Welche Bäume anpflanzen?

  • Hallo Wasgau Immen,

    1227-8924cebcca981b2652b80bd139e74dd51da21ea8.gif schritte schrieb: und die Kräuter

    „.... findest du nicht mehr, und die kommen auch nicht mehr.“

    Und warum findest Du die Kräuter nicht mehr?

    Auf Wiesen geht das durch Schnittanzahl und stickstoffarme Düngung.

    Natürlich ist es auch eine Frage des Standorts. Da Boden, Niederschlag und ...

    Also Ausdauer und etwas mehr Gelassenheit. Schnell mal auf dem Acker was ansäen ist nicht die Lösung.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • es gibt ne Unzahl Gründe, warum das, was eigentlich alle sich wünschen, nie wieder von alleine zurück kommt. Klima, Landwirtschaft ( Schafe und besonders Pferde befressen HIER einfach jeden Flecken Unland, jede Wiese, sei sie noch so mager, wird gnadenlos abgemäht (sogar mein Eigentum wird nicht verschont, ungefragt!! versteht sich! da gibst du dir Mühe, und der Pferdepappatrottel aus dem Nachbardorf entdeckt ne dolle Blumenwiese...... ZACK AUS IST DEIN TRAUM) Hecken und Wegränder werden sogar im Tiefsten Pfäzerwald dem Ordnungssinn zum Opfer gebracht.

    Das Ganze nennt sich dann Naturschutzgebiet oder noch besser: Biosphärenreservat

    Davon bin ich umzingelt.

    hat keinen Zweck mehr...;(

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Habe gerade heutemittag bei arte einen Bericht über den Pfälzer Wald gesehen. Imker Bunsen hat Bienen auf einer kleinen Lichtung aufgestellt und dabei wurde erwähnt, daß zur Eßkastanienblüte 10.000 Völker dort aufgestellt werden. Und klar, Ackerbau ist nicht viel im Wald, war früher schon nicht gerade üppig.

    Viele liebe Grüße auch an Hänsel und Greta und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • die kleinen Schaf- und Pferdehalter?

    dem ist so.


    mker Bunsen hat Bienen auf einer kleinen Lichtung aufgestellt und dabei wurde erwähnt, daß zur Eßkastanienblüte 10.000 Völker dort aufgestell

    der steht kaum 500 Meter von mir wech, wo die 10K Völker sein sollen is mir ein Rätsel.

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  • mker Bunsen hat Bienen auf einer kleinen Lichtung aufgestellt und dabei wurde erwähnt, daß zur Eßkastanienblüte 10.000 Völker dort aufgestell

    der steht kaum 500 Meter von mir wech, wo die 10K Völker sein sollen is mir ein Rätsel.

    Der Imker Bunsen meint sicherlich alle Wandervölker in der Edelkastanie...

    Wobei da 10.000 eher etwas wenig sind...

    :roll:


    Oder ist es so wie beim Versuch in der Rhön, als wir vom LV Buckfastimker Bayern eine Belegstelle einrichten wollten. Aus 8 Völkern in der Gegend wurden 80 Völker, dann 800 Völker. Zuletzt waren es dann alle Völker aus dem ganzen Landkreis, die massiert im Bereich von 7 km Umkreis hätten gestanden haben sollen... Alleine wir konnten sie nicht sehen.

    :eek:

    wasgau immen

    Vielleicht ist das ja auch bei dir so?

    :cool:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von luffi ()

  • weisst, Stefan, der Pfälzer Wald ist riesig, viele gute Kastanienecken sind unbekannt und meist unbequem zum Anwandern. Also echt ungenutzt!

    Die Zahl 10K Völker, ich weiss es nicht, man könnte das aber denken.. auf jeden Fall nicht "zu viele", mal abgesehen von dem bekannten Bienepuff am Rande der Haart.

    Aber darum gehts mir nicht. Es gibt so unendlich viele Keschde, da nimmt keiner dem Anderen was wech;) unmöglich! (die Tracht ist eh meist nich so fett.....)

    Mich regt der Umgang mit nicht nur meinem Eigentum auf! Hier wird gnadenlos zu geschlagen.

    3 mal im Jahr!!! ne Schafherde irgendwo drauf getrieben..... ausser Ginster findest du da NICHTS mehr.

    Die werden eingepfercht, damit auch ja ALLES rasiert wird, nich ma eben drüber getrieben.

    Dann die Pferdekoppeln, furchtbarer Anblick! Die stehen im Staub oder Schlamm....oder in ihrem eigenen Mist.

    Dann dieser Mähtourismus, die fragen nich: darf ich da hinten......? Nein, die kloppen sich unterinander sogar um fremdes Eigentum zu nutzen, und kommen von weit her.

    Die Miniparzellenbesitzer, wissen oft nicht wo genau ihr Eingentum ist, kümmern sich nicht, das wird ausgenutzt!

    Hab mich heuer ma wieder so richtig geärgert!

    Ich plage mich seit Jahren mit dem Aufbau von echten Blühwiesen, hab extra Flächen gekauft......

    aber es wird einfach nix, hab ich den Rücken gedreht, is alles kahl!

    Die Scherenheinis und Ausreisser und von der Gemeinde beauftragten Motorsensenneophytenschneider geben der Sache den Rest.

    Weisst, vor 15 Jahren noch, konntest du hier gut Imkern......;(

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


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  • Einheimische!

    wohl das (künftige)Klima vergessen?

    Zu kurz gedacht!

    Nein! Es geht immer auch mit einheimischen/ einheimisch gewordenen Arten.

    Muss nur herausgefunden werden. Das geht nur mit der gepflanzten Vielfalt!! So gärtnere ich: Viele Arten / Sorten pflanzen, wer nicht passt macht Platz für andere. Geht seit einigen Jahrzehnten in immerwieder neuen Gärten.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?


  • ...Muss nur herausgefunden werden.

    Bei Bäumen braucht man dafür aber mindestens 3 Menschengenerationen...


    Manchmal hilft auch ein Blick in die Historie. Z.B. welche Baumarten vor der Naturkatastrophe der letzten Eiszeit in unseren Breiten einheimisch waren, sieht man heute noch in vergleichbaren Breitengraden anderer Kontinente, z.B. Nordamerika. Warum also nicht Bäume pflanzen, die dort noch erhalten sind, sich als Bienenweiden bewährt und überdies als robust gegen die Klimawandelextreme herausgestellt haben und deren Blühzeiten in unsere Trachtbandlücken passen?


    https://www.klimawandelgehoelze.de/bienenb%C3%A4ume/


    Diesen Fragen gehen manch Forstleute bereits nach:


    https://www.lwf.bayern.de/mam/…eume_fuer_die_zukunft.pdf


    Leider haben sich in deren Handwerkszeug/Fachlit., Aus- und Fortbildung noch keine Angaben zu den Trachtwerten (Nektar, Pollen, Blühzeitpunkt) etablieren lassen., obwohl das sicher eine vergleichsweise kleine Mühe wäre. Auch um grünes Image besonders bemühte Politiker interessiert Letzteres null komma nix, z.B. das um seine "umweltbewußte" Optik in absurden Aktionen bemühte thüringer Umweltministerium...

  • Leider haben sich in deren Handwerkszeug/Fachlit., Aus- und Fortbildung noch keine Angaben zu den Trachtwerten (Nektar, Pollen, Blühzeitpunkt) etablieren lassen., obwohl das sicher eine vergleichsweise kleine Mühe wäre.

    Klaus Körber, Veitshöchheim hat dazu bei einem Vortrag auch eine Niederschrift vorgestellt

    https://www.lwg.bayern.de/gartenbau/baumschule/131994/index.php

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...