Frage Abfüllautomaten wie bspw Dana Api Matic

  • Kein passender Anschluss, daher auch die Frage, ob´s funktioniert, wenn der Schlauch einfach im Hobbock bis zum Boden reicht oder ob da auch zwingend ein Anschluss dran muss.


    Auch ist im Siebkübel ja nur ein kleiner Teil, der abgesaugt werden kann. Der Auslass ist ja oben, d.h. er siebt erst richtig, wenn er voll ist.

    Vielleicht denke ich da auch falsch, aber meiner Meinung nach ist es für die Pumpe besser, wenn die nur hin und wieder einen vollen Kübel leer macht und dann wieder pausiert, als dass sie ständig läuft und dann nur den Überschuss wegpumpt.

  • Im Intervall pumpen, aber dabei nie unter Siebniveau kommen. Sonst sind die Siebe ganz fix zu und Du könntest auch Doppelsiebe nehmen.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Wenn Du einen Siebkübel mit oberem Auslass hast, dann hast Du vielleicht auch einen Abfüller der da drunter passt? Dann könntest Du nämlich immer das Niveau im Siebkübel halten und den Abfüllkübel als Puffer zum Wegpumpen nutzen. Beim Nassenheider gibt es ein Rückschlagventil zum Ansaugen, wenn der Schlauch im Hobbock hängt. Da lässt Du die Membran weg, beim Abfüller den Quetschhahn, dann kannst Du die beiden Flansche zusammenschrauben. Beim Nassenheider Flansch muss man nur die Löcher ein bisschen aufbohren dass das passt. Das wäre das günstigste Setup ohne dass mal der Schlauch raus flitscht, der Eimer umfällt oder ähnliches. Das gibt es so bei Swienty sicherlich auch.

    Ob man dann die Pumpe oder Abfüllmaschine langsam mitlaufen lässt, Intervall pumpt oder mit Schwimmerschalter arbeitet, das ergibt sich dann schon .

    In der Regel ist das die Reihenfolge mit steigender Völkerzahl.

    Zwischenschritte sind dann noch: Kugelhahn mit Milchkegel Verschraubung, dann Scheibenventile. Am Besten überspringst Du die Kugelhähne, auch wenn es finanziell schmerzt.


    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Die Idee mit dem Abfüller unter dem Siebkübel ist top. So ein Ding steht tatsächlich noch unbenutzt rum, seit ich direkt aus dem Rührwerk abfülle.


    An welcher Stelle in dem Setup

    Siebkübel->Abfüller->Schlauch->Pumpe->Schlauch->Klärfass

    würdet ihr denn noch ein Scheibenventil zwischenschalten?

  • Die Idee mit dem Abfüller unter dem Siebkübel ist top. So ein Ding steht tatsächlich noch unbenutzt rum, seit ich direkt aus dem Rührwerk abfülle.


    An welcher Stelle in dem Setup

    Siebkübel->Abfüller->Schlauch->Pumpe->Schlauch->Klärfass

    würdet ihr denn noch ein Scheibenventil zwischenschalten?

    Wenn Du aus Deinem Klärfass auch mit einer Abfüllmaschine gleich flüssig abfüllen willst, würde ich an diesem unten ein Scheibenventil montieren. Dann kannst Du oben den Deckel zu lassen und hast keine ungebetenen Gäste im Honig. Dann ist es deutlich entspannter von Pumpe auf Abfüllmaschine zu wechseln beim vollen Fass. Deinen Siebkübel kannst Du dann am Schluss händisch in den Abfüller laufen lassen, den Abfüller leer pumpen (wenn Du in diesen ein am Eimer anliegendes Spitzsieb hängst, dann hast Du ab hier ein geschlossenes System), bis fast alles im Klärfass ist. Dann Scheibenventil schließen, das Schlauchende das am Fass war, in den Abfüller hängen lassen und den Pumpenkopf hoch hängen. Damit kann der restliche Honig aus den Schläuchen in den Abfüller zurück laufen lassen. Dann sind die Schläuche fast ganz leer. Bei diesem Setting ist es von Vorteil, wenn beide Schläuche links und rechts vom Pumpenkopf etwa gleich lang sind, das erleichtert das Aufhängen zum auslaufen lassen. Bei der Dana solltest Du vielleicht noch ein Klebeband oder kleinen Spanngurt um den Pumpenkopf machen, damit der nicht auseinander rutscht und der Honig unkontrolliert seiner Wege geht. Bei der Nassenheider ist das nicht nötig, da das Pumpengehäuse verschraubt ist und dann das ganze, geschlossene Gehäuse an die Fill Up geschraubt wird.

