Erschreckender DBIB Brief

  • da fallen bis zu 10 Tonnen, je Hektar, Mast auf den Waldboden, hier: Eicheln Bucheckern Kastanien.

    Das Wild braucht nur den Äser nach unten....... Füttern Tsssss

    Die Maisäcker.......

    Eicheln füttern, käme dem bekannten: Wasser in den Rhein schütten, sehr sehr nahe!

    An den Kirrungen angebotener Mais, schimmelt.........

    Auch hier haben, die besagten Naturschützer, der Jägerschaft einen Knüppel..... mit viel dummen Geschrei......

    Gleiche setzen Wölfe und Luchse aus (wohl Städter), die Landbevölkerung muss das ausbaden.....

    Die Bauern werden durch den tiefsten Kakao gezogen........

    Nun sind auch die Imker in den Fokus geraten;(

    DIE werden nicht locker lassen!

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

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  • Also, wenn ich den Text so lese....meine Gedanken sind in dieser Richtung...

    Hier wurden ja schon Beispiele von den "armen" Bauern....was die so getan....

    Einige wollen sich nur auf Fakten betten....auf der anderen Seite unbewiesene Behauptungen goutieren (Wolf/Luchse aussetzen; Landwirtschaft und Jäger machen alles richtig)...weil das besser passt?!...

    Wer Sachen erzählt, obwohl sie nicht belegt....Studien vom Insektenrückgang bestätigt, aber keinen interessierts....arme Landwirte...

    Schuld haben immer die Städter...Pauschalisierungen wohl am besten für den Dialog...

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Ja stimmt in den letzten 6 Jahren ergibt das eine 20% Steigerung.

    in NRW zähle ich ALLE meine Völker übers Jahr. Und wenn ich dann 50 verkaufe, dann zählt der Kunde die nochmal :)


    Und Begattungseinheiten, Teilen & Behandeln, usw., da kommt gut was zusammen.

    Ach mach dir keine Sorgen, selbst wenn ihr in NRW die Meldepraxis noch nicht so ganz verstanden habt, (nur WV, einmal jährlich, verkaufte Völker werden abgezogen), die Kollegen hier haben die Tendenz immer schön abzurunden. Passt schon mit dem 20% Zuwachs.:)

    Bin mal gespannt, wie sich die Völkerzahl hier nach der Einführung TSK für Bienenvölker entwickelt. Ich rechne mit einem Zuwachs um 30-35% für RLP von 2020 auf 2021, sofern die ganzen Schwarzimker, die es sonst nirgendwo gibt, melden.

    Im Corona Sommer rangieren hier Bienen direkt hinter Hundewelpen, als Beschäftigungstherapie, aber bitte immer schön in Begleitung von einem Haufen teurem Zeug, für die erwartete Megahonigernte.. Blöd nur, dass hier der Trachtkuchen, u.a. wegen der unkontrollierten Mähexzesse, auch nicht größer wird.

  • ihr in NRW die Meldepraxis noch nicht so ganz verstanden habt

    Ich befürchte, diese Praxis ist eher Vorreiter als Nachzügler...

    Vermutlich werden noch mehrere Länder die "Vorzüge" dieser Zählweise erkennen und einführen.

    War ironisch gemeint. Die von mir beschriebene Praxis, ist die hier gängige (RLP).

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Rainfarn ()

  • in NRW zähle ich ALLE meine Völker übers Jahr.

    Korrekt gibst den höchsten vermuteten Stand an. Die verkauften Völker werden nur doppelt gezählt, wenn du sie zu dem Zeitpunkt besitzt, in denen dein Bestand am höchsten ist.

    Beispiel: Du verkaufst im März 20 von 70 Völkern. Im Juli hast du wieder 70 Völker. Anzugeben sind 70 nicht 90.

