Rähmchen selber bauen - welches Material

  • Vielleicht nehm ich demnächst auch Sägerau und mache die Griffe aus gehobeltem Holz. Bohrst du feste Astlöcher aus?

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • aber der Fragesteller hat die Frage nach der Wirtschaftlichkeit gar nicht aufgeworfen.

    Die interessiert möglicherweise gar nicht.

    Es ging eher dabei um was anderes, der Fragesteller hat noch keine Bienen, kein Material, gar nichts. Da halte ich es für wenig ziel führend, wenn man direkt am Anfang in die Rähmchenproduktion vom Baum bis zum fertig Rähmchen beginnt.

    Wenn er beim Bausatz merkt es ist Mist, kann er immer noch die Zähne zusammenbeißen und die restlichen paar zusammen nageln. Findet er Freude daran, kann er ja mal die Produktion beginnen.

    Bis bald Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Servus Zusammen,


    von allen Dingen die ich bauen würde wären Rähmchen wirklich das aller letzte.

    Baut die überhaupt jemand noch selber?

    Alternativ wären zu Imkerbücher lesen oder irgendwas anders.



    Gruß Max

    Die Natur muss gefühlt werden.

    (Alexander von Humboldt)

  • Ich finde es prima, wenn ein engagierter Jungimker es sich zutraut seine ersten Rähmchen, Beuten und Co. selber zu basteln. Anleitungen dazu gibt's ja genug und wenn das handwerkliche Geschick samt Gerätschaften vorhanden ist, dann Feuer frei.

    Gruß Sascha

    PS. Ich hab genau so angefangen

  • Die Natur muss gefühlt werden.

    (Alexander von Humboldt)

  • Also der Beitrag könnte auch zu deiner Schulter OP passen ! :D:D

  • Entweder mach ich Rähmchen weil es Spaß macht, wenn ichs genau kalkuliere kann ich die kaufen, gestern gesehen Linde geöst und gedrahtet für 99 Cent.


    Ich bin in den Holzhandel (kein Baumarkt, nur Schrott), die haben Fichtenbretter (wenn möglich astfrei) 4,80 m lang, 19 cm breit, 28 mm dick, plan gelagert keine Risse, anschliesend beim Holzhandel jeweils 2 Bretter gleichzeitig auf 25 mm hobeln lassen (Abstandhalter Pilzköpfe 10 mm).

    Dort die Bretter auf Länge sägen und zuhause in Streifen geschnitten.


    Seitenteile mit Ösen versehen (sehr beruhigende Arbeit mit Kaffee und Kuchen) zwei Muster anlegen mit Markierungen dazwischen 20 Seitenteile, einen Strich gezogen dann die Ösen reingedrückt. Anschließend zusammengetackert, Schmalrückenklammern mit 32 mm Länge. Nicht von oben sondern seitlich (oben), dann wird der Oberträger bei der Wabendurchsicht nicht herausgezogen. Geleimt hab ich die auch noch.


    Nach der ersten Produktionsrunde fahr ich immer aufmerksam am Sperrmüll vorbei und sammle alles was ich brauchen kann.


    Ich spanne 4 Drähte, auf dem Bild sinds mehr, das ändere ich so nach und nach. Es fehlen auf dem Bild die Pilzköpfe.


    Viel Spass!



    PICT0008.jpg

  • Respekt, wer's selber macht;-)))

    Das wäre mir zu fummelig, reicht mir schon, wenn ich die Dinger in Einzelteilen kaufe und selber zusammen baue;-)

    Ich komme aber auch nicht "günstig" an Holz und einen Hobel hab ich auch nicht, von daher nicht meine Kernkompetenz.

    Meine Beuten baue ich aber auch selber, insbesondere, weil ich noch keine DN1,5 mit Schiebeleisten gefunden habe, die erschwinglich sind (Meister Miezebien mal ausgenommen;-)

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool: