Honig in den Waben kristallisert

  • Hallo,

    Soviel rein wie stehend rein geht, anmachen, nach einer halben Stunde (oder solange wie's halt dauert) austauschen mit frischen Rähmchen. Quasi im Umlauf.

    das war ja mein ursprüngliches Problem: Unbebrütete Waben - und trotz zwei Stunden Wärme hängt dann noch ein Drittel der Wabe an den Drähten... und viel am Holz! Dachte mir das ja auch so schön: Rein, Ausschmelzen, Waben lauwarm raus, nach den Abkühlen Honig ablassen und das Wachs als Platte entnehmen... Aber entweder schneide ich ewig und kratze etwas vorher - oder ich kratze ewig hinterher, und habe dafür noch halbwegs intakte Drähte,

    Moin, moin,

    Rähmchen aus dem DWS sind klebrig, Honigreste, Propolis, eventuell Pollen. Statt das ab zu kratzen meinte ich: Wurstkessel.

    Gruß Clas

    Ja, das Geschmiere ist schlimm zum Anfssen, die Bienen würden esim Somer wohl selbst beheben, aber so kan man die nich lagern!

    Hochkant ist zu knapp, da müsste ich das Gitter über dem Lüfter entfernen und hoffen, dass keines der Ohren hinein gerät...außerdem steht dann immer die Schmalseite im „Matsch“. Richtig Ute fließt es nur durch das Gitter, wenn kein Holz im Weg ist....

    Moin, moin,


    das ist dann wohl ein echter Vorteil von DN. Deutschnormalrähmchen passen hochkant rein. Andersum steht halt der Unterträger im Matsch.

    Gruß Clas

    Das stimmt, ist ja meine Zarge quer - da könnte ich die hochkant im Kreis stellen, Drähte heil und sehr effizient. Um den Schmodder komme ich wohl eh nicht herum,

  • Wenn du den Zargenstapel auf 40°C vorwärmst, der Honig wird zum Teil wieder aufgelöst, lässt sich das Wachs leichter ausschneiden, dann klappt der Rest im Entdeckelungswachsschmelzer schneller.

    Das mit dem Vorwärmen werde ich mal probieren - dann lässt es sicher vielleicht auch besser ausschneiden.

  • Wäre es nicht einfacher die Rähmchen bis zum Frühjahr aufzuheben und bei Trachtbeginn den Bienen unterzusetzen? Eben zum Umtragen, hätte man viel Zeit und Geld gespart.

    Gruß Stefan

    Hallo Stefan,

    dann verliere ich rund 150 Kilo Hong und die gesamte magere Rapsblüte von 2020.

  • Ja das ist schon ärgerlich. Trotzdem, kauf dir die zu benötigende Menge Rapshonig zu- natürlich ohne Verlustgeschäft- und laß den fest gewordenen Honig von den Bienen im Frühjahr umtragen. Also mir wäre das Gematsche bei der Menge ein Grau. Herr Liebig sagte einmal zu einer Tagung: der beste Honig ist der gekaufte, er macht die wenigste Arbeit. :-)

    VG Stefan

  • Also mir wäre das Gematsche bei der Menge ein Graus

    Ja, genau das ist eben mein Problem. Selbst schuld, im Frühjahr wären das nur ein oder zwei halbe Nachtschichten gewesen. ;);)

    Und ich verkaufe lieber Honig an nette Kollegen als selbst zuzukaufen - aber ich weiß, was Du meinst. Ich müsste mich eigentlich auch mal nach einem am besten regionalen Tauschzirkel umsehen, damit man das eigene Angebot guten Gewissens erweitern kann. In unsrem Verein bin ich aber fast der Einzige, der wandert. Und die Berufsimker, die wandern, haben selbst alles, sind Bio oder spielen preislich in einer anderen Kategorie....

  • Wäre es nicht einfacher die Rähmchen bis zum Frühjahr aufzuheben und bei Trachtbeginn den Bienen unterzusetzen? Eben zum Umtragen, hätte man viel Zeit und Geld gespart.

    Gruß Stefan

    Moin, moin,

    ich habe umtragen lassen ausprobiert und gefunden, dass sie das nicht oder nur in dem Maße tun, in dem sie dort dann Brut anlegen... Die Waben taugen mir danach nicht mehr für den Honigraum.

