Notfallzulassung für Neonics

  • Nein, eine ganz simple Kalkulation bei der man auf Dauer nicht mehr ausgeben als einnehmen kann.


    Die Flächen die vom Nachbarn oder der Verwandschaft seit Jahren zum selben Preis gepachtet werden werden immer seltener, da diese kleinen Betriebe verschwinden. Es pachten dann meist größere Betriebe ohne persönlichen Bezug und der Markt regelt den Preis.


    Dass jemand der sehr erfolgreich arbeitet/wirtschaftet mehr zahlen kann als jemand der nix bringt ist auch klar. Aber auch bei dem profitablen Betrieben steht die Pacht als Kalkulationsgröße.

  • Man muss auch nicht alles gelernt oder studiert haben um bei gesellschaftspolitischen Themen mitdiskutieren zu können bzw. dürfen. Interesse, Einholung von Expertenmeinungen, Kenntnis über die Unvollständigkeit des eigenen Wissens, eigenes Quellenstudium und gesunder Menschenverstand sollte jedoch schon vorhanden sein.


    Grüße vom Apidät

  • Na ja, kaum einer ist Lehrer, aber es wissen auch alle, wie Schule 'richtig' geht ;)

    rase wohnst ja bei mir in der Nähe.

    Komm mal vorbei, dann schauen wir mal gemeinsam, ob das mit der Landwirtschaft mit dir funktioniert:)

    Dann kannst du mir mal zeigen wie Landwirtschaft 'richtig' geht.

    Stehen nächste Woche viele interessante Arbeiten an.

    Kälber enthornen brauchste bei mir nicht, die lassen wir alle dran.


    Gruß

    Rako

  • rase wohnst ja bei mir in der Nähe. Komm mal vorbei, dann schauen wir mal gemeinsam, ob das mit der Landwirtschaft mit dir funktioniert:)

    Ich glaube, da liegt ein Mißverständnis vor, ich werde eigentlich immer angegriffen, weil ich zuviel Verständnis für die Sichtweisen Landwirtschaft habe!? ;)


    Edit: Ich bin, um zur ursprünglichen Thema zurückzukommen, für Saatgutbeizen bei Zuckerrüben. Aus Gründen.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ob gelernt oder nicht? Geht nichts mehr ohne ...?

    Man kann auch gelernt, ja sogar studiert haben. Und man kann auch verpachten oder pachten. Und man kann auch einfach wissen. Und nicht überall ist überall alles gleich!

    Mir kann ja mal ein Wissender ein Pachtangebot für 10 ha Acker, 86 Bodenpunkte per PN machen. Ich freue mich.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Edit: Ich bin, um zur ursprünglichen Thema zurückzukommen, für Saatgutbeizen bei Zuckerrüben. Aus Gründen.

    Moin, moin,


    so pauschal bin ich dagegen, auch aus Gründen.

    Man müsste hier nun differenzieren und erstmal klären, welcher Wirkstoff da eine Notfallzulassung kriegen soll. Die wird es ja nun hoffentlich nicht für die ganze Wirkstoffgruppe pauschal geben. Und für eine insektizide Beize, also ein Prophylaktikum... Es will mir nicht in den Kopf.

    Dann wäre zu klären, wie hoch die Wirkstoffmenge ist und wie lange sich der Wirkstoff und seine teilweise giftigeren Metaboliten im Boden halten. Hier gibt es zu einigen Wirkstoffen Untersuchungen, die erheblich längere Zeiten ergaben, als zur Zulassung mitgeteilt wurden. Damit sind Belastungen sowohl des Bodens, als auch des Pfützenwassers und des Oberflächenwassers naheliegend, und ja auch vielfach nachgewiesen. Auch Folgekulturen können noch Wirkstoff aufnehmen. Und ja, natürlich auch das Produkt kann den enthalten.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Warum braucht man Beize für Zuckerrüben, wenn der Anbau rückläufig ist, weil man ohne Zuckermarktordnung (quasi Subvention) keine Chance auf dem Weltmarkt hat?


    Die Beize würde an der Konkurrenzfähigkeit nichts ändern, sonst hätte die EU nicht jahrzehntelang zusätzlichen Protektionismus betreiben müssen.

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Na dann, Tschüss Amazonas.

    Zum einen beeinflusst der europäische Anbau diese Entwicklung nicht, zum anderen wird der dort angebaute Zuckerrohr vor allem für Ethanol verwendet.

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain