DANA api MATIC 1000 - Swienty - Luft im Honig

  • Genau so ist es. Der Quetschhahn meiner früheren Lyson Rührmaschine war ebenfalls mit loctide befestigt. Die Dachlatte ist als Hebel an ihre Grenze gestoßen. Letztlich habe ich den Hahn mit einer Abdeckleiste vom Doppelstabmattenzaunpfosten (langes Flacheisen mit Löchern) abgedreht. Das lief sehr geschmeidig und ohne ruckartige Stöße auf den Kübel.

  • Ich habe die ordinären vom Nassenheider. Viel geschmäht, aber ich finde die klasse.

    Undichtigkeiten habe ich eigentlich nie am Schlauchanschluss, auch ohne Drahtschelle.

    In der Regel ist es eine Schraubverbindung vergessen fest zu ziehen.

    So ist es bei mir auch, sie dichten den Schlauch einwandfrei ab, obwohl ich sie jetzt jedes Mal löse: Ich habe zwar den Hahn und alles in Edelstahl rumliegen, komme aber nicht dazu, das in den Plastikabfüller einzubauen. Aber die Schlauschellen halten dicht!

  • Danke für diese Infos!

    Was genau ist zum „warm“ machen? Der aufgeschraubte Quetschahn oder der Stuzen was vom Behälter raus kommt?

    Ich hatte ebenfalls versucht das abgedichtete Gewinde mit dem Fön zu erwärmen. Hatte keinen spürbaren Effekt.

    Ich hab sowas in einem anderen Zusammenhang hinter mir. Das Problem ist bei nur leichter Wärmezufuhr, dass die Wärme zu schnell auf das angeschraubte Teil (in eurem Fall den Tank) abfließt und sich damit alle Teile gleichzeitig dehnen. Will man nur das äußere Gewinde größer machen muss da richtig Leistung drauf, also eher ein Fall für die Lötlampe.

  • Nicht auf 250 Grad aufheizen. Das ist keine hochfeste Schraubensicherung, sondern Abdichtung. Mit der Lötlampe die Muffe ringsrum erwärmen. So lange, bis sie sich löst. Also Hitze und drehen gleichzeitig. Macht man am Besten zu zweit. Kaputt ist keine Option. Dann lieber so lassen.


    Gruss

    Ulrich

  • Nicht auf 250 Grad aufheizen. Das ist keine hochfeste Schraubensicherung, sondern Abdichtung. Mit der Lötlampe die Muffe ringsrum erwärmen. So lange, bis sie sich löst. Also Hitze und drehen gleichzeitig. Macht man am Besten zu zweit. Kaputt ist keine Option. Dann lieber so lassen.


    Gruss

    Ulrich

    Ja, hab ich mir auch gleich gedacht. Die Festigkeit der Kleber (Loctite o.ä.) lässt mit höherer Temperatur allmählich nach. Wir lösen sowas mit 150°C.

    In dem oben verlinkten Datenblatt stand aber ein Einsatzbereich bis 180°C.


    Gruß Jörg

  • Nicht auf 250 Grad aufheizen. Das ist keine hochfeste Schraubensicherung, sondern Abdichtung.

    Die Temperaturbeständigkeit der Loctite-Schraubensicherungen beträgt je nach Produkt 150-180°C. Schau mal hier: Loctite im Vergleich


    Sofern also tatsächlich ein Loctite-Produkt verwendet wurde, stammt die Empfehlung auf 250°C zu erwärmen von Henkel, falls man Schwierigkeiten hat die Verbindung zu demontieren.

    Mit der Lötlampe die Muffe ringsrum erwärmen. So lange, bis sie sich löst. Also Hitze und drehen gleichzeitig. Macht man am Besten zu zweit. Kaputt ist keine Option.

    :thumbup:Edelstahl kann 250°C leicht ab. Deine Pfanne schmilzt ja auch nicht auf dem Herd.;)

  • Hallo Zusammen!


    Danke an alle - mit der Lötlampe (Hitze) hat es funktioniert :-)

    Das einzig blöde das das Gewinde so groß ist - das das Scheibenventil genau so stehen bleibt - das der Hebel unten ist.


    Irgendwelche Ideen? (Foto-Anbei)

  • Auslass ist eingelötet? Dann mit Dichtung (Flüssige Gewindedichtung/Teflonband) aufschrauben und eine halbe Umdrehung vorher aufhören!

    Ja - der Auslass ist eingelötet - Würde hier eventuell wieder Loctite verwenden - damit ich es nicht "ganz Aufschrauben muss" - Welche variante von Loctite würdet ihr empfehlen?

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    50 Völker I Carnica Biene I Segeberger Beute I DNM + DNM 1,5

  • Siehe Harold, oder:

    Ich würde es mit einem Silicon Dichtband aufschrauben, den Quetschhahn wieder daran befestigen und zur Erntezeit verkaufen. Vorher ein Fass in der Größe und Ausführung kaufen die passt.

    Die Preisdifferenz wird so viel nicht ausmachen dass es nachhaltig schmerzt. Wer das Fass zum abpuffern von Mehrmengen braucht, der ist froh, wenn er zu dieser Zeit überhaupt irgend ein Fass bekommt. Das Fass wird somit zum Wanderpokal, ist dann vielleicht auch eine gute Verwendung.


    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.