Übergans-Prozess Honigverarbeitung

  • 25 Völker [...], alles in [.] 12,5 Kg Eimer. Darin wird dann auch gerührt und später über Abfüllkübel in Gläser abgefüllt.

    Selbst bei nur 10kg pro Ernte sind das 20 Eimer, die Du durchrühren musst. Sagen wir, Du rührst nur kurz und hast nach 3min den Deckel wieder zu. Und Du rührst auch nur zwei Mal am Tag.

    D.h. Du bist dann - für wie lange? - jeden Tag 2h mit Honigrühren beschäftigt?

    Und im Mittel geht man ja von 30kg pro Volk und Jahr aus, da bist Du dann bei 3h...:/


    Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber: da muss einem das Honigrühren schon auch Spaß machen, oder? Anders gesagt: warum machst Du das so?

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.

  • beemax Genau! den Teil mit den Wachspartikeln hatte ich vergessen. Mir sind die Siebe allerdings dieses Jahr schon nach 5 Stunden schleudern verstopft. Abhilfe schaffte aber ein Pfannenwender.

    Ich schiebe für die groben Wachspartikel noch ein einfaches Haushaltssieb zwischen Schleuderausgang und Siebkübel. Das ist eine Kleinigkeit mit großer Wirkung: Da verstopft dann nichts in den Kübelsieben. Das Vorsilbe wird dann täglich gereinigt / gewechselt.

  • Das passende Werkzeug gab es vor einigen Wochen bei Feinkost Albrecht für wenig Geld und aus Edelstahl...


    Und als Siebkübel soll auch ein 300my-Spitzsieb in einem 25kg-Eimer mit zwei Ablasshähnen (einer oben, einer unten) - die man da selbst hinein montieren kann - funktionieren. Gibt es hier in irgendeinam Faden Fotos von. Das werde ich dann im nächsten Jahr (hoffentlich) mal probieren.

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.

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  • Hallo, ich habe auch einen mit 2 Hähnen,50 kg Männerkübel. Passt nicht unter die Schleuder, Also Honig über einen anderen Kübel dort hin einfließen lassen. Wurde genau einmal gemacht, danach wird der 2. Hahn nur noch beim reinigen geöffnet......

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Passt nicht unter die Schleuder

    Das ist natürlich schlecht...


    Mein Siebkübel passt mit einer Erhöhung um 10cm unter den Hahn der Schleuder. Unter den oben liegenden Hahn des Selbstbau-Siebkübels passt wiederum ein 25kg-Eimer.

    Stand so in der o.a. Vorstellung dieses Systems, nicht meine geistige Leistung....

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.

  • Ich habe das und werde es nächstes Jahr wieder so machen:

    Aus Schleuder durch das Doppelsieb in 25 kg-Eimer ( solange ich die 40 l-Eimer nicht unter den Hahn bekomme ), dann Siebwechsel und vom kleinen Eimer in die Großen. Da drin wird einige Tage später gerührt und dann werden diese umgekippt in den 40 l-Abfüller. Das ist so ein Billigkunststoffteil, wo die Konstruktion des Quetschhahns in den Eimer hineinreicht und deshalb möchte ich dadrin nicht rühren. Außerdem habe ich mehrere große Eimer am Start wenn ich rühre.

    Simpel ist gut für mich, auf billig steh ich, ich bin ein einfacher Mann.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang, der lieber mit einem Dutzend Doppelsieben agiert als mit einem Edelstahlkonglomerat, daß das Erdmagnetfeld ändert und einem Stromverbrauch, der die Lichter in Reuden ausgehen läßt

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Sorry,

    ich habe keine Ahnung von Siebkübeln. In meiner Vorstellung sind das rechteckige Edelstahlgefäße die auf dem Boden liegen und mir vorkommen wie hochgelegte Bodenabflüsse über die man ständig stolpert, jedenfalls leichter als über einen kleinen Eimer an der Schleuder, was ja hier auch schon als Problem angesprochen wurde. Wenn ich also diesen Mörtelkübel am unteren Ende meines Körpers nicht mit der Kelle entbehren will, brauche ich dazu eine Pumpe und mit der notwendigen Honigpipeline kann ich auch gleich alles in hohe Edelstahlklärbehälter pumpen. Das funktioniert übers Jahr nur, wenn der Honig ziemlich flüssig ist weswegen ich ihn nach der Schleuder erst mal durch ein Spitzsieb mit Heizung durchlasse. Vorm Rühren auftauen, während des Rührens kühlen und zum Abfüllen wieder aufwärmen um dann im Glas wieder gekühlt zu werden. Auch wenn ich jetzt das Eine mit dem Anderen vermischt habe, erkennt Ihr mein Problem denn nicht.

    Ich möchte nicht wesentlich mehr Investieren als ich habe und ich möchte nicht all die Dinge mit meinem Honig machen, von was man im Honigkurs nur lernt, daß es nicht gut ist oder positiv ausgedrückt Langneselike.

    Ich hab vielleicht Probleme, ejh.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • ich habe keine Ahnung von Siebkübeln. In meiner Vorstellung sind das rechteckige Edelstahlgefäße die auf dem Boden liegen und mir vorkommen wie hochgelegte Bodenabflüsse

    Was du beschreibst wäre ein Sumpf. Kübel ist quasi ein Eimer aus Kunststoff oder Edelstahl mit einem oder 2 Sieb(en) drin. Diese(s) Sieb(e) ist/sind möglichst ganz oder t.w. unterhalb der Oberfläche und wird/werden "drucklos" angeströmt. Dadurch verstopft es nicht mit Wachspartikeln.

    Daher auch der obenliegende Quetschhahn. Da kommt dann ein Eimer drunter, oder für fortgeschrittene ein Puffergefäß für die Pumpe. Oder was auch immer.

    über die man ständig stolpert, jedenfalls leichter als über einen kleinen Eimer an der Schleuder, was ja hier auch schon als Problem angesprochen wurde

    Das tolle an einer Schleuder ist, da ist Platz drunter. D.h. der Sumpf oder Kübel kann recht weiter drunter geschoben werden. Habe das bisher auch mit den Doppelsieb-Eimern gemacht. Waren auch blöde Stolperfallen. Der Sumpf kann sogar soweit drunter, das der Auslass erst auf der anderen Seite ist.

    Gibt übrigens auch Sümpfe, die so gebaut sind, das man die etwas höher stellt und dann ein Eimer unter den Auslass passt. Sozusagen für Sumpf-Schleuderer ohne Geld für die Pumpe.

  • Paßt nicht ganz, nein. Und klar hat der eine Abdeckung, aber trotzdem stelle ich nix mit Honig unter eine Mechanik, wenn es sich vermeiden lässt.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • im Honigkurs nur lernt, daß es nicht gut ist oder positiv ausgedrückt Langneselike.

    Hallo, im neuen Bienenjournal schreib eine Dozentin die auch Honigkurse gibt, etwas vom schonend Auftauen. Da werden 2 bis 5 Tag beim 40°C genannt. Mit zeitgemäßer Imkertechnik wäre der Honig in einem Bruchteil von der Zeit wieder kalt. Ich habe jetzt 5 Tage gebraucht von fest über flüssig bis zu feinsteif im Glas.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401