Wie oft die Bienen"stören"?

  • Hallo an alle,
    der Versuch als Anfänger eine Antwort auf eine Frage zu bekommen hat wie so oft noch mehr Fragen aufgeworfen.
    Ein langjähriger Imker in meiner Nähe hat sich meine Beute angesehen,
    die meiner Meinung nach zu viel Feuchtigkeit enthällt. Meine Frage war, warum habe ich Ende Mai nur knapp 12 Pfund Honig als Ertrag bei einem Zandermagazin mit zwei Bruträumen und einem Honigraum bei je 10 Rähmchen ? In der Nähe stehende Beuten bringen z.Zt mehr als doppeltsoviel.
    Seine Antwort war, die Bienen nicht so oft stören. Mein 7-Tage Rhytmus wäre zu viel, er würde alle 14 Tage nachsehen.
    Also, in welchen Rhytmen besucht Ihr Eure Bienen, wie oft darf man sie stören und wirkt sich eine Störung z.B auf die Volksentwicklung und den Honigertrag aus?
    Liebe Grüße

  • Es hat schon immer Versuche gegeben, mit so wenigen Eingriffen wie möglich übers Bienenjahr zu kommen. Ich erinner mich da an Versuche von Eikmeier, Holtermann und anderen. Die kamen mit drei, vier Eingriffen aus. Wichtig sind: Frühjahrskontrolle, Erweiterungen und Honigraumfreigabe(n),Schwarmkontrollen(Dabei reicht ein 9 Tage-Rhythmus, 14 Tage sind zulang, da kann einen schon ein Schwarm dazwischenfunken), Ablegerbildung und Zucht, Umweiselungen und vereinigen mit Ablegern,Abernten, Wintersitz einrichten, Auffüttern, Varroa-Behandlungen. Hab ich noch was vergessen? Werden die "anderen" bestimmt ergänzen. V.H.w. Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.