• Hallo,


    Ihr kennt das, außerhalb der Saison macht man sich ja viele Gedanken.

    So hab ich mich gefragt, warum Bienen beim auffüttern das Futter nicht finden.

    Das war letzten Sommer bei mir zweimal der Fall. Ich gebe Zuckerwasser 3:2

    oder 1:1. Dafür benutze ich oft einfach eine Schüssel und stelle diese in eine Leerzarge.

    Ich denke so machen das viele. Klar man kann eine Spur legen so das man die Bienen

    lenkt.

    Aber, Bienen finden sonst jeden Tropfen Zuckerwasser den der Imker daneben gießt.

    Oder sie suchen in jeder Lücke und Spalte der Beute nach Zuckerwasser.

    Sie riechen es oder spüren es sonst wie auf.

    Stellt man ihnen es aber direkt auf den Kopf sprich auf den Rähmchen finden sie es nicht.

    Sie müssten es doch sofort riechen.

    Wie schon erwähnt es kommt selten vor, aber es kommt vor.

    Nun frage ich mich: Warum ist das so?


    LG aus dem Hasetal

    "Soviel Theorie wie nötig und soviel Praxis wie möglich"

  • Dass Bienen das Futter nicht finden, ist aber die große Ausnahme und mir noch nie passiert. Deswegen einige Fragen:

    1. Wie genau ist der Aufbau bei dieser Fütterung?

    2. Haben die Bienen das Futter tatsächlich nicht gefunden oder haben sie es bloß nicht abgenommen? Letzteres kommt öfter mal vor und hat spezielle Ursachen.

    3. Zu welcher Jahreszeit wurde gefüttert?

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Schüssel sollte Kontakt zur Außenwand haben, Oberfläche der Schüssel sollte angeraut sein, damit Bienen nicht abrutschen.

    Ist aber bei Dir sicherlich nicht das Problem.
    Beantworte erst mal wasgaus Frage.


    Gruss

    Ulrich

  • Sofern es eine natürliche Trachtquelle außerhalb des Bienenstocks gibt, ziehen die Bienen diese vor und kehren dem verabreichten Futter den Rücken.

    Ernsthaft? Hast Du das schon mal erlebt?

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • is doch jedem von uns schon passiert, Varroa>Viren>Kranke Sommerbienen>......die kein Futter wollen.

    meist Weisellosigkeit.

    die sind zwar ohne Hoffnung, aber, sind die Gesund fressen die

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Sofern es eine natürliche Trachtquelle außerhalb des Bienenstocks gibt, ziehen die Bienen diese vor und kehren dem verabreichten Futter den Rücken.

    Ernsthaft? Hast Du das schon mal erlebt?

    Aber hallo! Ihr seid doch Imker oder?;)

    Woran liegt es dann, dass Bienen (zeitweise) den Futterteig verschmähen.... weil es Tracht gibt und da wird der Futterteig relativ uninteressant. Das Gleiche kann zeitweise auch im Sommer bei der Einfütterung passieren.... es muss nicht immer eine große Tracht sein; es kann auch eine Tracht sein, die der Imker gar nicht als solche wahrnimmt.

    Ob das im Fall von Ubbo der Grund dafür ist, dass das Futter nicht angenommen wird, ist damit natürlich nicht geklärt. Sollte das Volk aber später wieder (normal) Futter aufnehmen, ist diese These sogar sehr wahrscheinlich.

  • :D
    Du bist doch auch Imker, oder?
    Du vergleichst Zuckerwasser (egal ob nun 3:2 oder 1:1) mit Futterteig? Überleg doch mal.
    Die Völker, die kein Futter annehmen oder zu Hunderten in der Futtertasche Rückenschwimmen üben sind die, die den nächsten Frühling nicht erleben. Nicht immer, aber fast... meistens.

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."

  • JaKi

    Nein nicht Weisellos. Eins war ein Kunstschwarm, das andere hatte eine junge Königin.

    @Welp

    Die 3 Liter Schüssel steht auf den Oberträgern in einer Leerzarge. In der Schüssel ist

    Zuckerwasser mit trockenem Gras uns kleinen Ästen.

    Doch abgenommen wurde es später nachdem ich sie auf die richtige Fährte gebracht hatte.

    Das war die zweite oder dritte Gabe nach dem Abschleudern also Ende Juli Anfang August.

    lemon70

    Das Zuckerwasser war nicht gegoren.

    wasgau immen

    ja sie leben

    "Soviel Theorie wie nötig und soviel Praxis wie möglich"