Dickwaben entdeckeln <> kein Deckelwachsschmelzer vorhanden

  • Moin.


    Ich möchte gerne im kommenden Jahr ein paar Änderungen vornehmen.

    Eine davon ist die Honigräume von Segeberger 1.0 auf Segeberger Flachzarge umstellen.

    Bei dieser Gelegenheit dann auch Honigraum-Rähmchen ohne Hoffmann-Seiten, sondern gerade Seiten.

    Dazu 11er und 10er Abstandsschienen aus Kunststoff.

    Die 11er Schiene wird beim Ausbau der Mittelwände in der ersten Tracht (Raps) genutzt.

    Danach mit ausgebauten Waben Umstellung auf 10er Abstandsschienen, um Dickwaben bauen zu lassen.

    Für eben diese Dickwaben wurde bereits ein Speedking von Pierce angeschafft.

    Nun zu meiner Frage: Da ein Deckelwachsschmelzer nicht ins Budget passt, was kann sinnvolles mit dem Deckelwachs-Honig-Gemisch anfangen,

    welches bei der Ernte wohl reichlich anfallen würde?


    Danke im voraus für eure Ideen :-)

  • Da ein Deckelwachsschmelzer nicht ins Budget passt, was kann sinnvolles mit dem Deckelwachs-Honig-Gemisch anfangen,

    welches bei der Ernte wohl reichlich anfallen würde?

    In Hobbocks zwischenlagern, und dann entweder einen Deckelwachsschmelzer ausleihen, oder zu einem Kollegen wenn's passt. Nur als Beispiel: Mietpool Tyroller


    Sieht dann vermutlich im Herbst/Winter so aus.

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  • Ich lasse das Wachs-Honig -Gemisch vom Entdeckeln abtropfen, der Rest wird mit warmen Wasser aufgegossen.

    Umrühren und bißchen stehen lassen.

    Danach schwimmt das Wachs relativ sauber oben auf,entfernen.

    Das Honigwasser bekommt Besuch von ein paar freundlichen Reinzuchthefen, so verwandeln wir Wasser zu Wein......8)

  • holtermann

    Hallo, hast du mit so Schienen mal gearbeitet ? Ich habe ein paar 11er davon und die sind leider Mist, weil meine Rähmchen die Ohren dünner haben und tief in die Schienen rutschen........

    Werde auf die vorhandenen Schienen mal probeweise Klötzchen kleben.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Mein Geheimtip: Sparen auf einen Deckelwachsschmelzer !!! Den brauchst Du frühestens Ende Mai. Vll. haste bis dahin auch noch Birthday. Gelten als die eierlegende Wollmilchsau in der Imkerei.

    Wenn Du kleine Änderungen vornehmen willst, dann ändere die Art und Weise, wie Du die Dinge ausführst.

    Wenn Du große Änderungen vornehmen willst, dann ändere die Art und Weise, wie Du die Dinge beurteilst.

  • Um wieviel Völker geht's bei der Honigernte ?


    Bei bis zu 20 habe ich eine einfache Verwendung von "gegabeltem" Deckelwachs (beim Speedking ist es etwas mehr Honig - habe ich auch schon verwendet):


    Das Wachs/Honiggemisch wird nach dem Abtropfen (2 - 3 Tage) im Entdeckelungstisch in Eimer mit Deckel gefüllt und verschlossen. Diese bewahre ich bis zur Sommerhonigernte auf - das ist kein Problem; denn wg. des hohen Honiganteils im Wachs verschimmelt da nichts). Gemeinsam mit dem Entdeckelungswachs der Sommerhonigernte wird das Ganze mit warmem Wasser im jew. Eimer übergossen und über Nacht stehen gelassen. Das Wachs wird krümelig und lässt sich dann prima mittels Haushaltssieb abschöpfen. Die restl. Honigbrühe übers Sieb und das Wachs in Eimern mit Deckel gesammelt (Honigwasser ausdrücken, so dass es nur noch feucht ist) und Eimer mögl. dicht verschlossen.


    Im gesammelten Honigwasser löse ich Zucker im Verhältnis 0,75 : 1 auf, so dass eine dünne Lösg. entsteht, und verteile dieses Futter auf die Futterzargen der Völker. Wegen des Honigdufts ist es besser, man gibt abends jedem Volk einen Teil davon, um Räuberei am Stand zu meiden. Die Bienen lieben es und lagern es flugs ein.


    Das Entdeckelungswachs geht später mit den Honigwaben in den Dampfwachsschmelzer - ergibt schöne, helle Wachsblöcke...