Erschreckender DBIB Brief

  • Rainfarn Man muss auch mal Threads dulden die einem persönlich nichts bringen / tangieren.

    Da kann man einfach weiterblättern ohne Kommentar.

    Andere bewegst und die wollen sich auch dazu austauschen.


    Liebe Grüße Bernd

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • irgendwo kam doch schon mal der Vorschlag, das Imkerforum sollte in Berufsimkerforum umbenannt werden.

    sind halt auch Imker. Ist doch groß genug hier und oft genug auch von gegenseitigem Interesse, oder?

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich sehe ja hier die Sehnsucht sich gegenüber diesen Vereinen auszulassen, aber

    Abgesehen davon, wenn ich als Mitglied keine Kritik äußern darf, wer dann!? Es betrifft mich doch!? Dich nicht, oder bist Du Berufsimker? Oder fühlst Du Dich eher als NABU Mitglied auf die Füße getreten? Das täte mir leid, aber das ist dann überhaupt nicht Deine Baustelle hier.

    Ihr könnt doch alle eure Kritik äußern, verbietet euch keiner, nur leider scheint es immer in eine Generalabrechnung auszuarten. So richtig konkret wurde es ja nach wie vor nicht. Der bis jetzt genannte - einzige Grund - ist auch mehr ein Gefühl und nährt sich durch persönliche Anekdoten, als das er einen messbaren Fakt darstellt. Und hier wird doch immer auf Fakten gepocht?


    Ich weiß immer noch nicht, inwiefern dieses Volksbegehren berufsschädigend sein soll, aber vielleicht ist es auch besser so vage zu bleiben.


    Meine Baustelle ist, dass ich nicht verstehe, warum eine ökologischere Landwirtschaft so schlecht für (Berufs-)Imker ist. Letzten Endes fordert diese Petition genau das.

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Es geht nicht um diese Petition, sondern darum, dass der Berufsimkerverband gemeinsame Sache mit Umweltverbänden macht.


    und um ökologische Landwirtschaft geht es auch nicht, sondern darum dass Umweltverbände Imkern schaden.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • auf denen zukünftige Anfänger, die Anfänger beraten

    ja, Facebook, ganz schlimm da. Da fragt hier einer was er für eine Beute nehmen soll, hat noch nie Bienen gehabt und berät jetzt mit seinem angelesenen Wissen die anderen Anfänger. Wenn man da nett schreibt, ist man auch bald der Bienenflüsterer, obwohl man keine Ahnung hat.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Es geht nicht um diese Petition, sondern darum, dass der Berufsimkerverband gemeinsame Sache mit Umweltverbänden macht.


    und um ökologische Landwirtschaft geht es auch nicht, sondern darum dass Umweltverbände Imkern schaden.

    Ok, dann ist dein Eingangspost etwas missverständlich, denn da geht es um eine Reaktion des DBIB auf einen Protest von Imkern, weil sich der DBIB einer Petition anschließt. Und diese Petition fordert eine ökologischere/nachhaltigere Landwirtschaft in Niedersachsen.


    Aber ich war offensichtlich zu dumm das große Ganze zu sehen. Natürlich habt ihr ein Recht darauf ungestört Dampf abzulassen.:thumbup:

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Man könnte meinen, es wäre dir lieber, wenn Berufsimker hier lieber nicht mitreden.

    Falsch, aber es wurde ja in Post #40 explizit drauf hingewiesen, das man als "Nichtbetroffener" quasi nicht mitreden kann und darf.

    Ausserdem ist es ein Verbandsthema, anscheinend mit reichlich Befindlichkeiten., dass dann auch besser mit dem Verband geklärt wird.


    Hier werden doch nur wieder Allgemeinplätze ausgetauscht und Feindbilder zementiert. Ich hab mir in der vergangenen Stunde den Gesetzestext der Petition reingezogen, von den hier aufgezeigten. Schreckenszenarien kann ich da nichts lesen. Der Landesverband Weser-Ems ist auch als Unterstützer gelistet, zusätzlich zu zwei Imkervereinen und diversen Imkereien.


  • Meine Baustelle ist, dass ich nicht verstehe, warum eine ökologischere Landwirtschaft so schlecht für (Berufs-)Imker ist. Letzten Endes fordert diese Petition genau das.

    Hallo,

    ein Teil meiner Völker steht an BIO-Flächen. Und es gibt zwei, die damit zufrieden sind.

    Ich möchte für das neue Jahr 2021vorschlagen, dass wir uns hier auf die Bienen konzentrieren.
    Schön wäre es wenn nicht immer gleich „ zurück geschossen“ wird. Andere Meinungen, Fakten und Erfahrungen können ignoriert, toleriert oder auch akzeptiert werden.

    Äußerungen sollten von einem positiven Geist geprägt sein.

    Einfach gesagt, es soll weiterhelfen.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Auf jeden Fall ist die Antwort des Verbandes nicht “erschreckend“. Sie ist ganz normal und garnicht schlecht formuliert.

    Und, um Gottes Willen, natürlich brauchen wir hier die Profis genauso wie die Anfänger und Hobbyimker. Ich finde es sehr von Vorteil hier Experten zu finden, von ihnen zu lernen und sehr leicht in Kontakt zu kommen, vom Honigproduzenten der jede Woche einen Milchlaster Vorfahren läßt zur Abholung seines Honigs ( vieles aus der Milchwirtschaft ist günstiger als spezielles Imkermaterial ) über unseren drei oder vier Züchter die insgesamt 60% aller Königinnen in Deutschland ausgebrütet haben, die Wanderprofis die samt ihren Völkern bis auf eine Woche um Weihnachten das ganze Jahr auf Deutschlandtournee sind, die VHS-Vertreter ( grins ), die Buckimeister und Belegstellenbesitzer usw.. Von Allen kann man und will ich was lernen, auch von dem Vertreter der konventionellen Landwirtschaft, dem NABU-Jünger, dem Spritz-Meister und dem Teilnehmer der nächsten Jungelralley, dessen Imkerauto den Ansaugstutzen für den Vergaser übers Dach verlegt hat, damit er komplett untertauchen kann.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • ... was v.a. im westlichen Teil Niedersachsens stattfindet ist alles, aber nicht nachhaltig. Die Nitratbelastung im Grundwasser ist auf Grund der massiven Tierproduktion bundesweit mit am höchsten. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Umweltaktivismus zu tun, da ist eine Transformation mehr als notwendig.

    Es gibt im westlichen Niedersachsen Landstriche für Massentierzucht und Landstriche für Gülletourismus zuzüglich zu den Biomassen, die durch das verbliebene Vieh entstehen.. Dort ist dann die Nitratbelastung auch entsprechend hoch.

    Wo früher überwiegend Vieh gehalten wurde, sind heute entweder Vogelrastgebiete oder im Jahreswechsel Anbauflächen für Mais = Biogas...