Die perfekte Beute

  • Die perfekte Beute sieht so aus: Unten voll mit Bienen, Brut, Pollen und Futterkranz, oben volle Honigräume, Waldlichtung, Sonne auf halb zwölf, Smoker smokt, Stockmeissel in der Hand und Bier im Kühlfach. Was will man mehr.

    Ich wünsche Euch fürs nächste Jahr, daß ihr viele von diesen perfekten Beuten habt.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich werde zukünftig nur noch kompatible 10er Beuten bauen (oder kaufen). Mit den unkaputtbaren Böden und Futterzargen eines französischen Herstellers. Wenn ich dann kein Dadant 10er mehr mag, sondern Langstroth ganz oder flach oder Zander Flachzargen: kein Problem. Ritze ratze. Passt alles übereinander.

    Die beste Kombi die es gibt.

  • Ich glaub Segeberger (Holz) ist verdammt nah an deinen Vorstellungen dran.

    Und das beste:


    Tusch Trommelwirbel und Fan Gesang


    Es gibt das ganze und Kompatible Teile zu kaufen;)

  • Hallo,
    keine Sorge keinimker - ganz so groß sind die Honigfabriken innen auch noch nicht, es sind Außenmaße.


    WFLP

    Dir scheint auch das zu gefallen, was mir gefällt.

    Das gibt es aber quadratisch in Holz nicht.

    Weil da keiner die praktischen Hohenheimer Griffe realisiert.

    Die kosten aber neben der Griffleiste noch etwas zusätzliches Gewicht, weil die Seitenteile um die Griffleiste länger sein sollten. Dafür rücken dann die Schrauben zum befestigen der (anderen) Seitenteile um die Griffleistendicke weiter weg von der unverdeckten Stirnseite der Seitenteile - die hat ja das größte Gammelrisiko.


    Extra nochmal raus an den Stand zum rechtzeitigen 180° drehen des HR (weil rechteckige Beute) möchte ich auch nicht...


    Bei (DN basierend) quadratisch stellt sich die Frage: Innenmaß quadratisch oder Außenmaß? Innenmaß quadratisch würde besch... aussehen (bei Hohenheimer Griffen und gleicher Wandstärke), und beim 90° versetzt aufsetzen den konstruktiven Holzschutz vernachlässigen.

    Außenmaß quadratisch ist da schon insgesamt besser, bedeutet aber wegen der Hohenheimer Griffe, eine Wabe mehr als DN, also eine "breiter". Das passt aber gut zu den ohenheimer Griffen, da 18mm Bretter noch Standard sind. Und 2 x 18mm sind bekantlich 36mm, genau der Platz für eine Zusätzliche Wabe. Wenn man dann (bei Innenmaß nicht quadratisch) um 90° verdreht aufsetzen möchte kommen die Bienen an den Außenseiten der äußeren Waben nicht hoch geklettert (bei Beespace unten). Das löst man, analog wie beim Falz für die Rähmchenauflage oben, mit einem 8mm hohen Falz an gleicher Stelle des gleichen Seitenteils, nur unten. Also die beiden Seitenteile mit der Rähmchenauflage oben um noch mal die 8mm weniger hoch. Das führt auch beim nicht verdreht aufsetzen (bei Hohenheimer Griffen) dazu, dass die Zargenwand unten nicht auf den Oberträgern der Zarge darunter aufsetzt, und die Rähmchen daran fest gekittet werden. Zargen lassen sich dadurch leichter trennen. Ist nicht meine Idee, hab ich so vor 3 Jahren von nem Ami bei Youtube so (begründet) gesehen - funzt gut.


    Die passenden Rähmchen dazu (DN basierend) gibt es fertig, auch in der Version mit 25mm langen Ohren, z.B. bei Bienen Janisch, nennen sich EHM Jumbo (Einheitsmaß). Da passt dann auch das Jumbo Rähmchen in 2 Flachzargen perfekt.