    Das Problem ist, du musst im Dezember schon wissen wann du im Folgejahr den höchsten Völkerbestand erreichst und wie hoch der dann ist. Das ist schwachsinnig, schützt aber nicht vor Nachahmung. Gehört allerdings nur sehr bedingt hierher.

  • Der Hochsitz ist dann in Schussweite.

    Der Hochsitz oder die Kamera ist in Sichtweite. Die Tiere merken sich, wo auf sie geschossen wird. Das Abschießen klappt dann beim ersten Tier recht reibungslos am Futter oder Kirrplatz. Bei den folgenden wird das dort dann für längere Zeit erschwert. Geschossen wird dann eher etwas entfernt.

    Kirrung für Schweine ist häufig Mais. Die größeren Eicheln lassen sich nicht so gut portionieren und die Aufnahme begrenzen/erschweren wie beim Mais, damit die "Fütterung" länger dauert.

    Kirrung ist auch eine Art der Fütterung zum Zwecke des Anlockens, wohl weniger zur Nahrungsaufstockung, aber halt auch Fütterung.

    So mein nichtjagdlicher "Wissensstand".

  • Kirrung ist auch eine Art der Fütterung zum Zwecke des Anlockens, wohl weniger zur Nahrungsaufstockung, aber halt auch Fütterung.

    also in Rheinland Pfalz und sehr wahrscheinlich auch in allen anderen Bundesländern, ist es KEINE Fütterung denn:

    Wie du siehst, gibt es da klare Spielregeln, damit es KEINE Fütterung darstellt.


    Marcus, der im März seinen 11 Jagdschein löst

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • So mein nichtjagdlicher "Wissensstand".

    Ja, erlaubt sind bei uns (Rlp)1L Mais am Tag/Kirrung laut Gesetz.....

    Weisst, so ne (kleine)Rotte von 5 Sauen bekommst nicht satt damit.

    Mehr wie 5 Kirrungen, sind laut ....... einfach auch nich möglich..... (alles Halbwissen)

    Es finden Patrouillen statt........

    Drückjagden, werden absichtlich jolend gestört, die laufen in die GESICHERTE Gefahrenzone ..

    alles verbohrte Leute, in den Glauben versetzt das Richtige zu tun.

    Wenn die Sorte mal gegen uns (Imkerlinge) aufgebracht ist....

    Gute Nacht zusammen!

    Und ich hab nich das Gefühl das "Ich" polarisiere;) "Ich" stelle nur fest, das ES geschieht.

    Teile und Herrsche... wusste Cäsar schon.

    P.S.

    ich hab die Bauern vergessen, essen tun sie immerhin alle......

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


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  • Mir ist auch schon zu Ohren gekommen, daß es einen großen Lieferengpaß bei Forstpflanzen gibt, besonders bei den Laubbäumen. Von daher kann ich mir schon gut vorstellen, daß es einige Waldbesitzer gibt, die händeringend Eicheln suchen um diese dann wie ich es praktiziert habe, im Wald zu verteilen. Bei meiner "Pfanzaktion" fragten mich übrigens Spaziergänger, ob ich Pilze sammeln würde, weil sie den Eimer gesehen hatten. Ich erklärte ihnen, daß das Eicheln im Eimer wären. Die nächste Frage war dann, ob das für die Wildschweine wäre. Daß man Eicheln auch als Saatgut nutzen kann, das schien wohl eher weit weg.


    Zu den Kirrungen: Ich wußte, daß es da Regelungen gibt, aber daß das so umfangreich bis ins Detail geregelt ist, war mir noch nicht bekannt. Ich hätte es aber ahnen können hier in unserem Lande.


    Zu den Anzahl Völkern: Zählt man offiziell nicht immer nur die Einwinterungsvölker bzw. die überwinterten Völker ?

