Förderverein zur Förderung von Studien für die Imkerpraxis

  • Hi Zusammen,

    Ausgehend vom Forumsfaden:

    Schwierige Zeiten/Lösungen


    Würde ich gerne mit euch das Pro und Contra eines Fördervereins diskutieren, der sich zum Ziel setzt imkerliche Praxis wissenschaftlich zu erforschen bzw. Themenstellungen, Gelder und Teilnehmer für Studien zu organisieren.

    Es ist gängige Praxis in der Wirtschaft, dass Unternehmen Universitäten mit Geldern und Experten ausstatten, um entsprechende, wissenschaftliche Erkentnisse zu erzielen, die in der Regel für die eigene Wettbewerbsfähigkeit genutzt werden.

    Aufgrund der wenig relevanten wirtschaftlichen Bedeutung in Deutschland/Europa, mangelt es meiner Meinung nach an repräsentativen Studien. Daher der Gedanke dies aus der Imkerschaft heraus zu unterstützen und mit allen mitteln zu Fördern, um Fortschritte und wesentliche Erkenntnisse für die Imkerschaft zu generieren, welche widerum der Bienenhaltung und den Bienen im Allgemeinen zu Gute kommen sollen.


    Beste Grüße,

  • Es ist gängige Praxis in der Wirtschaft, dass Unternehmen Universitäten mit Geldern und Experten ausstatten, um entsprechende, wissenschaftliche Erkentnisse zu erzielen, die in der Regel für die eigene Wettbewerbsfähigkeit genutzt werden.

    Aufgrund der wenig relevanten wirtschaftlichen Bedeutung in Deutschland/Europa,...

    Da hast Du den entscheidenden Punkt schon angesprochen. Forschung kostet viel Geld, selbst mit schlecht entlohnten Doktoranden. Infrastruktur, Gerätschaften, der Zeitbedarf für ein in Datenhinsicht belastbares Projekt gerade in der Imkerei geht in die Jahre...


    Geld zusammenkratzen ist schwierig, sich auf ein konkretes Projekt einigen ist schwierig, man braucht Betreuung und man muss damit leben können, dass etwas anderes herauskommt, als einem vorschwebt.


    Grüße von einer, die in der Forschungsförderung arbeitet.

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Kikibee ()

  • kenn die Marketingüberlegungen momentan der Konzerne.. Bienen und Naturinitiativen stehen da momentan ganz oben. das Geld is grundsätzlich da. man muss halt nur vorsichtig sein, wer es bezahlt und wie man es nach außen präsentieren..soll ja nicht missverständlich/falsch ausgeschlachtet werden.

    Aber wenn man das seriös aufbaut und auch über entsprechende gremien prüft kann man das schon nutzen find ich.

    gibt ja genügend Imker die das alles verteufeln. Ich würde aber eher vorschlagen den Hype zu nutzen - allerdings es auch wahrheitsgemäß rüberbringen.. keine falsche Versprechungen.. es als das bewerben als was es nachher sein soll.. Wisseschaftliche Unterstützung für die imkerliche Praxis.


    Wir werden keine Kriege verhindern oder Hungersnöte bekämpfen. Höchstens indirekt.. Veränderungen können auch durch kleine Initiativen ins rollen oder voran gebracht werden und sorgen so weiterhin für ein Existieren der Honigbiene in Europa und der entsprechenden Bewirtschaftung durch den Imker. Das finde ich ist legitim.

  • Eine aussagekräftigere Forschung auf die Beine stellen als die der Institute ist aber keine kleine Initiative. Oder habe ich das Vorhaben falsch verstanden?

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • würde eher sagen, dass es bestehende Forschung unterstützten soll. aber das kann man ja diskutieren. ist jetzt meine Interpretation, dass es eher darum gehen soll die bestehende Forschung zu unterstützen bzw. zu erweitern.

    Denke die wenigstens von uns sind in der Lage wissenschaftliche Ansprüchen zu genügen und zu erfüllen. Fragastellung bzw. die Definition von "wissenschaftlich" wäre wohl sinnvoll.