Erschreckender DBIB Brief

  • Mit Umweltverbänden zusammenzuarbeiten ist um so wichtiger je mehr diese etwas nachteiliges für die Imkerschaft im Schilde führen. Nur im Dialog kann man umfassende Informationen erhalten, um daraus eigene Strategien zur Wahrung der eigenen Interessen zu entwickeln. Es darf niemals der Eindruck entstehen, die Imker wären nicht für Umweltschutz. Dann wäre es leicht die Imker zu diskreditieren. Auch Landwirte sind mehrheitlich nicht gegen Umweltschutz aber gegen aggressiv auftretende Funktionäre der Umweltschutzverbände, die übertriebene Forderungen stellen, wie z.B. Bienen aus Naturschutzgebiete zu drängen. Da haben wir also mit dem Landwirt etwas gemein, darauf lässt sich aufbauen. So funktioniert Politik. VG Jörg

  • Es gibt im westlichen Niedersachsen Landstriche für Massentierzucht und Landstriche für Gülletourismus zuzüglich zu den Biomassen, die durch das verbliebene Vieh entstehen.. Dort ist dann die Nitratbelastung auch entsprechend hoch.

    Wo früher überwiegend Vieh gehalten wurde, sind heute entweder Vogelrastgebiete oder im Jahreswechsel Anbauflächen für Mais = Biogas...

    Was hat das mit dem DBIB Brief zu tun? Der Brief wurde geschrieben, weil Imker aus eigener Erfahrung mit dem NABU Schwierigkeiten mit Standplätzen haben und dieses ihrer Berufsvertretung mitgeteilt haben. Außerdem wurden von diesen Imkern die Alleingänge einzelner Vorstandsmitglieder kritisiert, die Ihren Posten nicht satzungsgetreu nutzten.

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Der Beitrag hat genau so viel mit dem Beschwerdebrief zu tun, wir der Beschwerdebrief mit der Petition.

    Offensichtlich wollen 8 Mitglieder aus ideologischen Gründen keine Beteiligung des Verbandes.

    Ein Zitat trifft den Nagel unabsichtlich auf den Kopf:

    "DAS ist deswegen ein Problem, weil man nicht gleichzeitig gegen etwas kämpfen kann, wenn man mit dem Verursacher des Problems im Bett liegt."

  • Der Beitrag hat genau so viel mit dem Beschwerdebrief zu tun, wir der Beschwerdebrief mit der Petition.

    Offensichtlich wollen 8 Mitglieder aus ideologischen Gründen keine Beteiligung des Verbandes.

    Ein Zitat trifft den Nagel unabsichtlich auf den Kopf:

    "DAS ist deswegen ein Problem, weil man nicht gleichzeitig gegen etwas kämpfen kann, wenn man mit dem Verursacher des Problems im Bett liegt."

    Wieso unabsichtlich? Wieso ideologisch? Ich denke das war durchaus genau so gemeint wie geschrieben. Ideologie sehe ich da auch nicht, schließlich haben hier einige Kollegen doch ganz konkret beschrieben welch direkten Nachteile sie bereits jetzt durch verstärkte Umweltschutzbemühungen einiger Aktuere hatten und welche sie weiterhin fürchten. Die auch ganz konkret mit der Petition in Zusammenhang stehen.


    Es ist ja voll okay, wenn du für dich entscheidest, die Petition zu unterstützen. Aber auch als Nichterwerbsimker kann ich die Sorgen der Kollegen, die davon leben müssen, durchaus nachvollziehen. Und auch, dass man nicht glücklich darüber ist, dass der eigene Berufsverband sich so klar und stark auf eine Art und Weise positioniert, die für doch nicht wenige seiner Mitglieder berufsschädigend sein kann.

  • Offensichtlich wollen 8 Mitglieder aus ideologischen Gründen keine Beteiligung des Verbandes.

    offensichtlich ist eher, das Du eine Leseschwäche hast. Oder ist es ein kognitives Problem?


    Ideologisch ist da nix. Eher reiner Pragmatismus. Ich möchte weiterhin meinen Beruf ausüben können, und möchte eine Berufsstandsvertretung, die allen in den Weg tritt, die das behindern wollen. Dafür hab ich die gewählt, dafür bezahlen wir die.


    In keinster Weise sind wir gegen ein Engagement für mehr Naturschutz. Das ist schwierig zu verstehen, ich gebe es zu. Nur mal so als Hinweis, das erste 'B' in Deutscher Berufsimkerverband ist nicht das 'N' von Naturschutzbund. Aus Gründen. Deswegen kann man trotzdem das eine tun, ohne das andere zu lassen.


    Ein drittes noch, 2019 , aus der Anonymität heraus anderen eine Hidden Agenda zu unterstellen (die mit Klarnamen, ihrem Gesicht und) völlig offen antreten, entbehrt nicht einer gewissen Komik.


    ;)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Was hat das mit dem DBIB Brief zu tun?

    Als Zitat hat es klaren Bezug auf eine pauschalisierte, nur teilweise zutreffende Aussage in #49, die ebensowenig mit dem Brief zu tun hat. Was damit angesprochen wurde, ist nämlich kein Selbstläufer, sondern wurde mit Wissen der Verbände initiiert und ist dann staatlich gefördert worden und wird es noch - was aber nicht erwähnt wird: Biogas und Mais.

