Angepasster Brutraum in Seegeberger Kunststoffbeute

  • Hallo:)

    Ich bin ganz angetan vom angepassten Brutraum und möchte es gern ausprobieren.

    3 WV habe ich zweizargig überwintert.
    Bei uns geht es mehr um die Frühtracht.

    Wann soll ich die untere Zarge wegnehmen ? Mitte Februar?

    Welche Erfahrungen habt ihr?

    Freu mich über alle Infos.

    Dankeschön schon in voraus , bleibt negativ ;)

  • Probier doch erst einmal einzargigem Brutraum auf DNM1.0, da brauchst kein angepassten BR.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Hallo Beena, sicher möchtest Du die Völker in diesem Jahr mit einem Brutraum führen. Vom angepassten Brutraum spricht man eigentlich bei Großraumbeuten wie Dadant oder DNM 1,5. Hier wird mittels Schied der Raum für die Königin entsprechend der Volksstärke und der zu erwartenden Leistungsfähigkeit der Königin eingeschränkt bzw. angepasst. Ein Brutraum bei der Segeberger Beute hat mit 11 Waben DNM 1.0 mehr als eine Königin benötigt aber ein anpassen auf weniger Waben würde ich nicht empfehlen, zumal gerade im Frühjahr auch immer genügend Futter vorhanden sein muss. Deshalb nehme ich die untere Zarge später weg, als bei den Großraumbeuten das Schied gesetzt wird. Ich imkere in der 10er Einfachbeute DNM und überwintere auf zwei Zargen. Die Umstellung auf einen Brutraum erfolgt zum Zeitpunkt der Honigraumgabe, diese ist für mich der Beginn der Kirschblühte. VG Jörg

  • ...Die Umstellung auf einen Brutraum erfolgt zum Zeitpunkt der Honigraumgabe, diese ist für mich der Beginn der Kirschblühte.

    Ich bin da früher dran und mache das zur Salweidenblüte. Damit ich besser schlafen kann, sind die beiden äußeren Waben im Honigraum Futterwaben.

    Wenn Du tot bist, weißt Du nicht, daß Du tot bist. Aber für Dein Umfeld ist es hart.

    Genauso ist es, wenn Du blöd bist.


    Ich halte die Erkenntnis für einleuchtend, dass alle Menschen frei geboren sind und nicht alle das überhaupt wollen.

  • Die Außenwaben werden oft als Transferwaben zum Nektar umtragen verwendet. Die Außenseiten bleiben deshalb meist nicht verdeckelt.


    BR ist im Kaltbau, ich drehe den 1.HR über den ASG, die 2-3 verdeckelten, markierten FuWa kommen nach hinten, letzte Wabe halbierte Wabe oder Baurahmen.

    Das mache ich sowohl bei den Segebergern als auch bei den DD/LS in Kombi mit den DNM-HR .

    IdR werden die beiden FuWa erst zwischen Robinie und Linde entdeckelt.

  • Der richtige Zeitpunkt ist abhängig von der Region, Beute und Volksstärke. Bei mir blüht die Saalweide oft sehr früh und danach kann noch ein Kälteeinbruch kommen. Nach der Saalweidenblüte gehen die Völker stark in Brut und verbrauchen noch mal richtig Futter. Starke Völker haben oft über beide Zargen Brut, da in der oberen Zarge noch dicke Futterkränze über der Brut sind. Ich würde bei Segeberger gleich einzargig überwintern. Das geht bei mir nicht, da ich in.die Heide wandere und danach über den Brutraum eine Zarge mit vorgefertigte Futterwaben setze, um die Winterbienen zu schonen. Auch sind die Trachtverhältnisse bei jedem verschiedenen. Somit muss jeder für sich den optimalen Zeitpunkt finden. VG

  • Ich werde dieses Jahr auch mit 1 BR arbeiten. Wenn es zu eng wird, kommen verdeckelte BW in den HR für 1-2 Wochen.

    Ich hoffe, dass so der Schwarmdruck verringert wird.

    Ich werde allerdings im Warmbau arbeiten.

    Ich hoffe, das die nächsten 8-10 Wochen wie im Flug vergehen ;)

    Kann es kaum erwarten, dass es wieder losgeht 8)

  • Ich bin ganz angetan vom angepassten Brutraum und möchte es gern ausprobieren.

    3 WV habe ich zweizargig überwintert.
    Bei uns geht es mehr um die Frühtracht.

    Wann soll ich die untere Zarge wegnehmen ?

    Angepasster BR wird in DD oder anderen Großraumbeuten durch das Schied setzen u.a. Maßnahmen erreicht. Mglw. meinst Du die einräumige Führung des BN über die Trachtsaison. Wie schon geschrieben, ist auch hier die Futterversorgung entscheidend. Insofern würde ich den unteren BR nicht vor der Kirschblüte entfernen und das Brutnest im oberen BR einsortieren...

    Das geht einher mit dem Aufsetzen des 1. Honigraums über ASG, damit das Volk in der Aufwärtsentwicklung Platz zur Einlagerung von Aufbautracht hat.

  • Ich bin ganz angetan vom angepassten Brutraum und möchte es gern ausprobieren.

    Moin, mach das bitte nicht auf DNM 1,0.

    Stell auf DNM 1,5 um, das ist gerade bei Segeberger einfach.

    So macht das arbeiten mit dem angepassten BR Sinn.

    "Soviel Theorie wie nötig und soviel Praxis wie möglich"

  • Ich bin ganz angetan vom angepassten Brutraum und möchte es gern ausprobieren.

    3 WV habe ich zweizargig überwintert.
    Bei uns geht es mehr um die Frühtracht.

    Wann soll ich die untere Zarge wegnehmen ?

    Angepasster BR wird in DD oder anderen Großraumbeuten durch das Schied setzen u.a. Maßnahmen erreicht. Mglw. meinst Du die einräumige Führung des BN über die Trachtsaison. Wie schon geschrieben, ist auch hier die Futterversorgung entscheidend. Insofern würde ich den unteren BR nicht vor der Kirschblüte entfernen und das Brutnest im oberen BR einsortieren...

    Das geht einher mit dem Aufsetzen des 1. Honigraums über ASG, damit das Volk in der Aufwärtsentwicklung Platz zur Einlagerung von Aufbautracht hat.

    Hallo Beemax,

    umdüstre sensiblen Phase solche Eingriffe?

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Ubbo, bei Umstellung des BR auf DN 1,5 sollte man auch die HR auf DN 0,5 oder 2/3 umstellen. Damit hat man zwei Wabenmaße und damit eine andere Betriebsweise mit Vor- und Nachteilen. Die Umstellung auf einen BR ist ohne Materialveränderung möglich.

  • Was hat die Wabengröße des Honigraums mit dem Brutraum zu tun? Wenn die 1.0er einem vorher leicht genug waren, sind sie das nach der Umstellung doch immer noch. Oder spricht außer dem Gewicht noch was für eine Umstellung?

  • JaKi, ich schrieb „sollte“, nach dem Motto, wenn schon denn schon. Die Gründe finden sich hier im Forum genug. Eine volle Zarge wiegt bei der Segeberg mehr, als manche Imkerin oder Imker leicht bewältigen kann. Auch bei der Gewinnung von reifem Sortenhonig spielt es eine Rolle. Dazu kommt noch das Problem des virtuellen Brutnestes im HR. Deshalb macht es sich beim angepassten BR gut, in dem sich regelmäßig kein Honig befindet, ein Flachzarge als 1. HR aufzusetzen, die bis zum Einfüttern drauf bleibt. VG Jörg