    Je nach Budget und Schleudertagen, wird sich der Wunsch einstellen, am Klärbehälter und am Abfüller ein Scheibenventil zu haben. Theoretisch geht es auch ganz ohne. Der Schlauch am Klärfass muss halt dann länger sein, als das Fass. Die Pumpe muss dann hoch über den Honigspiegel um am Schlauchende von z.B. Milchkegel auf Dana oder Nassenheider Flansch zu wechseln. Geht, ist aber eher spaßbefreit.

    Falls Du in Eimer einlagern willst, kannst Du natürlich einerseits mit Pumpe/ Abfüllmaschine das Fass auch wieder leeren, oder per Schwerkraft in die Eimer laufen lassen. Da ist natürlich ein Quetschhahn komfortabler. Das Scheibenventil entlässt den Honig mit Druck waagerecht nach vorne. Du könntest einen Schlauchkegel mit Überwurfmutter dranschrauben und so den Honig in den Eimer leiten, tropft aber beim Eimerwechsel. Da könntest Du auch an Deinen Quetschhahn (bei Fritz meistens 2", bei Logar 1,5") ein kurzes Stück Rohr mit Gewinde in diesen eindrehen. Am anderen Ende, den entsprechenden Fassanschluss anschweißen lassen, fertig. Also Milchkegel, CamLock,

    Swienty Schraubverbindung oder ähnlich. Ich würde schauen, dass von Anfang an, alles zueinander passt. Das geht Dir sonst auf den Geist wenn permanent die Anschlüsse nicht passen.


    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Bei der Dana solltest Du vielleicht noch ein Klebeband oder kleinen Spanngurt um den Pumpenkopf machen, damit der nicht auseinander rutscht und der Honig unkontrolliert seiner Wege geht.

    Hä? Das Ding ist verschraubt, da kann nix 'unkontrolliert seine Wege gehen'.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Bei der Dana solltest Du vielleicht noch ein Klebeband oder kleinen Spanngurt um den Pumpenkopf machen, damit der nicht auseinander rutscht und der Honig unkontrolliert seiner Wege geht.

    Hä? Das Ding ist verschraubt, da kann nix 'unkontrolliert seine Wege gehen'.

    Er meint nur den Kopf abschrauben, um nicht die Ganze Pumpe aufzuhängen...


    von der Idee gut...

    ...werd mir wohl auch ne Aufhängung an die Decke schrauben...

    ...seh aber keinen Grund, warum ich da nicht die ganze Pumpe (hab nur die kleine Swienty) aufhängen soll...

  • Fleischerhaken durch das Griffstück. Aber das hilft nix gegen Honig, der im Kopf hart wird.

    Muss ja nicht, aber es ist halt weit weniger Gepritschel, wenn das, was von alleine rausläuft, schon mal einen Tag die Schwerkraft genießen durfte.

    Sind dann noch am Pumpenkopf die Kegelstutzen mit Rohrbogen zum Schlauch hin, dann läuft tatsächlich auch der Kopf (fast) mit leer.

    Wer gleich die Pumpe mit hisst, der kann mal nach einer Stunde kurz einschalten,

    dann ist der Kopf sicher, ziemlich leer.

    I bin a Schwäble, der Unterschied ist ca. knapp ein Pfund Honig, entweder im Glas oder im Ausguss.

    Also beim später spülen schneller mit spülen fertig, weniger Wasser und Energie gebraucht und mehr Honiggeld im Säckle. ;)


    :/ Honig im Kopf... ähh, andere Baustelle! ^^

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Würdet ihr bei dem von black.peterle beschriebenen Setup noch irgendwo eine Heizung dazwischen setzen? Z.B. im Spitzsieb im Abfüller, bevor es Richtung Schlauch geht?

    Oder kommt die Pumpe mit der Viskosität des Honigs direkt nach dem Schleudern auch so klar?

  • Hi, mein Honig Wachs Separator hat eine Bodenheizung und mein Schleuderraum ist schön warm,

    das reicht. Abgesehen davon hab ich fünf Fässer, da können die in aller Ruhe klären.

    Er kann z.B. unter den Spitzsieb/Abfüller (die kann er öfter im Jahr brauchen), oder die Schleuder eine Bodenheizung machen. Es kommt ja darauf an, wie viele Fässer in welcher Zeit geklärt werden müssen. Bei einmal Frühling, einmal Sommer und einmal Wald sollte diese Zeit allemal da sein.

    Kalt ist natürlich eine Definitionssache. Raps bei Regen abgeräumt und in den kalten Keller gestellt, drei Tage später entdeckelt und geschleudert, ja, da wäre eine Heizung definitiv kein Luxus.

    Abgeräumt bei Sonne, in einem Raum im EG oder OG, evtl. beheizt, und dort frisch vom Volk geholt und geschleudert? Da sehe ich kein Problem.


    Grüße

    Peter

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