Bienengift-Allergie und Corona-Impfung

  • Leider kam es gleich am ersten Tag des Impfstarts in England bei zwei Allergikern zu einem anaphylaktischem Schock. Werden nun die Bienengiftallergiker nicht zur Corona-Impfung zugelassen? Denn wie die beiden betroffenen Briten hat ja fast jeder Bienengiftallergiker den Epipen griffbereit.

    Hat das jemand schon mit seinem Allergologen geklärt?


    Bitte keine Kommentare zu Impfpflicht, Nanochips im Serum, Genmutationen durch mRNA, etc.

  • Was hat der COVID-19 Impfstoff mit Bienengift gemeinsam? Mir erschließt sich der Zusammenhang und Deine Logik nicht... ;-( ... - Oder hast Du die Info auf welchen Stoff die "COVID-19 Impfstoffallergiker" allergisch waren?

    (Ich bin gegen ein halbes Dutzend Stoffe allerergisch, aber ich nehmen nicht an das ich gegen den Impfstoff allergisch wäre - die Wahrscheinlichkeit ist einfach zu gering...)

  • Die Frage wird und kann dir keiner beantworten. Schließlich handelt es sich um einen neuartigen, so gut wie ungetesteten, Impfstoff.

    Also rein damit, .... du kennst doch das Lied : " da ist der Wurm drin " , ( Jürgen von der Lippe )

    ... alle sagten das es unmöglich ist, .... bis einer kam der das nicht wußte

  • Es gibt manchmal besonderen Beratungs- und Prüfbedarf bei Allergikern, ehe sie geimpft werden dürfen, weil das Risiko von unerwünschten Nebenwirkungen oder allergischer Reaktion beim Impfen statistisch höher ist. Es wäre also durchaus möglich, dass man mit bestimmten Allergien nicht einfach zum normalen Impftermin im Impfzentrum aufschlagen darf. Mehr als diese allgemeine Information zur Impfung von Allergikern kann ich aber leider im Moment auch nicht geben.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Die Frage wird und kann dir keiner beantworten. Schließlich handelt es sich um einen neuartigen, so gut wie ungetesteten, Impfstoff.

    Also rein damit, .... du kennst doch das Lied : " da ist der Wurm drin " , ( Jürgen von der Lippe )

    Der "Impfstoff" selber ist aber nicht das Problem. Die Allergene sind eher Konservierer, Wirkverstärker und so weiter. Wenn das Standarddinger sind sollte das keine große Gefahr darstellen.

  • Impfungen werden aus gutem Grund in Arztpraxis oder im Fall der Coronaimpfung in ärztlich besetzten Impfzentren gemacht. Wenn der Allergiker „dran“ ist, darauf hinweisen, dass eine Allergievorgeschichte besteht, Epipen dabeihaben kann nicht schaden. Und dann „Augen zu und durch“. Wenn ne Reaktion kommt, müssen die Profis damit fertigwerden (und sind sie ja auch bei allen bisher publizierten Fällen).

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 8 Völker

  • Schließlich handelt es sich um einen neuartigen, so gut wie ungetesteten, Impfstoff.

    Ja, 20.000 Probanden sind so gut wie nichts. Aber mach Dir keine Sorgen, die Briten machen einen tapferen Massentest. Bis hier in Deutschland jemand außerhalb der Risikogruppen an den Impfstoff kommt, haben wir Millionen von Probanden.

    Übrigens kam es bei den Tests in Phase III der Zulassung auch in der Placebogruppe zu möglichen allergischen Reaktionen. Das waren mit 0,51 % kaum weniger als in der Gruppe, die den Wirkstoff erhielt (0,6%).

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Momentan gibt es wöchentlich ein paar hunderttausend neue "Probanden". Nicht nur England impft, sondern auch USA und in kürze gibt es einen zweiten Impfstoff ...

    Bis ich dran kommen könnte, ist dies wohl der meistgetestete Impfstoff... ;-)

  • Die Allergene sind eher Konservierer, Wirkverstärker und so weiter.

    Vorhin hat einer der täglichen "Erklärmediziner" in den Nachrichten dazu gesagt, es handele sich u.a. vorzugsweise um einen Stoff namens "PEG" in Form von "Nanokapseln", in die der Impfstoff quasi für die Verabreichung "eingepackt" und injektionsfähig gemacht wird. Der Stoff ist als allergen, bzw. stark allergen bekannt. Das war aber nur ein bekannter Stoff, der zu bekannten Nebenwirkungen führen kann, nur eben namentlich benannt.


    Bevor ich irgendwann mal an die Reihe kommen sollte, werde ich wie üblich mit meinem behandelnden Facharzt absprechen, ob und wie ich zu gegebener Zeit verfahren sollte. Das sollte auch jede(r) andere für sich tun, wenn man sich sich der Sache nicht sicher ist. Ich bin mir zwar sicher, spreche solche Schritte aber prinzipiell mit dem Allergologen ab.


