Varianten von Brutfreiheit im Sommer ohne TBE

  • Würden es die Bienen selbst schaffen, dauerhaft mit der Milbe zu ko-existieren, könnte man sich das schenken - wäre das Beste.

    Bei mir, ist dies zwar schon der Fall.......Aber warum, sind einige mit der Zielsetzung so bescheiden?


    Das Ziel, muss ja nicht schon im nächsten Jahr erreicht werden.......Geht doch auf das "Beste" mit voller Energie los!!!!!!......Wer hindert euch denn daran?


    Lg Sulz.

  • Moin zusammen,


    ich muss mich für diese Jahr auch noch mit dem Thema Brutfreiheit ohne TBE befassen. Habe letztes Jahr bei allen 30+ Völkern eine TBE gemacht, aber so langsam wird es bei der Völkerzahl doch Arbeit ;)


    Würde daher gerne wieder halb TBE, halb ein anderes Verfahren machen, dann jeweils im Wechsel jedes Jahr.


    Ich hatte mal Käfige (ähnlich Scalvini) im Einsatz, da sind mir aber zu viele Königinnen über die Wupper gegangen.

    Mein Plan war jetzt mit Duplex-Bannwabentaschen zu arbeiten. Dabei stoße ich aber auf das Problem, dass mir die Mädels ja kaum noch eine ausreichende Zahl Waben ausbauen werden, wenn ich nach der Oxalsäurebehandlung die Königin wieder frei lasse und füttere. Die haben ja noch genug ausgebaute Waben in der Kiste.


    Jetzt könnte ich natürlich von je 2 Völkern die ausgebauten Waben in einem Volk zusammenwerfen und das andere auf Mittelwände setzen, so dass die bauen müssen.


    Ist mir aber eigentlich zu viel hin und her Gehänge und so richtig glücklich bin ich auch nicht, ehemalige Brutwaben unter den Völkern zu tauschen.


    Wie machen das denn die anderen Bannwabennutzer?


    VG, Timo

  • Klar, HR sind runter. Aber wenn da noch ein Teil ausgebauter Waben in der Kiste sind, bauen die Mädels deutlich unwilliger, als wenn alles raus wäre.

    Dann hab ich nachher einen Teil der Waben, die nur halb ausgebaut sind.

  • Wenn sämtliche Brut nach Einsperren der Kö' ausgelaufen ist und diese wieder freikommt, dürfte das Futter zuerst mal in die freien Zellen eingelagert werden - rund um das neue Brutnest. Erst wenn alle leeren Zellen mit Brut und Futter gefüllt sind, fangen die ggf. mit Bauen an - ist ja schon August! Ich habe die gleichen Gedanken und Zweifel und sehe zwei Optionen: gleich MW geben und füttern oder erst nach Behandlg. Zellen füllen lassen und einfach weiter füttern. Was nicht vollständig ausgebaut ist, wird im FJ fertig gebaut, evtl. mit Drohnenbau.


    Wabenhygiene würde ich wieder mit 2-jähriger TBE machen, also immer 50 % der Völker mit gekäfigter Kö', auch um vergleichen zu können.

  • Wie machen das denn die anderen Bannwabennutzer?


    VG, Timo

    Hallo Timo,


    unmittelbar bevor ich die Weisel wieder freilasse, richte ich den Wintersitz der Völker: Lediglich nicht einwandfrei ausgebaute und mir zu dunkle Brutwaben fliegen raus. Die guten Brutwaben bilden einen Block, an den Mittelwände angehangen werden.


    Wenn du den Block der Mittelwände zum Flugloch hin einhängst, wird beim Einfüttern zügig ausgebaut. Außerdem riskierst du so zum Frühjahr auch keinen Futterabriss, da das Volk dann ausschließlich auf eigenen und bereits bebrüteten Waben sitzt.


    Viele Grüße

    DOMMY

  • Ich habe es ja dieses Jahr zum ersten Mal gemacht und habe, da ich etwas spät dran war, einfach alle alten BW raus und ausgeschleckte Honigwaben im Austausch gegeben. Das ist der Vorteil bei Zander, gleiches Maß in BR und HR. Nächstes Jahr will ich aber früher starten und es dann so machen wie Dommy .

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • Ich habe es ja dieses Jahr zum ersten Mal gemacht und habe, da ich etwas spät dran war, einfach alle alten BW raus und ausgeschleckte Honigwaben im Austausch gegeben. Das ist der Vorteil bei Zander, gleiches Maß in BR und HR. Nächstes Jahr will ich aber früher starten und es dann so machen wie Dommy .

    Fang nur nicht zu früh an: Wenn draußen noch Tracht ist, werden sonst die frei von Brut werdenden Zellen vollgetragen, die Honigräume bleiben leer...