Thermometer / Hygrometer Sensor

  • Hallo @all,

    hat jemand von euch schonmal ein Thermometer oder Hygrometer Sensor für die Kontrolle in euren Beuten genutzt?

    Ich denke darüber nach, im Winter über einen Kabelsensor in der Beute zu messen. Mich würde es interessieren, ob ich die Daten als weiteres Indiz über den Gesundheitszustand nutzen kann.


    Beste Grüße

    Marcus

  • Nö, das wird wohl nichts. Oder wie möchtest Du sicherstellen das der Sensor immer in der Mitte der Wintertraube ist? Was du messen wirst, wird mit Sicherheit davon abhängen wo gerade die Wintertraube ist, vor allem bei schwachen Völkern. Bei starken Völkern, wo die Wintertraube die ganze Beute benötigt, wird weniger Varianz da sein, aber trotzdem wird der Fehler nicht konstant sein...

  • Hast du schonmal die Suchfunktion dazu benutz

    Ja habe ich und zu dem Thema Hygrometer Analyse konnte ich nichts finden.


    Auch wenn sich die Wintertraube bewegt, sollte es über die Zeit vom Messpunkt aus gesehen zu einer vergleichbaren Messung kommen. Es geht mir um eine Tendenz & keine Tagesgenaue Messung.


    Die Luftfeuchtigkeit sollte sich aus meiner Sicht unabhängig von der Wintertraube in der Beute halten, oder sehe ich das falsch?

  • Moin,

    natürlich wirst Du etwas messen und auswerten können. Bei den Stockwaagen wird dies ja ebenfalls teilweise mit angeboten, etwa bei beehive monitoring und anderen auch. Allgemein kann man das "Messen" als Groberfassung von Vitaldaten annehmen, da bei einem aufgelegten Sensor nicht viel mehr rauskommen dürfte. Aber immerhin. Ich habe auch ein Volk, wo ich das mache, ist aber so nichts wert. Würde man lange Fühler und dann pro Wabengasse 3-4 nutzen und diese komplett einhängen -ähnlich einem Bratenthermometer- und jedes einzelne Element auswerten, so kann ich mir vorstellen, dass es eine bessere Datensammlung ergibt, woraus Schlüsse wie Bienensitz, Stärke, Bewegen in der Beute, Traubenbildung ja/nein und auch nutzbare Vitaldaten gezogen werden könnten.

    Das kann man mit Beobachten auch und sogar besser machen werden viele sagen. Stimmt vielleicht aber vor 10 Jahren dachten auch nur wenige, dass es E-Autos in Serie geben wird...

    LG und viel Spaß beim Bastel. Rudi

  • Moin,

    natürlich wirst Du etwas messen und auswerten können. Bei den Stockwaagen wird dies ja ebenfalls teilweise mit angeboten, etwa bei beehive monitoring und anderen auch. Allgemein kann man das "Messen" als Groberfassung von Vitaldaten annehmen, da bei einem aufgelegten Sensor nicht viel mehr rauskommen dürfte. Aber immerhin. Ich habe auch ein Volk, wo ich das mache, ist aber so nichts wert. Würde man lange Fühler und dann pro Wabengasse 3-4 nutzen und diese komplett einhängen -ähnlich einem Bratenthermometer- und jedes einzelne Element auswerten, so kann ich mir vorstellen, dass es eine bessere Datensammlung ergibt, woraus Schlüsse wie Bienensitz, Stärke, Bewegen in der Beute, Traubenbildung ja/nein und auch nutzbare Vitaldaten gezogen werden könnten.

    Das kann man mit Beobachten auch und sogar besser machen werden viele sagen. Stimmt vielleicht aber vor 10 Jahren dachten auch nur wenige, dass es E-Autos in Serie geben wird...

    LG und viel Spaß beim Bastel. Rudi

    ich werde mich nächsten Winter mal daran machen :)


    danke für deinen Beitrag!

  • Man muss das anders rum angehen. Informationen finde ich nur dann wirklich nützlich, wenn ich Aktionen daraus ableite, also Entscheidungen über Taten damit treffe. Um festzustellen welche Sensoren ich an welchen Orten in welcher Qualität brauche, muss ich also zu erst wissen, worüber will ich eigentlich entscheiden und was ist das eigentliche Problem?


    Beispiel:

    Problem: ich bin unsicher wann ich im Dezember eine Beträufelung durchführen kann, weil ich von außen nicht erkenne, ob die in der Wintertraube sitzen.
    Lösung: ich brauche eine Sensorik, mit der ich erkenne ob eine Wintertraube da ist.


    Jetzt wissen wir, was wir brauchen und können die Sensorik entwickeln.


    Welche Probleme möchtest du mit dem Hygrometer lösen? Man kann sowas natürlich auch aus reinem Interesse rein hängen und dann mal schauen. Aber die Gefahr dabei ist, dass man dann im Eifer des Gefechts bei seltsamen Messwerten übereilte Entscheidungen trifft oder dass man mit den Messwerten gar nichts wirklich anfangen kann und am Ende nichts davon hat. Hab ich schon bei anderen Elektronikprojekten durch ...


    Aber letztendlich, wenn es den Bienen nicht schadet und dir Spaß macht, nur zu! Ich unterstütz dich auch gern bei Detailfragen zu Schaltplänen oder so.

  • Es geht mir um eine Tendenz & keine Tagesgenaue Messung.

    Um eine Tendenz ablesen zu können muss man den/die Meßfehler kennen und diesen beziffern können. Ansonsten weist Du ja nicht ob der mögliche Fehler nicht größer ist als der Unterscheid zwischen gemessenen Einzelwerten? Oder anders rum formuliert, Du musst wissen ob evtl. Wertunterschiede signifikant sind un das geht ohne Feherrechnung nicht.

    Die Luftfeuchtigkeit sollte sich aus meiner Sicht unabhängig von der Wintertraube in der Beute halten, oder sehe ich das falsch?

    Was man messen kann ist meist nur die relative Luftfeuchte und die ist leider auch stark von der Temperatur abhängig...

    da bei einem aufgelegten Sensor nicht viel mehr rauskommen dürfte

    Naja, diese Sensoren sollte man auch nicht auflegen sondern zentral in die Brutwabe einbauen, aber das ist umstämdlich und im Winter gibt es oft keine Brutwabe....