Kosten Kalkulation Königinnenvermehrung

  • Guten Abend,

    Es gibt ja genügend Ansätze zur Kalkulation von Betriebskosten und Gewinn der Honiggewinnung und dessen Verkauf. Kennt jemand Kalkulationen für die Königinnenvermehrung im größeren Stil?

    Bin ich mal gespannt 🤩


    schönen Abend

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • aha,

    nö, meine Königinnen mögen ja keine eierlegenden Wollmilchsäue sein, aber bissel Arbeit macht das schon - selbst ohne Körschein.


    Weiselzucht ist was für Leute ohne Schmerzempfinden.


    B in ja kein Profi, wie fas talle hier, aber so mach ich das.


    -Zuchtvolk finden - das sollt eines sein, was ein, zwei Jahre vorher "gut mitgespielt" hat.


    -dann braucht man einen Sammelbrutableger, der rechtzeitig nicht nur Nachschaffung will.

    Früher habe ich gern umgelarvt, aber in den letzten Jahren haben Wetter und Volksentwicklung nur die Notvariante Bogenschnitt zugelassen.

    Dann hat man so 20... 25 Zellen. Manche sind eng zusammen - Käfigen - dann waren es nur noch 15.


    Es schlüpfen 14 Jungköniginnen.


    Eine davon mögen die Bienen im EWK (ich verwende imer noch die alten Sachen, weil, davon hab ich endlos viele...) nicht.

    Also nur noch 12.


    Dann werden die EWK unter Berücksichtigung von Wetterentwicklung verbrachter Zeit als eine Art "Kunstschwarm" freigelassen.

    Wenn's gut geht, beträgt die Erfolgsquote 80% - davon sortiere ich dann noch mal nach Vitalität und Brutnest - es bleiben dann von den anfangs 20 Zellen etwa 10 Weiseln.


    Was kosten die jetzt?

    Will niemand bezahlen. Bei einem Handwerker-Stundenlohn von € 60 würde ich dann so ungefähr auf 80 Euro kommen.


    Ich weiß, daß das zu langsam ist, aber schneller geht's bei mir nicht. Wird auch nicht mehr besser.

    Die EWK müssen vorbereitet werden. Futterteig mach ich/wir, also meine Frau selber....


    OK - dafür brauche ich keine fremden Weiseln kaufen - die Inzucht sollten die Drohnen vermeiden und früher kriegte man ja auch noch einen Schwarm angeboten, der nicht in der Kirchsturmspitze hängt.


    Grüße Ralf

  • Guten Morgen.

    Zuerst muss man unterscheiden, was du für ein Ausgangsmaterial hast.

    Sind es Königinnen aus Zuchtstoff von Zuchtvölkern, oder nur gute Völker die Nachzuchteürdig sind.

    Dann gilt es zu bedenken was für Bienenköniginnen bietest Du an? Carnica sind leider vom Verkaufspreis bei uns jedenfalls schlechter als Buckfast. Wie sieht dein Aufwand dafür aus. Lässt du sie im Volk ziehen oder im Brutschrank? Bietest du sie Begattet oder Unbegattet an?

  • Guten Morgen.

    Zuerst muss man unterscheiden, was du für ein Ausgangsmaterial hast.

    Sind es Königinnen aus Zuchtstoff von Zuchtvölkern, oder nur gute Völker die Nachzuchteürdig sind.

    Dann gilt es zu bedenken was für Bienenköniginnen bietest Du an? Carnica sind leider vom Verkaufspreis bei uns jedenfalls schlechter als Buckfast. Wie sieht dein Aufwand dafür aus. Lässt du sie im Volk ziehen oder im Brutschrank? Bietest du sie Begattet oder Unbegattet an?

    Moin c.valentin

    es Buckfast-KÖ aus Zuchtstoff von renommierten Züchtern auf Belegstelle begattet. Also F1 Nachzuchten von bewerteten KÖs. Aufzucht im Brutschrank. Begattet und unbegattet.