    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • ich habe umtragen lassen ausprobiert und gefunden, dass sie das nicht oder nur in dem Maße tun, in dem sie dort dann Brut anlegen... Die Waben taugen mir danach nicht mehr für den Honigraum.

    Hallo Clas, eine Option wäre noch ein ASG über die zu bearbeitende Zarge platzieren, müßte aber auch an die Drohnen gedacht werden. Vielleicht war das Untersetzen schon zu spät, oder das Volk schon zu stark, das es nach unten brütete? Könnte ja auch schon ein Unterschied sein von Ein- oder Zweizargenbetriebsweise und imkerlichem Tun.

    Gruß Stefan

  • Wäre es nicht einfacher die Rähmchen bis zum Frühjahr aufzuheben und bei Trachtbeginn den Bienen unterzusetzen? Eben zum Umtragen, hätte man viel Zeit und Geld gespart.

    Gruß Stefan

    Hallo Stefan,

    dann verliere ich rund 150 Kilo Hong und die gesamte magere Rapsblüte von 2020.

    Servusla, also bei 150kg zu erwartendem Honig rechnet sich doch schon ein richtiger DWS von Graze oder Logar, wo mehr als deine 5 Rähmchen reingehen. Das mit dem kristallisieren wird dir nächstes Jahr doch auch wieder passieren. Da ist so ein Teil echt Gold werd. Ich habe nicht gezählt, wieviele beim Logar hochkant reingehen, aber es dürften bestimmt so 35 Halbzander sein....

    Alternativ verkauf ich dir natürlich auch gerne meinen Rapshonig ;-)

  • Hallo Rase,

    Oder man fragt einen Kollegen mit entsprechender Technik.

    Du bist ja vor zwei Jahren auch mit dem CFM zufrieden gewesen, nicht wahr? Aber Du hast wohl ein anderes Rähmchenmaß, oder?

    Servusla, also bei 150kg zu erwartendem Honig rechnet sich doch schon ein richtiger DWS von Graze oder Logar, wo mehr als deine 5 Rähmchen reingehen. Das mit dem kristallisieren wird dir nächstes Jahr doch auch wieder passieren. Da ist so ein Teil echt Gold werd. Ich habe nicht gezählt, wieviele beim Logar hochkant reingehen, aber es dürften bestimmt so 35 Halbzander sein....

    Alternativ verkauf ich dir natürlich auch gerne meinen Rapshonig ;-)

    Ja, inzwischen habe den Tipp bekommen, dass der Logar wohl genau das nötige Stück größer ist. Wäre vorher auch nicht auf die Idee gekommen, dass das genau wenige Zentimeter zu klein ist. Und nun überlege ich, ob das nicht den Umstieg wert wäre.... Sucht jemand in Berlin mit zu viel Geld und DN einen gut getesteten CFM? :)

    Oder ich schaue mir noch mal die Gitterhalterung an... Viel kann nicht fehlen!


    Danke für das Angebot mit dem Rapshonig, ich will aber lieber erst mal meinen retten. ;)

    Ich mag nicht ohne Bienen...

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  • Du könntest mal versuchen, mit der Entdecklungsgabel nicht nur die Deckel abzuheben, sonden die Wabe bis zur Mittelwand und dieses dann im den DWS zu trennen. Dazu müsste man die Wabe bei Bedarf etwas anwärmen, damit der kristallisierte Rapshonig ein wenig weich wird.


    Mit kristallisiertem Rapshonig hab ich's noch nicht probiert, aber mit Melezitose, wenn sie noch etwas weich ist geht's, zumindest für kleinere Mengen ganz gut.

    Gruß Bernd http://www.hommel-blechtechnik.de

    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."

    (Bertrand Russel, englischer Philosoph und Mathematiker 1872 - 1970, Nobelpreis für Literatur 1950)

  • und einen Erhöhungsring vom Schlosser anfertigen lassen?

    Oder einen neuen Lochboden mit Aussparungen für die Rähmchenohren... Leider kenne ich niemand der mir das aus Edelstahl mit einem Wasserstrahlschneider für ein paar Gläser Honig macht.


    Der Erhöhungsring wäre aufwendig, der muss ja die entsprechenden Wülste haben, Ich vermute, die werden mit passenden Rollen wie die Sicken ins Blech gedrückt....