Rähmchen gehen beim Raushebeln kaputt

  • Hallo. Ich habe erst Mitte des Sommers mit dem Imkern angefangen. Als ich heute nach fast 4 Wochen mal wieder ein geschaut habe(14.11), habe ich versehentlich zwei Rähmchen kaputt gemacht beim Raushebeln mit dem Stockmeißel. Das kam daher, dass die Rähmchen alle durch den Propolis so zusammengeklebt haben dass es unmöglich war sie voneinander zu trennen ohne sie kaputt zu machen. Ich habe jetzt in jeder Zarge ein Rähmchen herausgenommen und die anderen etwas weiter auseinander gezogen damit sie nicht mehr so eng aneinander liegen. Mir ist das leider schon ende des Sommers passiert. Da lag das aber auch mit an dem Gewicht des Rähmchen. Leider war das eine Brutwabe. Ich habe die dann erst mal drinnen gelassen mit dem Vorsatz sie Anfang der nächsten Saison zu entfernen.


    Nun zu meiner eigentlichen Frage:

    Hat jemand eine Idee wie ich das zusammenkleben der Rähmchen verhindern kann ohne auf eins verzichten zu müssen?


    (Meine Beute: 11er Normalmaß Beute mit Hochboden)


    Danke schonmal für die Antworten =)

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  • Und hier der logische Widerspruch: Auch Hoffmanns Rähmchen müssen nicht kaputt gehen. Sonst würde sie keiner verwenden. Ulrich kommt halt nicht zurecht mit denen, das muss auf Zonko nicht zutreffen.

    Fast immer lassen sich Rähmchen (von denen es freilich unterschiedliche Qualitäten gibt) ohne Zerstörung lösen. Sie werden erst komplett gelockert, dann herausgezogen. Das solltest Du Dir mal zeigen lassen, geht schlecht zu erklären.

    Seit 2005 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen

  • nur kurz:)

    was fummelst du in den Kisten......;(

    Das was da verkauft wird is schon mal unter aller <Sau,

    Besorg dir nen Tacker und nagel von den Seiten nach, also über kreuz, dann hällt das ewig:!:

    Ansonsten gilt was Ulrich sagt.

    Übrigens, wenn die so sehr kitten, sind deine Kisten dicht?

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Zonko kann ja jetzt schlecht die Rähmchen in der Kiste nachtackern?

    Aber der Hinweis ist richtig, was macht er winters im Volk?

    Seit 2005 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen

  • Hallo Zonko ,

    für den Moment lass alles so, die Oberträger wieder an ihren Platz drücken und Finger weg bis März! Weder zum OS träufeln noch für Futterkontrolle musst Du am 19.11. an ein Bienenvolk, außer du wohnst auf Madeira!

    Das Kitten ist ein notwendiger Versiegelungsprozess, kann aber auch auf ein fehlerhaftes Beutenkonzept begründet sein wenn der optimale Abstande der Einzelteile zueinander nicht eingehalten ist. Wenn beim Heraushebeln Rähmchen auseinanderfallen, kann das Fertigungs- oder Handhabungsgrüne (Imkerfehler) haben. In der Mitte des Rähmchen den Stockmeißel angesetzt und gehebelt bricht der eine Oberträger durch während der andere abhebt und sich von den Seiten löst. Da mußt Du also an Deiner Herangehensweise oder am Lieferanten arbeiten!

    Und jetzt Finger weg, höchstens seitlich leicht anheben zum Wiegen.

    VG Rudi

  • das nennt man Hoffmann-Leiden

    es gibt bestimmte Maße die man einhalten sollte- dazu gehören Wabenabstand von 35mm und der Beespace von 8mm(+/-2), sonst werden dicke Futterkränze ausgezogen und der größere Abstand erschwert das Warmhalten der Brut. Außerdem kann man die Waben nicht mehr zusammenschieben, ohne das es am Wildbau Gematsche gibt oder die Weisel mal dazwischen kommt.


    Die Arbeitsweise ist immer erst seitlich losknacken und dann vorsichtig raushebeln, DNM -OT von 8 oder 10mm kann man leicht überlasten. Wenn die erste raus ist, hat man mehr Spielraum. Aber auch die seitliche Streifen brechen gerne aus der Seitenleiste.

    Bei den BR-Rähmchen modifizierte Oberträger verwenden, Metallstreifen statt Holzauflagen an den Ohren.

    Mit dem Stockmeissel die Kontaktflächen abziehen , sonst wird der Propolisbelag immer dicker und damit der Abstand größer. Sammeln für die Propolis-lösung.

  • Fast immer lassen sich Rähmchen (von denen es freilich unterschiedliche Qualitäten gibt) ohne Zerstörung lösen. Sie werden erst komplett gelockert, dann herausgezogen. Das solltest Du Dir mal zeigen lassen, geht schlecht zu erklären.

    Ich hatte Kisten, da ging aus Platzmangel das Lockern nicht immer, vor allem nicht bei waagerecht gedrahteten Rähmchen reißt dann der Oberträger ab. Das ist dann aber ein Konstruktionsfehler. Herold- oder Liebigbeuten mit 12x DN z.B. - da helfen auch keine Polsternägel. Die Länge von Zanderrähmchen definiert da die Kistenlänge, und das entspricht halt nur fast 12x DN - mit sowas zu arbeiten ist der Horror, da sind Königinnenverluste und stichige Bienen vorprogrammiert. Ich kannte es nicht anders und hab ewig so geimkert. Horror.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo. Ich habe erst Mitte des Sommers mit dem Imkern angefangen. Als ich heute nach fast 4 Wochen mal wieder ein geschaut habe(14.11), habe ich versehentlich zwei Rähmchen kaputt ....

    Danke schonmal für die Antworten =)

    :rolleyes:Hallo,

    ist schon was wahres dran, .... " ein Volk zum imkern, und eins zum totgucken. "


    Was zum Teufel hast du jetzt noch in dem Volk zu suchen ???????


    Gruß Finvara

    Ps.: Schieb die Rähmchen vorsichtig wieder zusammen wenn dein Volk überleben soll. Und dann setz dich auf deine Hände, lies ein ordentliches Fachbuch über die Imkerei im besonderen und warte auf das Frühjahr !

    Außer der Winterbehandlung, und da empfehle ich dir als Anfänger einfach Oxalsäure zu träufeln, wird jetzt gar nichts mehr im Volk gemacht !

    ... alle sagten das es unmöglich ist, .... bis einer kam der das nicht wußte

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Finvara ()