    Mindestens die eigenen Hausärzte wären die richtigen Ansprechpartner. Wenn die nicht weiter wissen, wird denen wohl ein Facharzt helfen müssen, um eine sichere Entscheidung zu ermöglichen.

  • Der Grund für allergische Reaktionen liegt - einfach ausgedrückt - in einem überempfindlich reagierenden Immunsystem. Das kann keiner voraussehen, wenn es bisher nicht der Fall war.


    Ganz ähnlich wie beim Bienenstich und folgende Allergiereaktionen - nicht voraussehbar, kann noch nach Jahren empfangener Bienenstiche ohne weitere Reaktionen außer Schwellung, Jucken und Schmerz dennoch auftreten.


    Es gibt Menschen mit einer Disposition zu Überreaktionen des Immunsystems, die das meistens selbst wissen. Diese sollten sich auf jeden Fall vorher beim Arzt des Vertrauens schlau machen und ggf. Gegenmaßnahmen mit sich führen (Cortison).

    Mit Bienengiftallergie hat das nichts zu tun - jeder Fremdstoff kann irgendwann allergieauslösend wirken.

    Vorhin hat einer der täglichen "Erklärmediziner" in den Nachrichten dazu gesagt, es handele sich u.a. vorzugsweise um einen Stoff namens "PEG" in Form von "Nanokapseln", in die der Impfstoff quasi für die Verabreichung "eingepackt" und injektionsfähig gemacht wird.

    PEG (Polyethylenglycol – Wikipedia) sind Verbindungen, die zur Bildung von kleinen Zellen, sog. Mizellen, eingesetzt werden, die den Impfstoff einkapseln und somit vor dem Abbau im Körper schützen. Sie finden in kosmetischen und pharmazeutischen Zubereitungen schon lange Anwendung aufgrund ihrer nicht-toxischen Eigenschaften. Ohne derartige Strukturen kann die mRNA (Bauplan für die Virus Außenhüllbestandteile) kaum in eine Zelle gelangen, ohne vorher abgebaut zu werden (Mizellen – Wikipedia)


    Ob das dann der Grund für die Allergie war / ist ?....

  • PEG (Polyethylenglycol – Wikipedia) ... Ohne derartige Strukturen kann die mRNA (Bauplan für die Virus Außenhüllbestandteile) kaum in eine Zelle gelangen, ohne vorher abgebaut zu werden (Mizellen – Wikipedia)


    Ob das dann der Grund für die Allergie war / ist ?....

    Für die oder für eine Allergie sicher nicht, aber für die allergische (Über-)reaktion in diesen bekannt gewordenen Fällen mit den Corona-Impfungen in dieser speziellen Konfiguration. So habe ich es nicht erklärt, sondern der Mediziner (Dr. Stürmer oder Dr. Zinn - einer von beiden war es). Ich habe das nur wiedergegeben, weil es kurz vorher so berichtet worden ist.

    Ändert trotz allem nichts daran, dass man es mit seinem Haus- oder Facharzt besprechen sollte. Für Impfskeptiker oder - gegner erübrigt sich das aus Gründen sowieso weitestgehend 8)

  • Ändert trotz allem nichts daran, dass man es mit seinem Haus- oder Facharzt besprechen sollte. Für Impfskeptiker oder - gegner erübrigt sich das aus Gründen sowieso weitestgehend

    Naja, in jedem Impfzentrum soll es ärztliche Aufklärung geben und das von einem Facharzt der auf den Impfstoff geschult ist. Ob das ein Hausarzt besser einschätzen kann ist für mich fraglich...

  • Ich habe mir letzte Woche meine Bienengiftinjektion abgeholt und mein Allergologe hat mich extra darauf hingewiesen, dass es grundsätzlich mindestens eine Woche Abstand bedarf um eine Impfung zu bekommen, egal welche.

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Naja, in jedem Impfzentrum soll es ärztliche Aufklärung geben und das von einem Facharzt der auf den Impfstoff geschult ist. Ob das ein Hausarzt besser einschätzen kann ist für mich fraglich...

    aus meinem Beitrag #9

    Zitat

    Mindestens die eigenen Hausärzte wären die richtigen Ansprechpartner. Wenn die nicht weiter wissen, wird denen wohl ein Facharzt helfen müssen, um eine sichere Entscheidung zu ermöglichen.

    Bei dem zu erwartenden Aufkommen und Warteschlangen muss man dem medizinischen Personal die Arbeit dort nicht noch unnötig durch Beratungsgespräche erschweren, das kann man ihnen auch abnehmen... Muss ja jeder selber wissen, wie er/sie es macht...



    Zitat

    aus #13:

    mein Allergologe hat mich extra darauf hingewiesen, dass es grundsätzlich mindestens eine Woche Abstand bedarf um eine Impfung zu bekommen, egal welche.

    So kenne ich es von meinem auch. Selbst die Grippeimpfung vor einigen Tagen sollte mit 1 Woche Abstand verabreicht werden, auch Thetanus etc.