Kosten Kalkulation Königinnenvermehrung

  • ohne jemand nahe treten zu wollen...

    Denkst du denn was zu 10k en Stück aufgezogen wird, ist wirklich besser?


    Fest steht für mich;

    Eine genetisch schlechte Queen bestens aufgezogen

    ist genau so gut oder gar besser, wie

    die beste Genetik schlecht aufgezogen


    ohne jemand nahe treten zu wollen


    Und genanu das wird sich eben nicht ändern, auch wenn ne Standbegattete 50€ bringt.

    Ohne jemand nahe treten zu wollen

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Der Unterschied ist nur, das jemand der 10k Königinnen zieht, mit Sicherheit eine bessere durchschnittliche Qualität zieht, als jemand mit wenigen. Da muss halt einfach alles passen, Fehler korrigieren ist teuer.


    Ich kann definitiv sagen, das die Qualität meiner Königinnen definitiv angestiegen ist, seitdem ich mehr Königinnen ziehe und lieber ne Kö die nichts wird abdrücke.

  • Fest steht für mich;

    Eine genetisch schlechte Queen bestens aufgezogen

    ist genau so gut oder gar besser, wie

    die beste Genetik schlecht aufgezogen

    kommt drauf an für was. Für Wirtschaftsvölker sicher. Um davon nachzuziehen nicht :)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Die Kosten zur Erstellung einer Königin habe ich mal für meinen Betrieb gerechnet und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

    Standbegattete Königin, 30€

    Landbelegstellen Königin, 40€

    Inselbelegstellen Königin, 65€

    Bei diesen Werten handelt es sich um reine Herstellungskosten ohne Marge. Berücksichtigt wurden, Anschaffungskosten Material inkl. Abschreibung auf 10 Jahre, Wirtschaftsvolk zur Erstellung der Begattungseinheiten, entgangene Honigernte, Futter und Fahrtkosten sowie 75% Begattungserfolg.

  • Ja Helmut, doch ein Mercedes bei Trabbi repariert, könnte sich evt gar nicht mehr bewegen.;)


    Liebe Grüße Bernd

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • ...

    Luffi, wie alt ist den die Berechnung? Weißt Du das ?

    ...

    Hallo Heike!


    Weiß ich leider nicht, aber was man alles berechnen kann ist doch "schön". Wenn ich daran denke, was ich alles für Zeit in die Königinnenzucht und die Selektion stecke dann komme ich da nicht mit bei den Preisen. Aber das Thema heißt ja: Kosten der KöniginnenVERMEHRUNG, oder?

    Was nicht so richtig abgebildet ist, das sind die weiten Entfernungen zu sicheren Belegstellen, die dann noch in Gegenden sind, wo die klimatischen Bedingungen schlecht sind. In einem Jahr mit schlechten Wetter, kann das eine Katastrophe sein, wenn die Mädels nicht richtig begattet sind. Wird alle umgeweiselt so bald es geht. Was kostet so eine Königin?

    :eek:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Nach Lutz Eggert ist die Zucht defizitär. Die Vermehrung durchaus einträglich sofern man vernünftige Preise erzielt. Und vernünftig fängt bei >75€ an. Tendenz steigend (KÖ mit Nachweis und Belegstellenbegattet)

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Der macht das ja auch schon seeeehr lange ;)


    Aber natürlich, wenn man sich die Zucht spart und fertiges Material abgreifen kann, kann dessen Vermehrung sich natürlich lohnen. Gerade VSH ist da ein sehr gutes Beispiel! 👍

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von rase ()

  • imkerforum.de/attachment/15114/In der Literatur wird man fündig:


    (Die Abweichung zwischen letzter und vorletzter Zeile ergibt sich aus dem Begattungserfolg, man hat 80% angenommen, was einem Faktor von 1,2 für die Kosten entspricht (bei künstlicher Besamung 1,1: entsprechend einem etwas höheren Erfolg).

    also die Preise passen gar nicht. Eine besamte Königin für 60 Euro? Realistisch ist eher 130 bis 160