    Gut, es haben sich einige ja schon zum Anfang des Fadens Chips und Cola geholt ;-)

    Dann lass ich mal die Hosen runter, vereinfacht hatte ich es ja schon veröffentlicht.

    Beutenkennzahlen.ods.txt (Ist wieder Libre Office Calc, muss die Dateierweiterung ".txt" nach dem runter laden entfernt werden, damit es wieder ".ods" ist. Und ihr vertraut da der Virenfreiheit meiner Kiste)

    Neben den Beutenkennzahlen hab ich noch den Tab Zargengenerator für das Prinzip der quadratischen mit Hohenheimer Griffen, und einen Tab mit den Optimalen Beutenmaßen drin.


    Die 9er Warre hab ich schon vor 2 Jahren nach dem Prinzip gebaut - mit einem unter der Griffleiste verdeckten Fenster mit ebenfalls darunter verdeckten Deckel gebaut.


    Jetzt will ich mal eine Einraumbeute nach dem Prinzip bauen. Wegen der verfügbaren Rähmchen (EHM mit 25mm Ohren) hab ich mich gegen die von der Größe etwas besser passende (kleinere) 11er (mit nicht verfügbaren kleineren Rähmchen) für die 12er mit den EHM entschieden. Dafür kann ich dann auch mal 2 Königinnen Volk darin ausprobieren. Und über den Winter will ich mit 10 Waben (Jumbo) gehen, dazu passt gut das Auffüttern mit doppelter Futtertasche drin (wird etwa 6l Inhalt haben).


    Wird aber auch nur etwa 1 Rähmchen kleiner als Dadant (von der Länge und der Breite).


    Aber mit so einem Exoten willst Du doch nicht deinen Anfängern kommen?

    Und alle anderen lesenden, bitte auch meine Signatur lesen - hab schon mit bekommen, dass manche Imker so eins sind mit ihrem Bien, dass sie einige Eigenschaften ihrer hungrigen, alten Flugbienen aus dem August übernommen haben...


    Schlossimker - ein Kaiserfranke.

    Schlossimker - ein Kaiserfranke.

    Anfänger (mit Welpenschutz) 2019, 2020 und 2021, 7 Völker.

  • Gut, es haben sich einige ja schon zum Anfang des Fadens Chips und Cola geholt

    Chips und Cola konnte ich bei #16 bereits wieder einpacken ;)

    Die Perfekte Beute die du suchst die hab ich selbst gebaut,

    Davon erwarte ich in meinem Imkerleben allerdings keine Vereinheitlichung im Imkerhandel.

    Aber man weiß ja nie. Zander, Deutsch Normal, Dadant Blatt, ... haben auch mal klein angefangen. :S


    Allerdings finde ich es grundsätzlich schon interessant eine "perfekte(re)" Beute zu finden und lese mal aufmerksam mit. Jetzt wo Chips und Cola weg sind.
    Vielleicht starte ich entgegen meiner derzeitigen Planungen wieder mal ein neues Selbstbauprojekt.

  • Schlossimker : was genau ist ein Kaiserfranke? Kenn ich noch nicht, diese Unterart. :?::)


    Sorry für OT, bin schon wieder weg... Hab noch Chips und Cola übrig ;)


    Grüße

    Roland - ein Oberfranke (von Geburt, Wesen und natürlich geografisch)

  • Ich habe gerade im Onlineshop eines namhaften Imkereibedarfshändlers geblättert,

    Und ich hab mal in alten Büchern geblättert:

    So um 1905 hat F. Gerstung errechnet was ein Bienenvolk so braucht und ist auf eine Brutraumgröße von ca. 44 l gekommen.

    ca. 90 Jahre später hat Prof. Seeley erforscht was Bienen wählen, wenn sie nicht zwangsweise in eine Beute (ein)geschlagen werden. Und was ein Wunder, sie wählen ca. 40-60 l große Hohlräume.

    Da ist die Segeberger Beute mit DNM 1,5 aus Bienensicht gar nicht so schlecht.