    Ich hatte mal in alter Literatur (so eine Art Steuerunterlagen) nachgesehen, wieviele Völker meine Vorfahren vor 200-300 Jahren hatten. Das schwankte sehr stark von Hundert-Quetsch bis vielen Hundert. Mein imkernder Kumpel erklärte es mir so, daß in der Heideimkerei ja im Frühjahr und Sommer vermehrt wurde wie der Teufel, um dann mit einer maximalen Anzahl Völker die Heidetracht einzufahren. Daher die große Differenz in den Völkerzahlen, es kam halt drauf an, wann der Steuereintreiber vom König gerade vorbeikam. Und ich kann mir auch gut vorstellen, daß man dem nicht immer alle Völker gemeldet hat....

  • Zu den Anzahl Völkern: Zählt man offiziell nicht immer nur die Einwinterungsvölker bzw. die überwinterten Völker ?

    Kommt auf das Bundesland an. Die Tierseuchenkasse NRW möchte den Jahreshöchstbesatz haben, inkl. Ableger und Co.

    Daher wird hier tatsächlich doppelt und dreifachgezählt.

    Für je 2 WV rechne ich eine Brutscheune, einen Ableger, drei fremde Schwärme,...

  • Zu den Kirrungen: Ich wußte, daß es da Regelungen gibt, aber daß das so umfangreich bis ins Detail geregelt ist, war mir noch nicht bekannt. Ich hätte es aber ahnen können hier in unserem Lande.

    Das geht auf die Grünen und, wie jetzt auch, auf die Umweltverbände zurück. Man will die Jagd so unattraktiv und schwierig machen wie möglich. Angesägte Hochsitze sind da das Pendant zu umgestürzten Beuten. Gleiche Klientel, die Jäger kennen das schon. Deswegen fehlt mir da auch die Hoffnung, es handele sich nur um ein Mißerständnis.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • ist es KEINE Fütterung denn:

    ach, die kommen nicht um das Getreide zu fressen? Was machen die Tiere dann damit?

    Und Eicheln sind bei der genannten Regel dann ja auch außen vor, zu diesem Zweck.

    Bestätigt eigentlich alles nur meine Aussagen.


    Ob die Jäger das Fütterung nennen, ist doch vollkommen egal. Hier wird Futter angeboten, dass die Tiere aufnehmen. Ich kann aber auch gut nachvollziehen, dass der Begriff "Fütterung" möglichst nicht von den Jägern verwendet wird, weil das dem Image schadet erst füttern, dann schießen. Kirren wird nicht so sehr mit Futterangebot in Verbindung gebracht. Ist aber nicht wirklich etwas anderes. Es war nicht von satt kriegen die Rede, sondern auch bei mir nur von anlocken.

    Da hier aber so viele Jäger mitschreiben: ist das falsch, dass dort wo Futter angeboten wird direkt nicht geschossen wird? Bisher hat mir das jeder Jäger so erzählt. Sind die durch Abschuss der Rotten- oder Herdenkollegen verschreckten Überlebenden alles Ammenmärchen?

    Mir erscheint das schlüssig, dass ein Kirrplatz erstmal gemieden wird, wenn da ein Mitglied der Tierfamilie sein Leben lassen musste.

    Und irgendwelche Einsätze von Jagdgegnern interessieren mich da weniger.

  • Bestätigt eigentlich alles nur meine Aussagen.


    Zitat

    (1) Die Kirrung dient ausschließlich dem Ziel, Wild anzulocken, um es zu erlegen.

    also ich lese in diesem Satz nichts vom Füttern, wie Waasgau schon geschrieben hat, was willst du mit einem Liter pro Tag den Füttern ?

    Ein Liter Zuckerwasser zur richtigen Zeit neben der Beute füttert auch nicht, löst aber eine ganze Kette von Reaktionen aus.........


    Füttern:

    das sind Gesetze und nicht irgendwelche Halbwahrheiten vom Stammtisch. Wie Rase schon geschrieben hat, das wird kontrolliert und wehe da ist etwas nicht in Ordnung, schon war es das für die Jagd.

    Bis bald Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401