Maus war in Beute

  • Grüße,


    ich hab heute entdeckt das sich eine Maus wohl für längere Zeit in einer Beute (Großraumbeute) breitgemacht hatte. Ich hab sie aber nicht gesehen.


    Ich hab den Brutraum komplett abgenommen und daneben gestellt, dann denn Boden sauber gemacht, Mäusegitter rein, Brutraum wieder drauf und fertig.


    Meine Frage ist nun, flüchtet die Maus dabei idR oder ist sie sowieso nicht 24/7 in der Beute?


    Sitzt die Maus idR auf dem Boden oder kann es auch sein das sie zwischen den Rähmchen hochklettert und sich dort versteckt? Wenn ja, wie würde ich das sehen und ggf die Maus entfernen?


    Danke im Voraus!

  • Ich habe schon ein Mäusenest gesehen, eingebaut in drei Rähmchen genau in einer Ecke auf dem Unterträger. Hast Du Dir die Rähmchen angesehen?

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich habe schon ein Mäusenest gesehen, eingebaut in drei Rähmchen genau in einer Ecke auf dem Unterträger. Hast Du Dir die Rähmchen angesehen?

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Ja, ich hab die letzten 2 Rähmchen gezogen und die Maus hat von der unteren Ecke ausgehend ca 1/4 der Fläche rausgefressen. Es war heute -2...3°C da wollte ich nicht bis zur Wintertraube Waben ziehen. Von oben sahen die anderen Rähmchen aber noch gut aus.


    Ich hatte es gemerkt da ich extrem Wabenschrott auf dem Bodenschieber hatte.


    Achso, was hast du gemacht und wie ist es ausgegangen? Ist die Maus noch da?

  • Das war vor Jahren und das Volk war nicht mehr da. Man kann wirklich nicht früh genug an den Mäuseschutz denken. Passiert mir nicht mehr.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Pfefferle hat geschrieben, dass ein Flugloch im Winter auf 10 mm eingeengt werden muss, besser wären 8 mm.

    Mir ist auch aufgefallen, dass manche Imker mit 6,3 mm die Gitter beim Start des Pollenflugs runter nehmen, weil der Pollen sonst am Gitter hängen bleibt. Zu der Zeit wird es nachts aber auch nochmal kalt und die Mäuse suchen dann auch noch warme Höhlen.

    Bei den Kisten, die ich noch von meinem Paten habe, sind die Löcher im Winter mit 6,3 mm. Da fahre ich ca. wöchentlich vorbei und räume das Flugloch von toten Bienen frei, falls die doch mal einen Reinigungsflug machen wollen.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Wir testen diesen Winter Fluglochbleche aus der UK. Es sind im Endeffekt vollflächichige Bleche, welche regelmäßige Bohrungen von 7mm haben. Befestigt sind die stramm mit Reißzwecken. Bis dato null Probleme damit.

  • Bei mir am Stand sind Spitzmäuse allgegenwärtig. Die Rundstababsperrgitter schützen wirkungsvoll vor deren Eindringen in die Beuten, werden von den Bienen gut durchlaufen und verhindern das Abstreifen der Pollenhöschen.

    Mäusesperre.jpg

    Wieviel Abstand haben die Stäbe?

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD