dass das Volk einer anderen Trachtquelle den Vorzug gab.

  • Keine Ahnung was dein Problem mit den Segeberger Futterzargen ist.

    Um die zu Verwenden gibt es verschiedene Möglichkeiten:

    1. Die richtige Futterzarge Kaufen (Nur die Futterzarge mit Kunstoffwinkel taugt etwas. Den Kunstoffwinkel unten in der Mitte und auf einer Seite aushaken, dann machen die Bienen die Zarge perfekt sauber.


    2. bei allen anderen Segeberger Futterzargen die Aufstiegsabdeckung wegwerfen und ein Gitter aus Holz reinmachen oder mit Glasschsumschotter füllen.


    Sonst fütter lieber mit einem umgedrehten Eimer. Das von dir geschilderte Bild habe ich auch schon gesehen und das bei Völkern die das selbe Futter in der Futterzarge sofort angenommen haben.

  • Moin

    also diese allgemeine aussage von robirot zu den futterzargen unterschreibe ich so nicht! Bei mir funzen die mit Gitterhaube (Allu) besser als die mit Plastikhaube.

    Zum Thema "Futteraufnahme" kann ich nur eine Erfahrung beisteuern:

    Vor zwei Jahren hat ein Volk bei mir ebenfalls kein/sehr wenig Futter genommen. Zu der Zeit habe ich so 40kg beutengewicht (Segeberger 2-Zargen)angestrebt, Nun, dieses Volk ist nach meheren Versuchen (Zuckerwasser 3:2)bei ca 29-30 kg gelandet --> ich hatte dann innerlich ein kreuz dahinter gemacht und nichts weiter unternommen.

    Bis zum März hatten die anderen Völker so um die 8KG verbraucht und dieses eine gerade mal 3kg! im weiteren verlauf haben die sich ganz normal weiterentwickelt. Und es war nicht so das die Volksstärke besonders gering war aber eben auch nicht besonders stark. Will sagen: Es muss nicht immer im Drama enden.

    VG

    Martin

  • Hallo,

    meine Frage geht nicht um das Füttern im Allgemeinen, sondern im Speziellen.

    D.h. wenn dieser Fall der Nichtabnahme des Zuckerwassers eintritt.

    Eine Antwort darauf kann sicher nur die sehr individuelle Situation am Standort sein.

    Trotzdem macht man sich immer wieder Gedanken wie die Bienen ticken.:/

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

    "Soviel Theorie wie nötig und soviel Praxis wie möglich"