  • Dann hättest Du zum besseren Verständnis das Zitat einfügen sollen.

    Was womit angesprochen wurde und damit kein Selbsläufer ist, erschließt sich mir so von Dir geschrieben nicht. Es wäre bestimmt besser verständlich, wenn Passagen, die Du meinst, aufgeführt werden. Hat aber auch nichts mit dem DBIB zu tun

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Das Problem ist, wir imkern ja nicht im luftleeren Raum. Walter Haefeker hat es im Gegensatz zu unserem aktuellen Vorstand immer verstanden, sowohl mit der Landwirtschaft und den Verbänden zusammenzuarbeiten, ohne sich dabei von einer Seite vereinnahmen oder gar benutzen zu lassen. Die aktuelle Entwicklung ist für Wanderimker aus verschiedenen Gründen existenzbedrohend. Das haben wir im einem von einigen Kollegen unterzeichneten Brief dargelegt. Das hier oben ist die Antwort darauf.


    Darauf angesprochen, sind Markus Gann und ich aus der Facebook Gruppe geworfen worden :)


    Aber das Problem geht davon ja nicht weg.


    Ich finde es absolut super, dass die Problematik von anderen Kollegen erkannt wird.

    Die Imkerverbände (DBIB, DIB und Landesverbände) sollen endlich mehr Standespolitik und weniger Naturschutzpoltik machen!

    In der Pfalz werden z.B. Kommunen etc. von Naturschutzverbänden aufgefordert keine Standgenehmigungen für Wanderimker auf entsprechenden Flächen in der Edelkastanie zu erteilen, damit es keine erhöhte Konkurrenz zu vorhandenen Insekten gibt......

  • "Hidden Agenda"? - verstehe ich nicht.

    Entweder liegt es an meinem kognitiven Problem oder ich hänge nicht genug im Netz ab um diese Begrifflichkeit zu verstehen.

    Deine Forderungen sind doch klar kommuniziert. Der Berufsimkerverband soll das Volksbegehren nicht unterstützen, weil man es sich mit der (intensiven) Landwirtschaft verscherzen könnte.


    Zurück Ideologie und Fakten:

    Ich habe in den Forderungen des niedersächischen Volksbegehrens nichts existenzbedrohendes für die Imkerei gefunden. Kein Flugverbot für Honigbienen. Keinen Schutzradius. Ganz im Gegenteil.


    Da ich weder mit den Freien Bauern ins Bett gehe, noch beim politischen Gegener (Naturschutzverbände) bin und dazu verrückterweise einen Nickname benutze, darf ich meine Meinung einfach so ins Internet schreiben ;).

  • In der Pfalz werden z.B. Kommunen etc. von Naturschutzverbänden aufgefordert keine Standgenehmigungen für Wanderimker auf entsprechenden Flächen in der Edelkastanie zu erteilen, damit es keine erhöhte Konkurrenz zu vorhandenen Insekten gibt......

    Du hast den Staatsforst vergessen?

    Euch ist doch ganz klar das dies Schule machen wird! Der Schwarzwald, zb. könnte folgen.... und dann???

    Alle die sich in Sicherheit wähnen, kann ich nur warnen!

    Imkers machen zb. dem Forst Arbeit. Gibt man denen ein Argument, Nein zu sagen.....

    Die Nahrungskonkurenz.... ist so eines, ob hahnebüchen oder nicht, es wird in Zukunft Bundesweit Probleme geben, GROSSE:!:

    Dieses faule Ei hat man uns ins Nest gelegt!

    Dankschön!

    Wenn die Imker aufgeben (müssen), is nichts verdient, das steht mal Fest.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Bei den immer häufigeren Berichten über die Chinesische Art Honig oder Honigähnliche Produkte zu produzieren, bei der Faulbrutproblematik in Mexiko und der GVO-Problematik in Kanada und USA, kann ich mir nicht vorstellen, daß unsere Freunde vom Naturschutz in Zukunft nur noch Honig konsumieren wollen aus EU-und Nicht-EU-Ländern. Vielleicht sollte man dieses Thema mal nach vorne bringen anstatt nur zu versuchen billiger zu werden.

    Wie wäre es z.B mit einem Etikett auf dem steht: Kein Deutscher Bienenhonig - Danke NABU

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang, der wohl auch kognitive Probleme hat

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Zurück Ideologie und Fakten:

    Ich habe in den Forderungen des niedersächischen Volksbegehrens nichts existenzbedrohendes für die Imkerei gefunden.

    es geht auch nicht um dieses Volksbegehren, sondern darum, dass der Berufsimkerverband gemeinsame Sache mit Umweltverbänden macht.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • "Hidden Agenda"? - verstehe ich nicht.

    Entweder liegt es an meinem kognitiven Problem (...)


    Da ich weder mit den Freien Bauern ins Bett gehe, noch beim politischen Gegener (Naturschutzverbände) bin und dazu verrückterweise einen Nickname benutze, darf ich meine Meinung einfach so ins Internet schreiben ;).

    Führ doch mal aus, was Du uns für eine Ideologie unterstellst? Seine Meinung darf jeder ins Netz stellen. Du natürlich auch. Aber ernstnehmen braucht Dich deswegen ja trotzdem niemand, geschweige denn sich dafür zu interessieren, mit wem Du ins Bett gehst.


    ;)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife