tote Bienen am Flugloch ?

  • Hallo,

    habe heute mal wieder meine Völker besucht und war erschrocken wie viele tote Bienen so im Flugloch liegen. Ich habe die so gut es ging erstmal raus und den Rest innen auf die Seite geschoben, wollte nicht unnötig aufmachen bei diesen ars...kalten Temperaturen.

    Wie macht ihr das bei euren Völkern ?

  • Die häufen sich hinter dem Mäusegitter, da selbst die, die noch zum Sterben rauswollen, evtl. am kalten Gitter verklammen oder nicht mehr die Kraft haben, durch das Gitter zu kommen. Daher insb. im Frühjahr ab und zu mal hinter dem Gitter "sauber machen" (Gitter kurz raus, einmal mit nem Stöckchen oder Besen durch, Gitter rein), falls die Temperaturen Reinigungsflüge zulassen, aber der Totenfall den Ausgang versperrt.

  • Ich habe die so gut es ging erstmal raus und den Rest innen auf die Seite geschoben, wollte nicht unnötig aufmachen bei diesen ars...kalten Temperaturen.

    Aufmachen bring ja auch nichts, wenn man nichts tun kann, außer den Tod feststellen.

    Ich stochere aber bei Bedarf die Fluglöcher frei, sobald wärmere Temperaturen die Bienen wieder ans Fliegen bringen (könnten). Ich benutze aber nur Fluglochkeile, keine Mäusegitter.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Falls du Fluglochkeile nutzt, lege sie so ein, dass die Öffnung oben ist und nicht auf dem Boden. Dann wird sie nicht so leicht durch Totenfall verstopft. Wenn selbst das nicht reicht, mit einem Zollstock den Totenfall raus schieben. Sonst kannst du eh nix machen, wie hier auch schon mehrfach gaagt wurde.

  • Moin zusammen

    Ich habe im vergangenen Jahr aufgrund eines Behandlungsfehlers durch mich auch viele viele tote Bienen vor den Beuten und am Fluglich gehabt. Ehrlich gesagt ist in diesem Jahr vielleicht mal eine Biene verklammt zu sehen, jedoch nicht massenhaft Totenfall. Meiner Erfahrung nach ist das auch viel zu früh, bislang war ja noch nichts. Im Gegenteil, vor 2 Wochen haben sie sogar noch leicht eingetragen...

    Ich würde im Januar also so denken wie die Vorschreiber, wenn es JETZT bereits so ist, dann würde ich auf jeden Fall besorgt sein und ein Auge drauf haben, in jedem Fall schon mal dokumentieren und in mich gehen, wie ich behandelt habe.

    Ansonsten wie Llecter die Keile mit Ausklinkung nach oben...

    Viel Erfolg! Rudi

  • Bleib ruhig.

    - Flugloch freihalten, und gut.

    Du kannst jetzt ohnehin nichts mehr am status quo ändern.

    gruß Finvara


    Ps.: Schau dir die Toten mal genauer an. Sind sie äußerlich Gesund ?

    Oder haben sie Defekte , zB. : verkrüppelte od. fehlende Flügel, auffällig kleine Bienen, etc., ... dann handelt es sich bei diesem Volk ohnehin meist um einen Todeskandidaten.

    ... alle sagten das es unmöglich ist, .... bis einer kam der das nicht wußte

  • Na ja, nachschauen, ob das Volk noch vorhanden ist, gehört zum guten imkerlichen Tun. Man möchte doch nicht andere Bienenvölker schädigen? Und so unbeständig, wie die Winter hier mittlerweile sind, gibt es immer wieder Tage, wo Bienen ausfliegen.


    Dann sollte man auch den Blick auf die Schublade richten. Hat man diese nicht schon drin, wäre dies ein Anlass für mich, diese zu benutzen. Am Gemüll kann man schon einiges erkennen und nicht nur nach Varroa suchen.


    Aber ja, tun kann man auch etwas, manchmal liegt es auch am Futter, was die Bienen nicht mehr erreichen können, weil die Traube eben das Futter in der Nähe aufgebraucht hat, aber keinen Anschluss mehr an anderem Futterbereich hat. Da kann man mal eben helfend eingreifen und ne Futterwabe nahe an die Bienentraube setzen. Etwas aufkratzen das Futter.


    Ich würde allerdings nie, unter keinen Umständen, den Eingang verlegen. Von Unten nach oben oder von links zur Mitte oder rechts. Die Bienen haben ein Gedächtnis. Da räume ich lieber immer wieder das Flugloch frei.


    Ist nur ne Meinung, ich bin nicht an der Beute und trage nicht die Verantwortung für das Volk.

    Und doch ist der Schaden durch das einmalig reinschauen vertretbarer, als nichts zutun.