Wachskrümmel auf Varroaschieber deuten

  • Hallo zusammen,


    hab heute mal wieder den Varroaschieber kontrolliert. Er war zwei Wochen eingelegt. Milben waren zum Glück nur wenige zu finden.


    Was mir dabei aufgefallen ist, das die Farbe der heruntergefallenen Wachskrümmel bei den Völkern sehr unterschiedlich sind. Im Bild sind die Schieber zwei stark eingewinterter Wirtschafsvölker die nebeneinander stehen. Bei einem sind die Krümmel deutlich dunkler. Mit Brut kann ich mir das nicht erklären, weil diese ja wenn dann nur noch in einem kleinen Bereich wäre. Die Waben sind in beiden Völkern auch nicht älter als zwei Jahre und waren dort auch bebrütet.


    Woran könnte das liegen? Es ist zwar nicht wichtig, aber interessieren würde es mich trotzdem;)



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  • Die Wachsdeckel der Futterwaben auf dem linken Bild waren dunkler als bei dem Rechten. Das passiert, wenn die Bienen auch das Altwachs zum Modelieren der Deckel hernehmen.

    Bei geschlüpfter Brut wären die "Raspel" nicht so fein.

    Scheinbar haben die schon eine Menge verdeckeltes Futter verbraucht. Hast Du eine Gewichts- oder Futterkontrolle gemacht?

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Die Wachsdeckel der Futterwaben auf dem linken Bild waren dunkler als bei dem Rechten. Das passiert, wenn die Bienen auch das Altwachs zum Modelieren der Deckel hernehmen.

    Bei geschlüpfter Brut wären die "Raspel" nicht so fein.

    Scheinbar haben die schon eine Menge verdeckeltes Futter verbraucht. Hast Du eine Gewichts- oder Futterkontrolle gemacht?

    Futter ist ausreichend vorhanden. Aber danke für den Hinweis:thumbup:. Werde bei der jetzt dann anstehenden Winterbehandlung nochmal wiegen. Um zu wissen wieviel Futter bisher verputzt wurde.

  • Gibt es schon einen Faden indem die Gemülldiagnose im Detail beschrieben wird? Ich habe bislang Bienensitz und Varroabefall darüber geprüft. Auch Räuberei-Versuche mit jeder Menge Bienenteilen auf den Windeln sehe ich. Es gibt aber sehr viel mehr zu entdecken und zu verstehen....

    • Wachsmotten-Kot
    • Mäuse-Kot
    • Wachsplättchen - durchsichtig
    • kleine Maden vermutlich auch Wachsmotte
    • grobe Wachsteile
    • und vieles mehr ....

    Mit Bildern und Beschreibung wäre es sicher hier auch ein großer Mehrwert.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von wBienen ()

  • Und was macht der normale Imker wenn er bei der Winterbehandlungfeststellt das vielleicht zu wenig Futter im Volk ist ? Wie kann er dann Nachfüttern, dürfte ja zu kalt sein damit die Bienen das Futter abnehmen. Würde da Futterteig besser helfen?

  • Und was macht der normale Imker wenn er bei der Winterbehandlungfeststellt das vielleicht zu wenig Futter im Volk ist ? Wie kann er dann Nachfüttern, dürfte ja zu kalt sein damit die Bienen das Futter abnehmen. Würde da Futterteig besser helfen?

    Futterteig ist auch nachfüttern. :/ Aber ja, genau: Futterteig auflegen, auf gute Kopfdämmung achten. Wobei, der Futtermangel wird sich wohl kaum im Januar oder Februar akut bemerkbar machen, sondern eher erst im März oder April.

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).