Welche Bäume anpflanzen?

  • Da hast Du natürlich recht. Es dauert. Aber abwarten ist nicht jedermanns Stärke 😏

    Und nur Gehölze machen’s auch nicht, auch wenn der Frager danach fragte.

    Trotz allem für und wider befürworte ich nicht den Rückgriff auf fremde Arten. Die Forstwirtschaft macht’s ja bereits. Müssen wir nicht auch noch.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Trotz allem für und wider befürworte ich nicht den Rückgriff auf fremde Arten. Die Forstwirtschaft macht’s ja bereits.

    Warum nicht? Der Rück-Griff (im Wortsinne) muß sicherlich gut überlegt sein, keinesfalls gedankenlos. Aber da gibt es ja schon jahrelange Forschung, z.B.:

    https://www.thuenen.de/de/wo/p…wandel-und-waldanpassung/

    Daß die Förster vor Ort oftmals gar nicht wissen (können), was sie tun (s.o.) bzw. ökonomischen Zwängen, Bewirtschaftungsvorgaben der Waldeigentümer und nicht zuletzt dem Minderangebot der wenigen übriggebliebenen Forstbaumschulen unterworfen sind, gehört zu den Niederungen der Praxis, die zu überwinden auch wir Imker mit allen Kräften helfen sollten.

  • wenn ich da in meine Jugendzeit zurück denke....

    Die Wälder der Eifel waren gespickt mit Käferfallen. Es MUSS also schon damals ein nich kleines Problem gegeben haben.

    Anstatt schon damals, immerhin 40 Jahre her, zu reagieren, also zb Tannen, Douglasien etc.

    anzupflanzen, hat Förster genau was ? gemacht? Richtig:!:

    WIEDER WEITER FICHTEN in MONOKULTUR:!:

    Wieder besseres Wissen.

    DEN SCHEIß baden wir nun aus.

    Mein Vater war schlauer, Douglasien und Lerchen:P, ich habs die Tage staunend gesehen, rundherum alles kaputt....... Keine Schäden in Vaters Hein (ca 6 Ha)

    In unserer Jagd in der Pfalz das Gleiche, da stehen etwa 50 Ha Weißtannen, auch null Schäden, wärend drum herum fast alles an Fichten hin ist.

    Ein Schelm der ....... denkt!

    Und nun tut der Forst total überrascht.....

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Daß die Förster vor Ort oftmals gar nicht wissen (können), was sie tun (s.o.) bzw. ökonomischen Zwängen,

    Das gilt aber auch für Bienenhalter und Imker.


    Rolf

    Konfuzianer:

    "Man soll ein anständiges Menschenleben führen, aus dem einfachen Grund, weil man ein anständiges Menschenwesen ist."

  • Diese Jahr gesetzt: (Bäume) Auswahl nach Klima und Wasserbedarf

    Edelkastanie

    Robine

    Japanischer Schnurrbaum

    Silberlinde
    Mandelweide

    Gruß

    "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen." (Karl Valentin)

  • Wenn es um Bäume geht, helfen ehrlich gesagt reine Pflanzenlisten wenig, wenn man den Standort nicht berücksichtigt. Regional- und Lokalklima spielen hier heftig mit rein, dazu kommt der Klimawandel https://www.klimawandelgehoelze.de/klimawandelgeh%C3%B6lze/ . Da hilft nur zum einen in der Nachbarschaft umschauen und zum anderen mit den Nachbarn reden, um zu erfahren was warum vielleicht eben nicht in den Gärten zu finden ist. Hilfreich finde ich immer Vergleiche zu bekannten Arten. Mit "blüht zeitgleich mit Robinie" kann ich mehr anfangen als mit Blütezeit Mai-Juni. Und solche Kleinigkeiten wie "Blüte spätfrostgefährdet", "in der Jugend Winterschutz erforderlich" oder "bildet Ausläufer" stehen auch in den Katalogen nur im Kleingedruckten, sind aber immens wichtig.

    Ich habe hier auf 250 m NN am nördlichen Rande der Wetterau und damit des Weinbauklimas (Esskastanie hat ihren Grenzbereich) gute Erfahrungen mit selbiger gemacht. Auch die Förster pflanzen sie immer mehr wegen der Trockenheitsresistenz im Alter. Dazu Bienenbäume (vertragen jung keine Starkfröste), Streuobst in allen Varianten, Salweide und immerblühende Mandelweide. Haselnüsse stehen schon große da. In einem Garten frisch gepflanzt und somit noch ohne eigene Erfahrung: Schnurbaum, Gleditschie, Henrys Linde, Gelbholz, Zuckerahorn, Blumenesche, Rotahorn, Goldregen, Tulpenbaum, französischer Ahorn. Kriterien: Sie müssen den Familienmitgliedern gefallen und sollen möglichst in Trachtlücken v.a. Pollen liefern.

  • Aber ein Walnuss-Baum ist nun erst Recht kein Nektar Pollen Lieferant.

    Bei mir wurde Anfang Juni der Hartriegel sehr gut beflogen.

    Dubium sapientiae initium. Zweifel ist der Weisheit Anfang. René Descartes

  • Hallo,


    hat hier jemand Erfahrung mit dem Trompetenbaum gemacht. Ihn gibt es als Prächtigen Trompetenbaum und als Großkronigen Trompetenbaum. Er soll reichlich Nektar bieten und unempfindlich gegen Trockenheit und Kälte/Frost sein.