Gläser-Dilemma

  • Die Dosen Container stehen hier an jedem Glascontainer dabei. Ist halt dann schon vorsortiert und kann ziemlich direkt in den Schrott. Find ich schon praktisch, da der Weg zum Glascontainer eh ansteht und die Dosen dann auch keinen Platz im gelben Sack brauchen.

    Ich selber verwende die Deckel nur neu. In der Anfangszeit hab ich mal die Wiederverwendung getestet und war nicht davon überzeugt, dass man das an einen Kunden geben kann.

    Für Muttis die Marmeladengläser suchen, gebe ich die gebrauchten mit, die freuen sich über die.

    Als Marmeladengläser sind die normalen TO Gläser hervorragend geeignet.


    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Frohe Weihnachten 2020 in die Runde!

    Zuerst einmal: Bei uns werden alle im (2 Pers.-Haushalt) anfallenden Gläser mit den Deckeln, sauber und natürlich ohne Etikett eingelagert. Spätestens zur Einmachzeit findet sich hier auf dem Land immer ein Liebhaber.

    Zum Jahreswechsel soll hier der Gelbe Sack durch die Gelbe Tonne ersetzt werden. Ob danach noch nennenswerte Mengen Altglas hier zum Container gebracht werden , wird sich zeigen.

    Die Honigglaslandschaft ist bei uns ausgesprochen vielfältig:

    Gekauft werden ausschließlich Neutralgläser mit dem Deckel ohne Prägung und für die Abfüllung des hochpreisigen Heidehonigs TO-Gläser mit goldfarbenen Wabendeckel.

    Leider besteht meine Frau auf den Deckel ohne Prägung "Deutscher Imkerhonig" weil der ein büschen billiger ist. Ich selber nähme lieber die Prägung, weil dieser Deckel keine Dichtlippe hat, die normalerweise immer ich abtrocknen muß und die Prägung würde ja auch irgendwo anknüpfen...

    Jedes im Rücklauf erscheinende Glas wird natürlich auch wieder gefüllt: Natürlich alle Neutralgläser und TO-Gläser sowieso und zwar mit Deckel, wenn diese keine Auffälligkeiten zeigen. Leider werden die TO-Deckel zunehmend mithilfe von Werkzeugen geöffnet und dabei beschädigt.

    Selbst wenn die TO-Dichtung nicht mehr korrekt arbeitet, ist das für die Haltbarkeit der festen Honige wohl ohne Belang.

    Die DIB-Gläser werden, wenn sie zu viele geworden sind, mit einer weniger gebräuchlichen Sorte (z.Z. Phacelia) gefüllt.

    Alle anderen Gläser (Supermarkt oder Abfüller wie Dreyer oder Biopharm) werden bei der Abfüllung der preiswürdigeren Honigsorten mit aufgebraucht. Dabei wird darauf geachtet, daß immer nur gleichartige Gläser/Deckel in einen Karton wandern. Das macht bei den Wiederverkäufer*innen einen besseren Eindruck. Bleiben Gläser einer Abfüllcharge übrig, so werden diese entweder im Haustürverkauf abgesetzt oder einem umsatzstärkeren Kunden gegeben, der ein Honigglas als Gastgeber allen Gästen in seinen Ferienwohnungen auf den Tisch stellt.

    Wichtig ist ein optisch ansprechendes, eventuell auffallendes und "künstlerisch" gestaltetes Etikett, welches von dem Glas an sich ablenkt!

    Die Ausnahme macht hierbei natürlich und zwangsweise das DIB-Etikett.

    Mit Gruß aus dem Norden Klaus

    Es war schon schöner auf der Welt, als ich noch den Überblick hatte. Sofie Pfister-Odermatt

  • Frohe Weihnachten euch allen.

    Ich habe seit 4 Wochen eine Kasse des Vertrauens in Betrieb. Sie wurde sehr gut angenommen, aber ausschließlich die kleinen Gläser a 250 g mit TO- Deckel werden gekauft. Die Neutralgläser a 500 g mit Plastedeckel hat bisher niemand genommen, obwohl sie etwas preisgünstiger sind. Das Etikett ist bei beiden Gläsern gleich. Aber optisch sehen die kleinen Gläser mit schwarzen Deckeln edler aus.

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

  • Respekt. Wäre mir zu viel Handling mit den gänzlich unterschiedlichen Gläsern.

    Aber wie ich bereits geschrieben habe, will ich zukünftig die Gläser in das "CI" Design integrieren. Da wäre so eine Mischung eher unvorteilhaft. Denke eher ich werde fremd Gläser sammeln und dann weiterveräußern oder verschenken. Zur not in den Wertstoff-Kreislauf.

  • Sonnenvoeglein : Guggt der Kunde Deiner "Kasse des Vertrauens" - eine sehr ansprechende Bezeichnung - eventuell zuallererst von oben auf die Gläser?

    Was möchte der Kunde mit dem Honig machen? Will er diesen selber essen, dann wird er bald auf 500g umschwenken, oder braucht er vielleicht ein kleines außergewöhnliches Mitbringsel?

    Bei uns sind 250gr Gläser eher eine absolute Ausnahme, die in absehbarer Zeit auslaufen wird.

    Wenn die Qualität überzeugt, wird der Kunde leicht zum Stammkunden und "riskiert" eher das 500g Glas, auch schon des Preisvorteils wegen.

    Rene J. : In Sachen Nachhaltigkeit sind wir hartnäckig. Aus Überzeugung! ;-)

    Gruß Klaus

    Es war schon schöner auf der Welt, als ich noch den Überblick hatte. Sofie Pfister-Odermatt

  • Jetzt habe ich auch ein Gläser-Dilemma:

    Beim ... Neutralglas kommt auch keiner auf die Idee die Deckeleinlage ... wiederzuverwenden.

    Deckeleinlagen bei Neutralgläsern?

    Die hab ich bisher nur ohne (nackter Plastikdeckel) gesehen. Ich finde im Handel auf den ersten Blick auch keine Deckeleinlagen für Neutralgläser zu kaufen, nur für DIB- Gläser.

    Hast Du Dich da vertan oder habe ich was Wichtiges übersehen?

    Meine erste kleine Ernte habe ich jedenfalls ohne Einlagen abgefüllt.


    gewachster Pappbecher aus Recyclingpapier

    Der ist hier für Rübenkraut reserviert ;). Und da wir tatsächlich etwas produzieren, das den Namen "Goldsaft" auch verdient hat, würde ich mich da gern weiterhin von absetzen...

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.

  • Ich habe meine bisher auch ohne abgefüllt, aber such mal bei Holtermann im Glasshop nach Artikelnummer 6156 - Flores Deckeleinlagen


    LG

    Christian