    Danke und Grüße ☀️

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Einen wunderschönen guten Morgen, an diesen wunderschönen kalten, guten Morgen :-)


    Ich habe mir die PDF-datei von unsere Bayerischen Landesanstalt für Wein und Gartenbau angeschaut.


    Da die Belegstellengebühren, die Besamungsgebühren und die Fahrtkosten mittlerweile um ein Vielfaches höher sind kann diese Berechnung nur schon etwas älter sein.

    Trotzdem zeigt Sie schon alleine bei den unbegatten Königinnen, wer seine unbegatten Königinnen für 5 € , Weiselzellen inbegriffen, verkauft zahlt drauf.

    Mittlerweile ist es so, das eine Weiselzelle mind. 10 € und eine unbegattete Königin 15 € kosten muß.

    Wer sich einmal die Mühe macht und die Preissteigerungen von den Belegstellengebühren, keine Gebrauchsbelegstelle ab 8 € - 25 € auf Baltrum (ist nicht mitberechnet) anschaut, der kann sich ausrechen, das die errechnete Summe von 25,10 € nie und nimmer reicht.

    Luffi, wie alt ist den die Berechnung? Weißt Du das ?

    Ein Zuchtvolk, ist es für mich um ein Vielfaches mehr Wert, als 150 €.

    Schade, das die LWG Ihre Berechnung nicht mal aktuallisiert.

    Fakt ist doch:

    Wer mit einer guten Biene arbeiten will, bekommt diese Biene/Königin nicht zum Schnäpchenpreis.

    Und Wer seine Königinnen unter Wert verkauft, hat selber Schuld.

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Nochmal ich :-)


    Gerade im Imkermarkt gelesen, 30 € für eine Buchfastkönigin und 135 € für ein Volk im Frühjahr.

    Selbst wenn es sich hier um Hobbyimker handelt, verstehe ich nicht wie diese Preise zustande kommen.

    Rechnet man z.B. bei einem Bienenvolk und das braucht man ja auch um Königinnen zu ziehen und von diesem Pflegevolk, bekommt man meistens keinen Honig mehr, nur die normalen Kosten wie :

    Rähmchen, leer 10 St. a`1,40 € = 14,00 €

    Mittelwände 1, 3 kg a`20 € = 26,00 €

    Futterkosten ca. 25 kg a`0,80 € = 20,00 €

    Königin a` 35,00 € = 35,00 €

    ____________________________________________________

    insgesamt = 95,00 €

    ohne Arbeitszeit, Risiko und Fahrtkosten hat der Imker der diese Völker im Frühjahr verkauft draufgezahlt und der Käufer freut sich, das Er, Ertragsvölker bekommen hat und selbst wenn diese Völker nicht so gut sind und evtl. 30 kg Honig bringen, Er das kg für 10 € verkaufen kann hat der Käufer schon 205 € indirekt verdient.

    Es gibt Imker, auch Große, die machen Ableger oder kaufen jedes Jahr Völker/KS ,gehen mit Ihnen Wandern und schinden Sie so aus, das Sie den Winter nicht überleben.

    Die Einfütterung sparen Sie sich, der letzte Honig aus dem Brutraum wird auch noch geschleudert und dann einfach KS oder die Ableger einhängen und gut ist`s.

    Mehr kann man nicht verdienen, ob es aber Tiergerecht ist oder mit dem eigenen Gewissen vereinbar ist, weiß ich nicht.


    In welcher Landwirtschaftsbrachne verdient der Käufer in einem Jahr so viel, das der Kaufpreis des Tieres irrelewant ist?

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • verstehe ich nicht wie diese Preise zustande kommen.

    Hallo Heike,

    du musst halt gegen solche Rechnungen konkurrieren:

    1 Wabe von 20 aus dem DN oder Zandervolk= 10€

    2 Futterwaben aus dem Winter= 5€

    7 Mittelwände und Rähmchen= 21 €

    Futter 20€

    Sind 56 €...........

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401